Ausgabe 
5.3.1851
 
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Steigliebhaber eingeladen werden. Außer den umfaſſenden, bedeutenden und im beſten Zuſtande befindlichen Räumlichkeiten fügt man an, daß der hierzu gehörige Flächengehalt 800[◻HKlafter beträgt und unſer Etabliſſement zu jedem groß⸗ artigen Fabrik⸗ und anderm Geſchäft geeignet erſcheint. a

Beſonders wird noch bemerkt, daß dabei ein mit reichhaltigem Waſſer verſehener Brunnen, deſſen Qualität nach chemiſchem Gutachten vor⸗ züglich zur Bierbrauerei als gut befunden, be⸗ findlich iſt.

Butzbach am 20. Februar 1851.

Carl Becker& Comp. Ge ſuch.

(356) Ein junger Mann, der die Landwirth⸗ ſchaft practiſch erlernt hat, noch bei ſeinem Prin- zipal beſchäftigt iſt, von dem er gutes Zeugniß zu gewärtigen hat, ſucht, ohne Anſprüche auf Gehalt, einen Platz auf einem Oeconomiegut, wo möglich in der Wetterau, wo ihm Gelegen- heit geboten wäre, ſeine Kenntniſſe und Erfah⸗ rungen zu bereichern. Er ſeinerſeits an unaus⸗ geſetzte Thätigkeit gewöhnt, verſpricht größten Fleiß und Gewiſſenhaftigkeit bei allen Geſchäften, die ihm übertragen werden können. Nähere Auskunft bei der Expedition dieſes Blattes.

Tanzmuſik. (372) Unterzeichneter macht einem hiefigen und benachbarten Publikum hierdurch die ergebene Anzeige, daß nächſten Markttag, den 5. März, gut beſetzte Tanzmuſik bei ihm anzutreffen iſt.

Friedberg den 26. Februar 1851. G. Gerlach.

Zum Verkaufen.

(3866) Einen Faſelochſen Schwitzer Rage, Schwarz⸗ und Weißſcheck, 2 Jahre alt, bei Heinrich Thönges J. in Steinfurth.

Arbeits ⸗Verſteigerung.

(387) Dienſtag den 11. d. Mts., des Nach⸗ mittags um 2 Uhr, ſoll in dem Wirthſchafts⸗ local des Unterzeichneten das Ausgraben eines Kellers, vervoranſchlagt zu 460 fl., an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 1. März 1851. Philipp Windecker.

Mühlenverkauf.

(388) Der Unterzeichnete beabſichtiget we⸗ gen Etablirung eines anderen Geſchäfts ſeine zwiſchen Okarben und Petterweil, ganz nahe an der Hauptſtraße von Friedberg nach Frankfurt gelegene Mühle Neumühle be⸗ ſtehend in zweiſtöckigem Wohnhaus, Mühlbau mit einem Gang, Scheuer und Stallung, wie circa 7 Morgen dazu gehöriges, bei der Mühle gelegenes Ackerland,

Dienſtag den 11. d. Mts.,

Vormittags 10 Uhr, öffentlich und freiwillig auf dem Rathhauſe zu Okarben verſteigern zu laſſen und ladet daher Kaufliebhaber hiermit unter dem Bemerken höflich ein, daß die Verkaufsbedingungen jeden Tag bei ihm entgegen genommen werden können.

Neumühle bei Okarben

den 2. März 1851.

Johannes Reitz. 2 Ro h re

(389) für Weißbinder, ſowie auch für Weber, find ſtets bei mir zu den äußerſt billigen Prei⸗ ſen zu haben. 5 Carl Hieronimuß, Weisbindermeiſter, wohnhaft in der Schuh⸗ machergaſſe Nr. 295.

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Braunkohlen

(ass) liege große Vorräthen auf der Grube bei

dem Heſſenbrückenhammer und werden fortwäh⸗

rend zu folgenden Preiſen abgegeben: 5 holzige zu 17 kr., grobe zu 13 kr., Brocken zu 10 kr. und feine Brocken zu 8 kr. per Centuer.

Allgemeines Geſchäfts⸗ und Commiſſionsbuͤreau.

(390) Nachbemerkte Geſchäfte werden in meinem Büreau auf das billigſte und pünktlichſte beſorgt:

1) Uebernahme von Forderungen gegen billigen Nachlaß.

2) Abfaſſung von Briefen, Annoncen und anderen Schriften.

3) Crrichtung von Uebergabs⸗, Schenkungs⸗ und Anſchlags⸗Contracten, Teſtamenten, Schuld⸗ verſchreibungen ꝛc. 9 5

4) Errichtung von Inventarien, Theilungen und Ausfertigung von Looszetteln ſowie ſonſtige dahin einſchlagenden Arbeiten. 5

5) Stellung von Vormundſchafts⸗, Gemeinderechnungen und Voranſchlägen ꝛc.

6) Beſorgung von Kapitalien gegen Inſatzhypotheken und ſonſtige Unterpfänder.

7) Abtretung von Kaufſchillingen zu jeder Größe gegen billigen Nachlaß, wobei ich bemerke, daß ich eben 60,000 fl. zur Verwendung für Kaufſchillinge an Händen habe.

Dadurch, daß ich von den Bürgermeiſtereigeſchäften dahier nicht mehr in Anſpruch ge⸗ nommen, bin ich nun im Stande, Aufträge augenblicklich zur Ausfübrung zu bringen. 5

Indem ich ein verehrtes Publikum um deßfallſige zahlreiche Aufträge erſuche, mache ich die weitere Anzeige, daß das Militär⸗Stellvertretungsbüreau von J. Rauch in Mainz, Conſcriptionspflichtige für 1851 um den berabgeſetzten Preis à 175 fl. verfichert, ohne alle und jede weitere Nachzahlung, und daß ich zur Beſorgung der deßfallſigen Geſchäfte im hieſigen Bezirk beauftragt bin, ſowie, daß ich alle mögliche Auskunft bereitwilligſt ertheile und die Sta⸗ tuten gratis verabfolge. N

Vilbel den 24. Februar 1851.

G. Filß.

Für eine bedeutende Lebens und

Penſions⸗Verſicherungs⸗Anſtalt

(3910 ſind die Special⸗Agenturen für die einzelnen Plätze oder Kreiſe der Provinz Oberheſſen im Großherzogthum Heſſen zu vergeben. Darauf reflectirende, in jeder Weiſe tüchtige, Aspiranten wollen ſich in frankirten Briefen an das Handlungshaus Guſtav Warnecke in Frankfurt a. M. mit ihren An⸗

trägen wenden.

Aechte (392) Ackermann'ſche Bruſt⸗Papilloten bei Friedberg. P. F. Schmittner. Gefundenes. (393) Am 27. Februar iſt ein Geldtäſchchen gefunden worden, worin einiges Geld war; der Eigenthümer kann es gegen Erſtattung der Inſeratgebühren in Empfang nehmen. Die Expedition d. Bl. ſagt wo?

Bekanntmachung.

(391) Unterzeichneter beabſichtigt nach Nord⸗

Amerika auszuwandern und iſt daher willens ſeine an der Straße in der Mitte des hieſigen Orts gelegene Hofraithe, beſtehend in einem zweiſtöckigen in gutem Zuſtand erhaltenen Wohn⸗ haus nebſt Stallung für Rindvieh und Schweine, ſowie kleinem Hausgärtchen und geräumigem Hofraithsplatz bis zum Termin Freitag den 14. März d. J. einer öffentlichen und freiwilligen Verſteigerung auszuſetzen. Auch können dieſe Gebäulichkeiten unter annehmbaren Bedingungen vor dem Termin aus der Hand abgekauft wer⸗ den. Bei der Verſteigerung kommen auch gleich⸗ zeitig circa 7 Morgen Grundſtücke zum Ausge⸗ bot. Das Wohnhaus iſt bis jetzt zur Schmiede

eingerichtet und iſt dieſes Geſchäft ſeither mit beſtem Erfolg in demſelben betrieben worden, was auch fernerhin zu erwarten ſteht und es können Liebhaber dazu auch gleich dabei ein doppeltes vollſtändiges, im beſten Zuſtande be⸗ findliches Schmiedewerkzeug käuflich haben.

Auch eignet ſich dieſe Hofraithe zu anderen Geſchäften. Kaufbedingungen können jeden Tag engeſehen werden.

Lindheim am 24. Februar 1851.

Philipp Wehrheim, Schmiedmeiſter. Zum Vermiethen.

(395) Wittwe Marbach in der Vorſtadt hat zwei vollſtändige Logis zu vermiethen, die in aller Kürze bezogen werden können.

Dankſagung.

(396) Allen meinen Freunden, die meinem dahingeſchiedenen Manne Nikolaus Weber, die letzte Ehre erzeigt und ſeinem Leichenzuge ge⸗ folgt find, ſage ich hiermit meinen innigſten Dank. Ich bitte aber auch zugleich um ſtille Theilnahme dieſes ſo ſchmerzlichen Verluſtes. Rockenberg am 26. Februar 1851.

Dorothea Weber, geborne Bodenröder.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.

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