Ausgabe 
5.2.1851
 
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dabier gehörige Feld⸗ und Waldjagd auf hie⸗ ſigem Rathbaus unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffent lich meiſtbietend verpachtet werden.

Vilbel den 1. Februgr 185.

Der Großb. Heſſ. Bürgermeiſter Hinte l.

Bekanntmachung. Betr.: Holzverſteigerung in den Großh. Doma uialwaldungen des Forſtreviers Oberrosbach.

(208) Mittwoch den 12. d. Mts. wer⸗ den in dem Diſtricte Burgwald an die Meiſt-

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Stecken buchen, Stecken birken⸗ 1 Stecken nadel Prügelholz; 8 Stecken birken- und nadel Stockholz; 2475 Wellen buchen-, 7000 Wellen birken⸗, eichen⸗, 550 Wellen nadel Reisholz; 4 Wagen Schlagabraumholz; 4 Stämme Nadelbauholz von 8 bis 13 Durchmeſſer und 30 bis 45 Länge. Zuſammenkunft und Anfang der Verſteigerung: im Lohſchoppen auf dem Winterſtein präcis % Uhr. Oberrosbach den 1. Februar 1851. Der Großh Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach

bietenden öffentlich verſteigert: Bingmann.

Privat- Bekanntmachungen. 424 Dung f Gyps.

Zu meinem in Niederwöllſtadt beſtehenden Geſchäfte in Dielen, Bauholz, Ruhrer Skeinkohlen

Platten

halte ich jetzo auch beſtändig

ung⸗Gyps

auf dem Lager und verſichere meine geehrten Abnehmer der billigſten Bedienung.

Kried. Lud. Böing. Skeinkohlen⸗, Gyps⸗ und Holz⸗Lager.

(150) Fette Stückkohlen erlaſſe den Centner à fl. 1. 12 kr., ferner beſtes Fett

ſchrot(zu Keſſel-, Herd- und Ofenbrand) und ſchweres Schmiedegries dilligſt.

Auch empfehle mein Lager in Dung-Gyps und übernehme die Lie⸗ ferung per Eiſenbahn an alle Stationsorte.

Mein Holzlager bringe in bekannter ausgetrockneter Waare in empfeh lende Erinnerung. 5

Fried. Becker in Frankfurt a. M.,

Friedberger Chauſſee Nr. 22, von der Warte aus das erſte Haus links und von der Stadt aus das letzte Haus rechts.

Die Preußiſche National⸗Verſicherungs⸗ Geſellſchaft in Sketlin,

gegründet auf ein Kapital von drei Millionen Thaler, (209) übernimmt Verſicherungen auf faſt alle verbrennbaren Gegenſtänden und leiſtet vollen Erſatz für jeden Schaden, welcher durch Brand oder Blitzſchlag herbeigeführt wird, ſowie für die Koſten, welche durch Löſehen und Aus⸗ räumen verurſacht, als auch für diejenigen Gegenſtände, welche in letzterem Falle abhanden kommen, vernichtet und beſchädigt werden. Ihre Prämien ſind feſt und die Verſicherten zu keinerlei Nachzahlung verpflichtet. Die Dauer der Verſicherung bleibt lediglich dem Antragenden zu beſtimmen überlaſſen; wer die Prämien von 6 Jahren vorausbezahlt, erhält davon nicht allein 10 Procente Rabatt, ſondern hat auch noch die Verſicherung des ſiebenten Jahres frei; bei Vorausbezahlung der vierjährigen Prämie iſt das fünfte ein Freijahr. Die vollſtändigen Rechnungsabſchlüſſe und die Statuten können zu jeder Zeit bei dem Unterzeichneten eingeſehen werden, derſelbe vermittelt Verſſcherungen zu den billigſten Prämien und ertheilt Auskunft über alle das Aſſecuranz-Weſen betreffende Anfragen, auch werden von ihm die Verſicherungs-Bedingungen gratis verabreicht. Vilbel im Januar 1851. G. Filß, Agent der Preußiſchen National-Verſicherungs-Geſellſchaft.

Zu Verkaufen.

(185) Ein ſchwarzes Wallachpferd, noch im guten Zuſtande, hat zu verkaufen Friedberg. Johs. Horn.

Nicht zu uͤberſehen!

(108) Hiermit mache ich einem geehrten Publicum die ergebenſte Anzeige, daß ich neben meiner Mehl- und Oelmühle auch eine Gyps mühle eingerichtet habe und daß ich von heute an Gyps in allen Quantitäten zu billigen Prei- ſen abgebe, dabei find in ſchöner Auswahl Die⸗ len und Latten zu billigen Preiſen zu haben. Höchſt an der Nidder % Stunde unweit Altenſtadt a. d. Straße den 12. Januar 1851. Joſeph Dauch, Müller. Bir e nn e rei ver ſte i geß eng. (210) Montag den 17. Februar, Morgens 10 Uhr, will Unterzeichueter ein vollſtändiges Braudweinbrennereigeſchirr, welches ſich noch in gutem Zuſtande befindet, ſowohl im Einzelnen als auch im Ganzen öffentlich meiſtbietend ver ſteigern laſſen. Obermörlen den 1. Februar 1851. Maximilian König III. Zum Verkaufen. (211) Ein neuer Wagen mit eiſernen Achſen, welcher zum Fahren für 2 Kühe oder 1 Pferd eingerichtet iſt, ſowie einen Schaufelpflug, hat zu verkaufen Friedrich Schäfer, 8 Schmiedemeiſter in Großkarben.

Verlorenes.

(212) In der Nacht vom 30. auf den 31. Januar iſt auf der Chauſſee von Butzbach bis auf die Obermörler Höhe eine Wagemücke ver⸗ loren gegangen; der redliche Finder wird ge⸗ beten, dieſelbe gegen eine Belohnung an Müller Ludwig Schudt in Steinfurth zurückzugeben. Verpachtung. (213) Der Unterzeichnete will Samſtag den 22. Februar, Morgens 10 Uhr, ſeine Wirth⸗ ſchaftsgebänden, beſtehend aus einem geräumigen zweiſtöckigen Wohnhaus mit Tanzſaal, Scheuer, Stallung und ein Brauhaus mit vollſtändigem Braugeſchirr, ſowie die in der Nähe von Staaden gelegene Sommerwirthſchaft mit einem Tanz⸗ boden und Felſenkeller, welche ſeit mehreren Jahren mit dem beſten Erfolg betrieben wurde, ferner 10 Morgen Güterſtücke, auf 9 Jahre verpachten; auch werden ſammtliche Gegenſtände ſchon früher aus der Hand verpachtet. Leidhecken den 30. Januar 1851. Heinrich Weil.

Em pefeh lung. (214] Vorzügliches Matzenmehl iſt bei bal⸗ diger Beſtellung per Malter zu 8 fl. 20 kr. bei dem Unterzeichneten zu haben. Nachträglich wird bemerkt, daß Auswartige auf der hieſigen 1 Gemeinde-Maſchine zugleich backen önnen.

Heldenbergen den 31. Januar 1851. K. Reeh, Müller. Zum Verkaufen. 5 (215) Eine friſchmelkende Kuh, wovon unter zweien die Wahl gegeben wird, ſteht zu ver⸗ kaufen bet Pb. Stork's Wittwe. Literariſche Anzeige.

(216) Bei E. Bindernagel in Fried⸗ berg iſt vorräthig:

Erinnerungen Heinrich Iſchokke

von i F. W. Genthe. Ein Supplement zu Zſchokkes Schriften. Preis 1 fl. 27 kr.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Binder nagel in Friedberg.

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Regjeru

an die 6 ſowie di,

Betreffe W alsbald! und die Aiſtatoren

Domkaplt Nr. und indir von Gott weſen ist,

ſchrieben