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Intelligenz-Vlatt
fuͤr die
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen, den Regierungsbezirk Friedberg
im Beſonderen.
Mittwoch den 6. März
1850.
N 19.
* Regierungsblatt⸗Auszüge.
Nr. 1 enthält: 1) Ediet, die Ergänzung der Feldtruppen im Jahre 1850 betr. Ludwig III. ic. 1e. In Gemäßheit der Art. 2 und 3 des Recrutirungsgeſetzes vom 20. Zull 1830 verordnen Wix hierdurch, wie folgt: Einziger Artikel. Zur Ergänzung der Feldtruppen im Jahre 1850 ſind Eintauſend Siebenhundert und Fünfzig Mann erforderlich, welche aus den Aufrufsfähigen des Jahres 1849 ausgehoben werden ſollen.
Ludwig. Frhr. v. Schäffer⸗Bernſtein.
2) Bekanntmachung, der Gr Miniſterien des Innern und des Kriegs vom 2. Jan., die Vertheilung des Recrutenbedarfs von 1850 auf die Provinzen betreffend: Provinz Starkenburg 645, Oberheſſen 602, Rheinheſſen 503 Recruten. 3) Promotionen an der Gr. Landes- univerſität Gießen. Die juriſtiſche Doctorwürde haben im Laufe des Jahres 1849 erhalten: Otto Großmann aus Battenberg; Karl Muhl aus Gießen; Friedrich Bapſt aus Gießen; Julius Uſinger aus Wimpfen am Berg; Ernſt Kleemann aus Mainz; Georg Schwarz aus Schlitz 4) Am 10. Dezember 1849 wurde Unterförſter Stürz zu Vadenrod in den Ruheſtand verſetzt.
Nr. 2 enthält: 1) Edict, die Auflöſung der Ständeverſaͤmmlung und die Anordnung neuer Wahlen betreffend.— 2) Bekanntmachung des Großh. Heſſ. Miniſteriums des Innern, vom 12. Januar, die Beſtätigung von Stiftungen und Vermächtniſſen betr.— 3) Bekannt- machung, die Frherrl. v. Wephers'ſche Eleonorenſtiftung betr.— 4) Be⸗ kanntmachung, die Reſultate der allgemeinen geiſtlichen Wittwenkaſſe vom Jahre 1827 betr.— 5) Bekanntmachung, die Vergütung für die in 1850 in Geld zu berichtigenden Beſoldungs⸗ und Penſions⸗Naturalien betr.— 8) Abweſenheitserklärung. Durch Urtheil des Gr. Kreisgerichts zu Alzey vom 22. November 1849 iſt zur Conſtatirung der Abweſenheit des Phi⸗ lipp Müller, Ackersmann aus Böſenheim, die im Art. 116 des Civil⸗ geſetzbuches vorgeſchriebene Zeugenvernehmung verordnet worden.— 9) Erlaubniß zur Annahme fremder Orden. Nachdem von Sr. M. dem König von Bayern dem G.⸗M. v. Bechtold, das Commandeurkreuz des Verdienſtordens vom h. Michael, und dem Oberſtlieut. und Flügel⸗ adj. Cameſasca das Ritterkreuz des Verdienſtordens der baperiſchen Krone verliehen worden, ſo haben S. K. H. der Großherzog am 30. November 1849 die Erlaubniß zum Tragen dieſer Orden zu ertheilen geruht. Am 1. Dezember 1849 haben S. K. H. der Großberzog dem G.⸗M. Wachter die Erlaubniß zu ertheilen geruht, den ihm von Sr. M. dem König von Preußen verliehenen rothen Adlerorden 2. Cl. mit Schwertern zu tragen.— 10) Dienſtnachrichten. Am 15. Dezember 1849 wurde dem Schulvicar Kilian zu Kalbach, R.⸗B. Nidda, die evang. Schullehrerſtelle daf. übertragen; am 22. wurde der Hofg.⸗Seer.⸗ Acceſ. Dr. Carl Joh. Hoffmann dahier unter die Zahl der Advokaten und Procuratoren bei dem Hofgerichte dahier aufgenommen; am 28. wurde dem Schulvicar Joſt zu Sichenhauſen die evang. Schullehrerſtelle zu Braunshard, R.⸗B. Darmſſadt übertragen; am 29. wurde der Aſſeſſor bei der Eiſenbahn⸗Baudirection der Provinz Oberheſſen, Auguſt Lau- benheimer zu Gießen, zum Rathe bei derſelben mit dem Amtstitel „Baurath, ernannt. Am 5. Januar wurde dem Schulvicar Groß zu Hackenheim, R.⸗B. Mainz, die kath. Schullehrerſtelle daſ, und am 11. dem Schulvicar Bernhardt zu Heldenbergen, R.-B. Friedberg, die evang. Schullehrerſtelle daſ. übertragen; am 15. wurde Heuerling zu Wimpſen a. B. zum Domainenboten für den Rezepturbezirk Wimpfen ernannt.— 11) Militärdienſtnachrichten. Am 9. Dezember 1849 iſt der Oberſtlieutenant und Flügeladjutant Cameſasca zum Oberſt ernannt, — ſodann dem Oberlieutenant Grau im Garderegiment Chevauxlegers
der Charakter als Rittmeiſter, und den Oberlieutenant Laue im 2. In⸗ fanterieregiment, Kröll im Generalquarttermeiſterſtab und Lichtenberg im Gr. Artilleriecorvs der Charakter als Hauptmann ertheiit worden. Am 18. Dezember 1849 iſt der Stabsarzt Pr. Neuner im 1. Infanterle⸗ Regiment— vorerſt unter Beibehaltung der gedachten Stabsarztſtelle — zum Oberſtabsarzt ernannt worden.— In den Ruheſtand wurden verſetzt: am 22. Dezember 1849 der Landgerichtsactuar Stockmann zu Gernsheim; am 9. Januar der Gymnaſtallehrer Gambs zu Büdingen. — 13) Erledigt ſind: die evang. Pfarrſtelle zu Obermockſtadt, R.⸗B. Nidda, mit jährl. 1277 fl.; die mit einem Theologen zu beſetzende Con⸗ rectoratsſtelle zu Biedenkopf mit jährl. 400 fl., unter dem Vorbehalte eines temporaren Abzugs von 15 fl.— 14) Geſtorben ſind: am 22. Dezember 1849 der evang. Oberpfarrer Rahn zu Oberrosbach, R.⸗B. Friedberg; am 25, der Oberzollinſpector Otto zu Offenbach; am 30. der Domänenbote Dauernheim zu Gießen; am 4. Januar der Landgerichtsaſſeſſor Zeitz zu Friedberg.
Aus dem Tagebuche eines Uechtsanwalts. Von Samuel Warren. Der Mord von Eraig Farm. (Fortſetzung.)
Der Richter verwies dem Augeſchuldigten ſeinen lei— denſchaftlichen Ausfall, legte ihm Schweigen auf, und das Zeugenverhör durch den Gegenanwalt ward bald darauf beendigt. Wäre dem Anwalt der Angeklagten verſtattet worden, den ſo erlangten Vortheil durch eine Rede an die Jury noch weiter zu verfolgen, ſo würde er ohne Zweifel trotz ihres Vorurtheils gegen die Angeſchuldigten deren Freiſprechung erlangt haben; allein da aus einem gewiſſen, wiewohl falſchen Unpartheilichkeitsgefühle der Richter(wahrlich keiner der geſchickteſten und talentvollſten, welche damals auf der Richterbank ſaßen) dies unterſagt hatte, ſo zogen ſich die Geſchwornen zuruck, und kehrten nach halbſtuͤndiger Berathſchlagung mit dem Spruche „Schuldig“ gegen die beiden Gefangenen zuruck, welche ſie jedoch zugleich auch der königlichen Gnade empfohlen wiſſen wollten.
„Gnade 2“ rief der Richter. chen Grund hin?“
Die Geſchwornen blickten betroffen ſich ſelbſt unter einander und den Richter an, wußten aber keinen Grund dafür anzugeben. Thatſache war's, daß ihr Glaube an die Schuld des Gefangenen in Folge des Gegenverhörs des Haupt⸗Zeugen klaͤgeriſcher Seits durch den Anwalt Armſtrong's ziemlich wankend geworden war, und dieſe Recommandation an die Königliche Gnade war eine Art Compromiß, welchen ihr Gewiſſen mit dem Zweifel ein— gegangen hatte. Beiſpiele dieſer Art habe ich manche
„Wozu denn auf wel⸗


