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11 Stecken birken Prügelholz,
3„ tannen„ 5275 birken und eichen Wellen, 773 tannene Wellen,
700„ 1 30 Stück Backwellen und 600„ tannene Bohnenſtangen. Die Zuſammenkunft iſt auf Hof Haſſelheck. Friedberg den 23. April 1850. In Auftrag: FJ a a tz. Verſteigerung. (66˙71) Mittwoch den 1. Mai, Morgens 9 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaß der verſtorbenen Ehriſtian Eichs Wittwe gehö⸗ renden Mobilien, als: Holz⸗ und Bettwerk, Bet⸗ tung, Kleidungsſtücke, Gold, Silber, Meſſing, Porzellain ꝛc., meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 23. April 1850. In Auftrag Großh. Heſſ. Landgerichts Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Bender.
Holz Verſteigerung.
(668) Mittwoch den 15. Mai, Morgens 8 Uhr anfangend, werden im Gemeindewald, Diſtrikt
Mehrholz: 70 Eichſtämme von 2000 Cubikfuß, 45 Klafter Buchenholz, 10„Eichenholz, 30000 Wellen, an den Meiſtbietenden verſteigert. Pfaffenwiesbach den 21. April 1850. Der Bürgermeiſter Rupp.
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Privat- Bekanntmachungen. Steigſchillinge
(619) Solcher, die nach Amerika auswandern
und meine Fahrgelegenheit benutzen, werden
unter folgenden Bedingungen gekauft:
1) Daß die Ziele entweder durch den Bür⸗ germeiſter des Orts einkaſſirt, oder koſten⸗ frei an den Käufer ſelbſt geliefert werden.
2) Daß entweder für das erſte und zweite Zahlziehl ein ſolventer Bürge geſtellt wird, oder der Bürgermeiſter des Orts die Bürg⸗ ſchaft übernimmt.
Frankfurt a. M. den 15, April 1850.
Jo h. Aug. Simeons, Schützenſtraße 11.
Annonce.
(687) In der Fabrik der Unterzeich⸗ neten können noch 5—6 tüchtige Cigar⸗ renmacher, die mit guten Atteſten ver⸗ ſehen, dauernde Beſchäftigung erhalten.
Fröhlich und Fauerbach
in Vilbel.
Zu Vermiethen.
(655) Ein freundliches Zimmer mit Kabinet
it zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. Wo? ſagt die Expedition d. Bl.
Anzeige. (636) Einem geehrten Publicum widme ich die ergebene Anzeige, daß ich ſehr geſchmackvolle Tapeten in den neueſten dessins beſitze. Die Muſterkarte kann auf Verlangen zur Einſicht abgegeben werden; indem ich um zahlreichen Zuſpruch bitte, erlaube ich mir die Bemerkung, daß ich meine geehrten Abnehmer ſtets pünktlich und reell behandeln werde. Friedberg. Joſeph Straus. 3 um Verkaufen.
(669) Eine Parthie lindene Schneidbretter für Sattler und Schuhmacher, ſowie 5 bis 6 Centner gutes Heu find zu verkaufen bei
P. Fa lck.
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Bekanntmachung. Ziegel 9 kr. per tauſend, (670) Auf der von Lersner'ſchen Ziegelhuͤtte Hohl ziegel 4 kr. per Stück, zu Obererlenbach ſind unausgeſetzt nachſtehende Schornſteinklötz 9 fl. per tauſend, Zieglerwaaren, beſter Qualität, vorräthig zu Keſſelſteine 9„„„ haben: Plättcher 9 n„
Ruſſenſteine, gute, 10 fl. per tauſend, Obererlenbach den 27. April 1850. 1 tothe 9g 5 Die Verwaltung: „ Stücker, 6„„ 1 Reinicke. Backſteine Ne„
Agenten
(66) für ein ſehr lueratives Geſchäft, welches ſowohl von Geſchäfts⸗ als Privatperſonen in allen Gegenden Deutſchlands betrieben werden und bei entſprechender Thätigkeit bis zu 23000 Gulden Nutzen per Jahr einbringen kann, werden geſucht. Ausgebreitete Bekanntſchaft iſt Haupterforderviß, und werden 33½% pCt. Gewinn garantirt. Frankirte Offerten an A. B. C. in Harburg bei Hamburg.
Neu Abonnement
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Meyer's Universum.
(Vierzehnter Band.)
(671) Feſt, keck, ſcharf in allen Zügen, die Augen trotzig im eigenen Lebensfeuer ſprühend, bald in Blitzſchläge die eigene Gedankenwelt entladend, bald die Außenwelt unter der verſchiedenſten Beleuchtung betrachtet, weiß der Verfaſſer ſeit vierzehn Jahren unter den Gebildeten aller Stände, einen Leſerkreis um ſich zu verſammeln, ſo groß, wie ihn kein Werk dieſer Art jemals gehabt hat. Meper's Univerſum hat jetzt vierzehntauſend Abnehmer. Alle Nachahmungen hat es überdauert, allen Wechſel der Zeit hat es überſtanden; weder Theuerung, noch Cholera, noch Krieg, noch Revolutionen haben ſein Publikum geſchmälert. Wo ein alter Freund des Buchs weniger wurde durch Tod oder Abfall, da traten bald neue dafür ein.— Es weht ein reicher Geiſt aus dieſem Buche Bald tönts heraus wie Hochgeſang, bald wie Prophetenklage, bald gießt es Troſt, Ruhe und Zuverſicht in die Seele, bald glaubt man die Apokalypſe der Geſellſchaft zu leſen.
Meyer's Univerſum, der vierzehnte Jahrgang, erſcheint wie bisher, in monat⸗ lichen Lieferungen, von denen 12 einen Jahrgang oder Band ausmachen. Jede Lieferung iſt mit 4 Stahlſtichen geſchmückt, über deren Vortrefflichkeu das kunſtſinnige Publikum längſt entſchieden hat.
Der ganze Jahrgang des Univerſums koſtet im Abonnement
2 Thaler 24 Sgr. Kurant oder 4 Gulden 48 Kreuzer rhein.
Für ein ſo koſtbar ausgeſtattetes Buch iſt dies wenig. Es iſt weniger, als der Jahrpreis der meiſten Unterhaltungs-Journale, welche man lieſt, vergißt und kaum des Aufhebens werth achtet. Wo aber Meyer's Univerſum in gebildeten Familiencirkeln Eingang gefunden hat, da wird es immer ein Schatz für Unterhaltung und Belehrung, und für Geiſt und Gemüth eine Fundgrube
der Kräftigung und Erhebung bleiben. Wir haben bisher die Jahrgänge von Meyer's Univerſum mit paſſenden Ge⸗
ſchenken(Prämien), meiſtens Kunſtblättern von bedeutendem Werthe, begleitet. Für dieſen vierzehenten Jahrgang ſoll Außerordentliches geſchehen! Allen Abonnenten deſſelben ſagen wir folgende Prämien zu:
Ein prächtiges Kunſtblatt in groß Folio:
Anſicht des Veſuvs und Neapels.
(Nach eigener Aufnahme gemalt, gezeichnet und in Stahl geſtochen vom Profeſſor Frommel, Gallerie ⸗ Direktor in Karlsruhe)
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Der ſechſte Band und der dazu gehörige vollſtändige Atlas der deutſchen Bundes⸗ ſtaaten des Nationalwerks: 5 5 Geographiſeh⸗ſtatiſtiſch ⸗hiſtoriſche Eueyklopädie
des geſammten deutſchen Staats und Volks in alphabetiſcher Ordnung von Dr. Eugen Huhn. f
Ein Heft wird mit der 3. Lieferung des Univerſums den Abonnenten deſſelben als Probe vorgelegt und Jeder, der ſodann das Werk beſtellt, bekommt den ſechſten(letzten) Band mit dem Atlas umſonſt geliefert. 5
Ein Antheil⸗Certifikat für die Summe von 25,000 Gulden rein., welche in Geld, klaſſichen Werken und Kunſtſachen, letztere nach Wahl der Cortifikatinhaber, an die Sub⸗ ſtribenten unſerer Verlags artikel noch in dieſem Jahre vertheilt werden und worüber mit der 4. Lieferung des Unverſums ein beſonderes Programm ausgegeben wird.
Die Prämien I. und II. werden beim Schluß des Jahrgangs, die Prämie III. ſchon mit der 9. Lieferung den Abonnenten koſtenfrei eingehändigt werden.
Hildburghauſen, im Februar 1850. 4 2 5 5
Das Bibliographische Institut.
Zu geneigten Beſtellungen empfiehlt ſich die Buchhandlung C. Binder⸗ nagel in Friedberg.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von C. Bindernagel in Friedberg.
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