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denn er glaubte zu errathen, was der Plan des Mäd— chens ſey.
„Ich werde gehen und mich dem Dolche Santo's darbieten,“ entgegnete Angeluccia entſchloſſen.
„Aber er wird Dich umbringen,“ ſchrie Antonio; „lieber hundertmal nach dem Feſtlande reiſen.“
„Ja, und mein Vater würde dann ohne ſeine Nache ſterben, und das Blut meiner Brüder würde unabgewaſchen bleiben!“ rief das junge Mädchen mit einer wilden Energie aus.„Dann, wenn man in Sartena ſagen wird, daß Angeluccia, die ſich ſogar die Kluge nennen hörte, daß die einzige Tochter des alten Onkel Giuſeppe, die Schwe— ſter der fünf ermordeten Roballini, auch getödtet iſt, dann wird ſich wohl ein Mann von Herz finden, welcher zu Ehren des Opfers eine Kugel abzufeuern oder einen Dolchſtoß zu führen wagt!“
Antonio verſtand das junge Mädchen: ſie war in dieſem Augenblicke von einer furchtbaren, ſchrecklichen
er bereit wäre, Dich zu vertheidigen,“ rief Antonio, er— griffen von dieſer hohen kindlichen Liebe Angeluccia's; „würdeſt Du ihm nach vollbrachtem Werke ſagen, daß Du ihn liebteſt?⸗
„Gottes Tod! ich würde ſeine Frau werden,“ ent— gegnete das Mädchen erröthend.
„Und wenn er unterginge bei Deiner Vertheidigung? fragte Antonio, deſſen Geſichtszüge düſter und traurig geworden waren. Was würdeſt Du dann thun? Ange— luccia?
„Dann würde mir gerade ſo viel Geld übrig bleiben, um in ein Kloſter gehen zu können und dort zu ſterben!“ war die augenblickliche Antwort des jungen Mädchens.
„Ich glaube Deinen Worten, Angeluccia! Lebe wohl! — Horch da läuten die Glocken von Santa Anna zur Veſper, geh' in die Kirche und bete für mich.“
„Möge Gott Dich behüten, daß Du die Seelen meiner Brüder beruhigſt!“ antwortete das Mädchen, ſich
Schönheit.
bekreuzend und ſie trennten ſich.
„Und wenn dieſer Mann jetzt ſchon gefunden, wenn
(Fortſetzung folgt.)
Bekanntmachungen von Be— hoͤrden.
NN NN Edicetalladung⸗ Betr. den Nachlaß der Wittwe des Johannes John von Londorf. (5300 Der rubricirte Nachlaß iſt nach dem vorliegenden Inventar überſchuldet und es ha— ben die Curatoren der minorennen Kinder der Verſtorbenen die ihren Curanden angefallene Erbſchaft ausgeſchlagen, reſp. ſich von dem Nach⸗ laß losgeſagt.
Zur Anmeldung etwaiger, noch nicht zur An⸗ zeige gekommener Forderungen, ſo wie zum Ver⸗ ſuch eines Arrangements wird Termin auf
Donnerſtag den 23. 7.— d. J., Vormittags hr, unter dem Anhange anberaumt, daß unbekannte Forderungen bei Vertheilung der Maſſe keine Berückſichtigung finden könnten, die nichterſchei⸗ nenden gerichtsbekannten Gläubiger aber, als den Beſchlüſſen der erſcheinenden Creditoren ſtillſchweigend beigetreten, betrachtet werden ſollen.
Rödelheim, den 6. April 1850
Großh. Heſſ. Landgericht Dr. Gil met. Edietalla dung.
(575) Anſprüche aller Art an den Nachlaß des geweſenen Stadthauptmanns Georg Renne⸗ berg von hier, über welchen der förmliche Con⸗ curs erkannt worden iſt, ſind Mittwoch den 26. Juni l. J, Morgens 10 Uhr, bei Meidung ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Maſſe, dahier anzuzeigen. Die nicht per- ſönlich oder durch gehörig bevollmächtigte Ver— treter liquidirenden Gläubiger werden an die im Termine zu Stande kommenden Beſchlüſſe jeder Art für gebunden erachtet. Friedberg am 10. April 1850. Großh. Heſſ. Landgericht n
Edit algo un g.
(623) Ueber das Vermögen des Sattlers und Tapeziers Georg Wilhelm Klein zu Friedberg iſt der Concurs erkannt worden. Anſprüche jeder Art, auch wenn ſie bereits früher angemeldet worden, ſind deshalb im Termin Mittwoch den 26. Juni, Vormittags 8 Uhr, bei Vermeidung des ohne beſonderes Präcluſiv- decret erfolgenden Ausſchluſſes von der Maſſe, dahler anzuzeigen und zu begründen. In dem Termin ſoll zugleich ein Arrangement verſucht und im Entſtehungsfalle über die Wahl eines Curators und die Verwaltung der Maſſe
verhandelt werden. Gläubiger, welche nicht in Selbſtperſon erſcheinen, haben ihre Vertreter mit Spezialvollmachten zu verſehen, gegenfalls ſie in dieſen Beziehungen als den Beſchlüſſen der Mebrheit der erſcheinenden Gläubiger bei— tretend werden angeſehen werden Friedberg den 10. April 1850 Großh. Heſſ. Landgericht daſ. IA, d.
W. bbs,
Edietalladung (624) Die bedeutend überſchuldete Erbſchaft der verſtorbenen Ehefrau des nach Amerika aus— gewanderten Reviſors Schlotzhauer dahier, iſt von deren Erben unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten worden und werden dem— nach ſowohl bekannte als unbekannte Gläubiger der Reviſor Schlotzhauers Ehefrau zur Anmel— dung ihrer Forderungen, ſowie zum Verſuch eines gütlichen Arrangements auf
Donnerſtag den 30. Mai d. J,
Morgens 9 Uhr,
unter dem Rechtsnachtheil anher vorgeladen, daß
die Nichterſcheinenden bei Regulirung dieſer
Erbſchaftsangelegenheit unberückſichtigt bleiben. Nidda den 10. April 1850.
Großh. Heſſ. Landgericht
Katkrein.
reg (629) Mittwoch den 8. Mai l. J, ſollen 150 Centner Loh, auf dem Bureau des Unter- zeichneten, meiſtbietend öffentlich verſteigert werden. Obbornhofen den 19. April 1850. Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter Schmidt.
Das Soolbad zu Nauheim in der Wetterau
(630) wird in dieſem Jahre am 15. Mai eröffnet werden. Der Badearzt Hr. Dr. Bode dahier wird etwaige Anfragen in ärztlicher Be— ziehung beantworten; jeder verlangten wund⸗ ärztlichen Hülfeleiſtung wird ſich neben dem Ba⸗— dearzte auch der hieſige Amtswundarzt Herr Bechtold unterziehen. Logisbeſtellungen für das neu erbaute Badehaus ſind an die Soolbade— Inſpection zu richten, die auch jede andere etwa gewünſchte Auskunft bereitwilligſt ertheilen wird.
Nauheim den 20. April 1850.
Kurfürſtliches Salzamt Hansmann. Avenarius.
Oeffentliche Bekanntmachung. (625) Montag den 6. Mai d. J., Morgens 10 Uhr, wird auf dem Rathhauſe zu Okarben eine noch nicht lange erbaute, im beſten Zuſtande befindliche Hofraithe, beſtehend aus zweiſtöckigem Wohnhaus, Scheuer, Stallung und Brennerei
nebſt etwas über 100 Morgen dazu gehöriges Gelände unter den alsdann eröffnet werdenden Bedingungen im Zwangswege verſteigert.
Der Zuſchlag erfolgt alsbald, und da das Gelände zu dem Vorzüglicheren gehört, ſo bie— tet ſich für einen Oeconomen und Wirth die Gelegenheit zum Erwerbe einer ſchönen Be— ſitzung dar.
Großkarben am 6. April 1850.
Großh. Heſſ. Landgericht Jäger. Schmidt.
Main ⸗Weſer⸗ Bahn.
(613) Donnerſtag den 2. Mai l. J. ſoll die Kleeerndte an den Böſchungen der Bahn für das Jahr 1850 in den Gemarkungen Fauer⸗ bach II., Friedberg, Bruchenbrücken und Nieder- wöllſtadt und Freitag den 3. Mai l. J. in den Gemarkungen Okarben Kloppenheim und Vilbel loosweiſe an die Meiſtbietenden öffentlich ver⸗ ſteigert werden.
Die Zuſammenkunft iſt den 2. Mai l. J. Morgens 8 Uhr an dem Dorheimer Chauſſee- haus und den 3. Mai l. J. an dem 8— übergang nördlich von Okarben.
Friedberg den 24. April 1850.
Der Gr. peſſ. Bahn ⸗Ingenieur Hochgeſand.
Bekanntmachung, Holzverſteigerung in den Großh. Domanialwal— dungen des Reviers Oberrosbach, Forſts Fried
berg betreffend.
(646) Freitag den 3. Mai d. J. wird das nachverzeichnete Holz, in den Diſtricten Kellerberg, Weſterfeld'ſcherwald und Mainzerhecken, an die Meiſtbietenden öffent⸗ lich verſteigert: 1 Stecken buchen, 55 ½ Stecken birken, 1% Stecken aspen Prügelholz, 17„ birken Stockholz, 1212 Wellen buchen, 6475 Wellen birken, 9294 Wellen aspen c. Reiſerholz, 14 Wagen, 11 Laſte Allerleiholz, 4 Gebund Nutzreisholz. Die Verſteigerung beginnt Morgens 7½ Uhr, auf dem Hauptweg im Kellerberg. Oberrosbach den 24. April 1850. Der Gr. Heſſ. Revierförſter des Reviers Oberrosbach Bing mann.
Holz ⸗Verſteigerung. (6510 Dienſtag den 7. Mai, Vormittags 9 Ubr anfangend, ſoll in dem Freiherrlich von Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſelheck nachſtehen⸗ des Holz öffentlich an den Meiſtbietenden, unter den vorher bekannt gemacht werdenden Beding⸗ ungen, verſteigert werden:


