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Auflösung der Skat⸗Aufgabe Nr. 9. Mittelhand hat:
Im Skat liegen Coeur 7, 8.
Unverlierbar ist Pique Solo, da selbst in dem Falle, daß Trefle Dame, König, 10 und As in einer Hand sich befinden, die Gegner nur 57 Points erhalten können. Wird der Spieler getroffen, so trumpft er mit einem Ma⸗ tador und giebt nur die drei Trefle⸗Stiche ab. Trefle. Solo ist dagegen zu verlieren, wenn Vorband Pique ausspielt und Hinterhand mit Nefle As sticht. Hinterhand spielt dann Carreau As, Vorhand giebt die 10 zu, so daß Mittelhand zum Stechen gezwungen ist und dann noch die beiden Pique⸗Stiche abgiebt, auf welche Hinterhand Coeur As und 10 wimmelt. Die Gegner erhalten dann 60 Points.„
Silben-Räthsel.
Aus folgenden Silben:
a al ar bai brin da de di ernst es eu for go go gott hard i kor li lin ma ment na ni on pe phrat re reth ri sack sankt sankt si ta te te tes ti trom us veau za sind 16 Worte zu bilden, deren Anfangsbuchstaben von oben nach unten, und deren Endbuchstaben, von unten nach oben gelesen, ein Schiller'sches
Citat ergeben. Die 16 Wörter ergeben: 1. Einen e Vornamen. 2. Eine Umgestaltung. 3. Den
Mussehastenn des Meeres. 4. Ein holländisches Getreidemaß. 5. Ein
Musikinstrument. 6. Einen Fluß in Hochasien. 7. Einen Gebirgsknoten der Alpen. 8. Einen letzten Willen. 9. Einen altpersischen Königsnamen. 10. Einen Meerbusen an der Südküste des Caplandes. 11. Eine Stadt am Rhein. 12. Einen Baum. 13. Einen Fluß Vorderasiens. 14. Eine Stadt in Italien. 15. Eine militärische Begleitung. 16. Eine Stadt in Palästina.
Zweisilbige Charade.
Wer kennt, noch eh' ich's ihm beschreibe, Mein Erstes nicht, das bald defekt, Bald ganz erscheint als blanke Scheibe, Bald unter dunklem Flor versteckt. Wer weiß nicht, daß gar oft und gerne Manch schönes Auge nach ihm blickt, Wenn's in Gemeinschaft goldener Sterne Die blaue Wölbung silbern schmückt.
Mein Zweites, weit entfernt zu glänzen, Entbehrt im Gegentheil des Lichts, Und bleibt, will's nicht der Tag ergänzen, Ein menschenfeindlich dunkles Nichts. Kein Wunder, daß es bei Soliden Nicht in dem besten Rufe steht, Und von dem Wanderer wird gemieden, Der ungern nur hinein geräth.
Durch's Ganze geht gewohnter Maßen
Der erste seinen stillen Gang
Allein, ich seh', ihr rümpft die Nasen, Vor einer„Mondnacht“ ist euch bang. Mein Ganzes ist nicht so poetisch,— Prosaisch flickt's die Hausfrau aus. Zuweilen blickt gar gravitätisch Ein Adler oder Kron' heraus.
Auflösung des Logogriph in voriger Nummer: Schuld— Schule;— der zweisilbigen Charade: Mastbaum;— des Rösselsprungs: Es legt die Nacht mit Muttergüte Sich an die Seele schmerzensvoll, Es läutert still sich im Gemüthe Zur Wehmuth jeder bitt're Groll.
Die Thränen, die vergessen schliefen, Nun strömen sie im nächt'gen Lauf; Es steigt aus wunden Herzenstiefen Ein rettungahnend Leben auf. (Gottfried Kinkel.)
Hchach. Problem Nr. 430
von R. Blümel in Schlegel. 4. Schwarz.
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2.
Weiß. Weiß zieht an und setzt mit dem dritten Zuge Matt.
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Partie Nr. 246, gespielt am 3. November v. J. im Manhattan⸗Club zu New⸗Mork als zehnte des Wettkampfes
— Steinitz⸗Gambit.— 5 Weiß: S. Lipschütz. Schwarz: Kapt. Mackenzie.
1) e2—e4 7 e5 29) 1b1-f! hi- 2) Sb-es SbSs c 30) Tad4—23 1d8-d7 3) 12—14 e5—fa: 31) Ld2—-e3 Le5 cg: 4) d2- da DdS—h57 32) Ja3-c: 1d7-e7 5) Kel—e2 d7-d) 33) De2—g47 SbSs—d7 6) 8g1-13 Les-g4 34) Dg4-g7: Te7 ea: 7) Lel-f4: Lg4-f3f 35) 711—t7: 118d 8) 708 85 9 2 36) 77-d 7:9) aufgegeben. 9) LI—b5 6—0— a 10) Lbs— cb: b7— cs: Stellung nach e von Weiß. 11) Ddl-—ds Dha—h5 7s)
12) Kf3—2 LIS e7
13) ThI-fI Dhbö- a5
14) Kf2—-g1 1h88
15) LfA dz Da5—b6
16) 42-24 C6 C5
17) ad- a5 Dbé-c
18) dd dõ(5 4
19) Dds—e2 Deb-a
20) Tal-a S6- d7
21) Ja4 4:4)(7= c55)
22) 12—bäls) Le7-f6
23) b4-b5 Da6—b7
24) b5—b6 7) a7 a6
25) Ted-a LIE e
26) 1 1—b1 Sd7 bs
27) Sc3-—bß! KesS- d7 s)
28) Sb5—07 Kd7—es Weiß.
1) Diese älteste Vertheidigung ist durch die folgende von Zukertort entdeckte Spielweise fast gänzlich verdrängt worden: d7—45 6) erd5. Lg4 T 7) Sts 0-00 8) dies Lg ic.
2) Gegen die Fortsetzung 8) gs Df: 9) Sds' welche Steinitz gegen Rosenthal im Meister⸗ turnier zu Baden in Anwendung brachte, giebt das 1 als beste zum Gewinn üßrende Erwiderung Dha! 10) Sc7 r Kds 11) Sas: Kes 12) d5 Ses 13) Ddâ Kbs 14) Des
ds! ꝛc.
3) Hier scheint Dgar nebst 12) Kes Dg2: ꝛc. stärker. Von nun an wird die Ueberlegen⸗ heit des weißen Spieles mit jedem Zuge deutlicher.
4) Schwarz ist mit Damenverlust[Teri] bedroht und der Bauer as darf nicht genommen werden; denn 21).. Da5? 22) Sat! Dat oder b5 23) Te. ꝛc.
5) Der einzige Zug! Auf Sb wäre da gefolgt und der Springer verloren werden; Db aber hing nicht an wegen 22 8b5 Seß! 23) Sd ꝛc.
6) Das en passant Schlagen des Bauern war natürlich weit schwächer, Schwarz hätte mit Ses geantwortet und der Damentausch war erzwungen.
7) Nimmt Schwarz den Bauer, so folgt 1b.
8) Wurde das Opfer angenommen la6—35:], so hatte Weiß die siegreiche Fortsetzung 28) a asl Sa6. 29) Dbs: nebst Tas: resp. Ta7! ꝛc. oder 28).. Db 25) Tb5: oder auch as—a7 ꝛc.
8 B Schwarz wieder, so wird der Thurm el verloren, 36).. 1d7 37) Dfsr Tds 8) ꝛc.
Briefwechsel.
Dr. K. in G. Richtige Lösungen erhalten; in Nr. 426 wird jedoch 1) Das durch 715 widerlegt, denn 2) Sgör Kd5. Das Hauptspiel der folgenden Nummer erglebt sich aus dem Gegenzuge k7— 16, wogegen Saör nicht ausreicht.
Th K. in B. Besten Dank für Ihre Mittheilung, wir hatten eine so bedauerliche Ab⸗ haltung schon befürchtet. Ihre Lösung zu Nr. 426 scheitert einzig an der Entgegnung 1715 nebst 2) Sger Kd51 5
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Druck und Verlag der„Volks⸗Zeitung“, Akt.⸗Ges. in. Berlin, Lützowstr. 105.— Verantwortlicher Redakteur: R. Elcho in Berlin, Lützowstr. 105.


