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Wurzelhals(die Grenze zwischen Wurzel und Stamm) 810 cm tief in die Erde zu stehen kommt. Das schnelle Anwachsen wird befördert durch Bedecken der Wurzeln mit guter Pflanz-(Mistbeet.) Erde und durch Einschlämmen mit 25— 30 C. warmem Wasser. Später gießt man mit Dungwasser, das nach der Auflösung des
Sorten aber auch wenig, schlecht oder nicht blühen würden, weil die Knospe bezw. Blüthe nur an einem jungen Seitentriebe erscheint, der wenigstens fünf Blätter gebildet hat, der vorjährige Zweig aber ohne das Beschneiden in den meisten Fällen zu schwach wäre, um bis fünf Knoten lange Seitentriebe mit den Knospen und Blumen
Er beißt!
Dungs(am besten von Rindern) noch 14 Tage an der Luft ge⸗ standen und sich geklärt hat; man verdünnt es vor dem Gießen durch die fünffache Masse von überschlagenem(nicht zu kaltem) Wasser. Man beachte dabei die Regel, daß es besser sei, selten aber durchdringend, als oft und nur oberflächlich zu gießen.
Eine Hauptsache für das Gedeihen der Rosen ist das Be⸗ schneiden, welches regelmäßig geschehen muß(bei den öfterblühen⸗ den Spielarten und Sorten mehrmals im Jahre), weil ohne das- selbe sie von Anfang an eine unschöne Form erhalten, die meisten
Zeichnung von H. Bever.
zu schaffen. bilden ihre Blüthen aus den Gipfelknospen und müssen nicht vor, sondern nach der Blüthe bezw. nach der Ernte beschnitten werden.
Nur die oben erwähnten Apfel⸗ und gelben Rosen
— Im Allgemeinen verkürzt man die Hauptzweige um ein Drittel ihrer Länge und schneidet die Seitenzweige sämmtlich dicht an ihrem
Ausgangspunkte ab; mehrmals blühende Rosenarten und Sorten
müssen in dieser Weise nach jeder Blüthenperiode beschnitten werden. Die Zimmerrosen, als welche die Sorten W. F. Bennett, Mistress Bosanquet, Cramoisi superieur, Gloire de Dijon, Groß


