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weiß nur ein Diener darum, ich liebe es nicht, wenn dergleichen von aller Welt besprochen und man von Jedermann als Todes— kandidat angesehen wird.“
„Du siehst zu schwarz, Onkel,“ versuchte Konrad ihn zu be— ruhigen,„ich bin überzeugt, Du bist in einigen Wochen wieder ganz gesund, oder wenn nicht, so macht eine Badecour im Sommer alles gut.“
„Ich zweifle, mein Sohn; doch warten wir ab. was da muß; bereit sein, das ist alles. daß Du eben jetzt zurückkamst.“
„Warum beriefst Du mich nicht früher?“ fragte Konrad eifrig, „wenn Du meine Gegenwart wünschtest?“
Heddenheim hob abwehrend die Hand.„Du weißt, daß ich kein Aufsehen liebe; Du solltest auch die volle Zeit genießen, ohne Störung und Verkürzung.“
Es trat eine Pause ein. Die frohe Reisestimmung Konrads war schnell verweht; der erste, halb überwundene Eindruck, den er von Heddenheim empfangen, kehrte noch stärker wieder; er sah sehr alt und verfallen aus. So wußte er nicht recht das Wort zu finden, das in ein ruhig harmloses Gespräch hinüberleitete.
Heddenheim schwieg eine Weile nachdenklich. Endlich begann er:„Du bist wie gesagt mein Erbe in vollem Umfange, es ist das Alles testamentarisch festgestellt. Du mußt es aber wissen, daß ich eine Tochter habe.“
Konrad sah überrascht auf.
Heddenheim nickte. Namen zu tragen.“
„Und wo lebt sie? Weshalb ist sie nicht bei Dir?“
Heddenheim schloß einen Moment die Augen, dann erwiderte er mit sichtlicher Anstrengung:„Ich hatte meine Frau in London unter eigenthümlichen Verhältnissen kennen gelernt; sie gehörte nicht meinem Lebenskreise, meinem Stande an. Wie es Alles kam, ist gleichgiltig, genug, ich liebte sie leidenschaftlich und sie wurde mein. Daß ich mich später, mit Rücksicht auf unser noch ungeborenes Kind — ich hoffte, es würde ein Sohn sein— entschloß, ihr auch meinen Namen zu geben, war vielleicht ein Mißgriff, vielleicht auch das, daß ich vor der Schwierigkeit, sie als meine Gattin in mein Haus und in die Gesellschaft einzuführen, zurückschreckend, sie mit dem Kinde in der Villa ließ, die ich ihr zuerst gemiethet hatte. Die Details erläßt Du mir wohl, sie gehören ja auch nicht hierher, genug, als ich von einer kurzen Reise zurückkehrte, war Blanche ent— flohen, zweifellos mit einem Herrn Renard, den sie früher als mich gekannt und den ich, seit er wieder in London war, beargwohnte. Die kleine Jeanne hatte sie mitgenommen. Ich überließ sie ihrem Geschick; es gelüstete mich nicht, sie zwangsweise zu mir zurückzu⸗ führen und gleichzeitig meinen reinen Namen mit diesem Skandal zu besudeln. Ich verließ sofort London und siedelte wieder hierher über. In nunmehr 19 Jahren habe ich nichts von ihr und meiner Tochter gehört; ich war's zufrieden. Seltsam, in diesen letzten Monaten ist der Gedanke an mein Kind bisweilen in mir aufge⸗ taucht, wer weiß, was Blanche aus ihr gemacht, vielleicht ist sie verworfen wie diese, vielleicht ist sie in Noth und Elend.“
Konrad schwieg. Ihn traf diese Mittheilung des Onkels so überraschend, daß er sich nicht gleich darein zu finden wußte.
„Es wäre nun doch möglich,“ fuhr Heddenheim fort,„daß das Mädchen, meine kleine Jeanne, Dir begegnet, dann sollst Du wissen, daß sie wirklich mein Kind ist und Du wirst sie dann nicht in Noth lassen.
„Ich muß sie suchen, Onkel, ich kann doch niemals einen Besitz antreten, wenn die rechtmäßige Erbin da ist.“
„Nicht doch,“ erklärte Heddenheim,„Du bist der rechtmäßige Besitzer, laut meines Testaments, durch meinen Willen und meine Liebe für Dich. Du bist mein Sohn, Du sollst Jeanne nicht suchen — kannst es auch nicht, wo solltest Du das seit beinahe 20 Jahren verschollene Kind finden— Thorheit! Ihre Mutter hat jedes Recht für sich und ihr Kind verwirkt, tausendfach verwirkt. Du solltest nur darum wissen, daß meine Tochter— vielleicht lebt und wenn sie Dir einmal begegnet, so wirst Du für sie sorgen.“
Er bot Konrad die Hand, in die dieser die seine hineinlegte. Heddenheim lächelte.„Sonderbar,“ sagte er,„hier und da ist der Gedanke in mir aufgetaucht, Du könntest Jeanne heirathen und dann lebten meine Kinder beide hier in diesem Hause und wären meine Erben, Jeanne ebenso wie Du.“ Er fuhr mit der Hand
Mag kommen Doch war es mir lieb,
„Eine Tochter?“
„Eine Tochter, die berechtigt ist, meinen,
über die Stirn.„Du siehst, ich werde alt und kindisch, das sind Hirngespinnste eines Greises. Ein Kind von Blanche, das von ihr erzogen ist, darf niemals Deine Frau werden. Du sollst glücklicher sein als ich, mein Sohn, und wenn Du je eine Gattin wählst, so müßte sie aus einer würdigen Familie, ein wohlerzogenes Mäd— chen sein.“
„Onkel, wir wollen Jeanne suchen,“ bat Konrad beklommen, „es bedrückt mich, als Dein einziger, berechtigter Erbe aufzutreten, wenn eine andere, viel berechtigtere da ist.“ 5
„Nein, nein, mein Kind,“ lautete die lebhaft abwehrende Er— widerung Heddenheims,„es bleibt so, wie ich es bestimmt, Du bist mein Erbe und nach meinem Tode mein Nachfolger in vollstem Umfange. Ich will dieses Kind einer unglücklichen Verbindung, die eine Verirrung war, nicht suchen, Du sollst sie nicht suchen, sie wird nicht besser sein als ihre Mutter, nur, wenn sie einmal Deinen Weg kreuzt und— sich meine Tochter nennt, dann sollst Du wissen, daß sie ein Recht dazu hat. Mehr nicht, das ist vernünftig und besonnen.“
Es schien als ob er ängstlich die wärmere Aufwallung eines Augenblicks zurückdrängen wollte.
„Sei versichert, daß ich nie vergessen werde, was ich Deiner Tochter schulde,“ saßte Konrad.
„Gut, mein Sohn, jetzt ist es abgethan,“ entgegnete Hedden— heim,„nun lasse uns nicht mehr davon reden.“
Konrad wußte, daß ein solches Wort Heddenheims gleich einem Befehl war. Er fügte auch wirklich schnell eine Frage nach Konrads Reiseerlebnissen hinzu, und bald war das Gespräch auf ein völlig anderes Gebiet hinübergeleitet. In Konrad freilich klang das eben Gehörte nicht nur heute nach; es hatte den sichern Boden, auf dem er sich bisher gefühlt, erschüttert, ihn dünkte, daß eine zweifelhafte Zukunft vor ihm lag.
Vier Wochen später war Heddenheim todt; ein Herzschlag hatte ihn getroffen, während er in seinem Arbeitszimmer vor dem Schreib— tisch saß, seine Ahnung hatte ihn nicht getäuscht. Jetzt ruhte der rastlos thätige Mann unter den alten Bäumen des Kirchhofs von San Salvator neben seinem Vater.
In dem alten Hause am Markt blieb Alles unverändert; kein Stück Möbel in der oberen Etage wurde gerührt; in den Geschäfts— räumen des unteren Stockwerks ging die Arbeit ruhig fort, das Messingschild an der schweren Eisenthür trug nach wie vor den Namen der Firma: F. A. Heddenheim, und an der Börse sagte Einer zum Andern: das Haus Heddenheim wird ein sicheres Haus bleiben, Herr Konrad Heddenheim ist ein ebenso tüchtiger Kaufmann als sein Onkel es war.
(Fortsetzung folgt.)
Mutter und Sohn.
Novellette von Cordelia, deutsch von Konrad Telmann. (Fortsetzung.) WII
Valeria hatte bemerkt, daß Mario ein Auge auf sie geworfen habe, aber als vernünftiges Mädchen, das sie war, versuchte sie, nicht zuviel an ihn zu denken. Für sie wäre das zu viel gewesen, sie hätte an eine solche Verbindung nicht denken dürfen, wenigstens dachte sie so, da sie viel zu bescheiden war, und obgleich sie ein kleines Vermögen besaß, wußte sie doch, daß er sehr reich war, und dann war er schön, ein vollendeter Kavalier, und hatte eine gute, soziale Stellung; kurz: sie durfte an ein solches Glück nicht denken, und es war besser, wenn sie es nicht that.
Dennoch hatte sie gewahrt, daß er oft durch die Straße kam, in der sie wohnte, daß er immer irgend einen Vorwand suchte, um in ihr Haus zu kommen, entweder um ihren Bruder abzuholen, oder um ihm ein Buch zu bringen, da sie Freunde und Studien— genossen waren, daß er, wenn er nur irgend konnte, sich im kleinen Salon aufhielt, um ein paar Worte mit ihr zu sprechen, und sie mußte es sich auch gestehen, daß seine Besuche bei ihr eine gewisse Erregung verursachten. Wenn sie seinen Blick fest auf sich gerichtet fühlte, wurde sie glühend roth und beugte den Kopf herab, als ob sie ganz in ihre Arbeit versunken wäre, um ihn erst wieder auf— zuheben, wenn sie wußte, daß Mario's Aufmerksamkeit auf Anderes


