ihre Polterabend-Ueberraschungen in Szene zu setzen.— Wie sie] Stimme zur Ruhe singen mußte, um mich zu dem zu machen sich alle über Dich wundern werden, Kleine,“ setzte er mit einem der ich vor Wochen gewesen war. g 5 n eden Bui auf, das schöne Mädchen hinzu. Als sich ihre feine Gestalt aus meinen Armen wand, war das In der That äußer: sich der Eindruck, den Käten's Erscheinung Stimmengewirr um uns verklungen. in Sassen hervorrief, 2 in einer freudigen und unverhohlenen Verwun— derung. Jeder fand sie für die verhältnißmäßig kurze Zeit ihres Fort— seins merkwürdig ge⸗
wachsen, entwickelt, jungfräulich geworden. Der alte Freiherr schloß sie mit stummer Rüh— rung in die Arme und Marianne, die, als der Wagen vor's Haus fuhr, mit dem weißen
Hausschürzchen und dem
klappernden Schlüssel— bund am Gürtel die breite Freitreppe herab— flog, schien mich und mein Anrecht auf ihren ersten Willkommengruß in dem entzückten Stau⸗ nen über die unbeschreib— lich reizende Begrü— ßungsszene zwischen Käten und deren ge— fleckter Lieblingsdo zu vergessen.
Erst mein Zuruf brachte sie zum Bewußt— sein meiner Anwesen⸗ heit.— Während„die Kleine,“ von Oktav und den Vettern umringt, sich des fröhlich-heulen— den Jagdhundes zu er— wehren suchte, lag die, nach deren treuen Augen ich so sehnsuchtsvoll ge— bangt, mitten im lauten Trubel eine Minute lang traulich und selbst⸗ vergessen an meiner Brust und bestätigte mir mit leisen Worten und feuchten Blicken, wie sehr sie mein eigen war.
„Däucht r nicht wie ein Märchen, daß wir uns von morgen an ganz und für immer ge— hören sollen?“ flüsterte sie.„Und Du,— bist Du auch der Alte ge— blieben, haft Du mir Deine volle Liebe wieder mit heim gebracht?“—
In dem Lärm und Summen um uns her bemerkte sie nicht, daß ich ihr nur deshalb mit einem Kuß die Lippen schloß, weil mir im Augenblick das rechte Wort der Erwiderung 2 fehlte, das Wort, welches ihr genau und bezeichnend gesagt hätte,„Sie sind Alle schon oben,“ sagte Oktav, der noch neben dem in welchem Sinne ich mich nach ihr gesehnt, wieviel ich von ihrem Wagen stand und die Diener beim Abladen der Koffer beaufsichtigte milden, reinen Einfluß erhoffte, wieviel unruhige, brausende Fragen„Käte wollte Dich begrüßen, Marianne,“ sagte er,„ich sah, in meinem Innern sie mit der sanften Musik ihrer seelenvollen[wie sie neben Euch stand;— ihr hattet Beide kein Auge für sie.“


