Ausgabe 
19.9.1886
 
Einzelbild herunterladen

2304.

Rösselsprung.

zu der es nehmt mee⸗ die men me auf lieb le lie⸗[neh⸗ strö⸗ den tern al⸗ mei⸗ mit den ten⸗ re f al⸗ die le hin⸗ leuch⸗ mü⸗ leuch⸗ zum flat⸗ der nem mei⸗ zur leuch⸗ ten⸗ weh⸗ den le die al⸗ ne ten⸗ tig es lie- seuf⸗ ne den blu⸗ schau⸗ nen zer[und lauf menen thrä⸗ son⸗ trüb es und ihr

Logogriph.

Wenn ich ganz vor dir erscheine,

Bin ich ungeschliffen, roh;

Nimm den Kopf mir du nennst deine Herzgeliebte Dame so.

Buchstaben-Räthsel.

Die folgenden Buchstaben:

A 8 5 8 VVV e. N B N BF HF‚²⁹⁰ůn; r NN B N r R CH G 1 D W

sind in derselben Form so zu ordnen, daß die eine Diagonale, von links oben nach rechts unten gelesen, eine Stadt im preußischen Regierungsbezirk Frankfurt a d. Oder, die andere von links unten nach rechts oben gelesen, eine Stadt im würtembergischen Neckarkreise ergeben.

Die Vertikalreihen bezeichnen: l

J. Eine Stadt im kleinrussischen Gouvernement Charkow, an der Merla. 2. Eine Muse 3. Ehrentitel der jüdischen Gesetzlehrer. 4. Ein französisches Wort. 5. Einen Buchstaben. 6. Eine Silbermünze auf Jamaika. 7. Einen Baum. 8. Eine berühmte italienische Schauspielerin. 9. Regierungsbezirk der Provinz Preußen.

Hhomonym.

Einen seh' ich wie den Wind Rennen durch die Wüsten; Einen seh' ich an der Brust Sich des Liebens brüsten; Einen werd' ich keck besteh'n, Wen danach wird lüsten.

Auflösung des Silben-Räthsels in voriger Nummer: Friedrich von Schiller Wallenstein's Tod Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort. 1. Fontus. 2. Riberac. 3. Indigolith. 4. Eisen. 5. Dohle. 6. Raphael. 7. Irchel. 8. Centgraf. 9. Halle. 10. Vater. 11. Ornat. 12. Nicolai. 13. Saibling. 14. Cagliari. 15. Honorius. 16. Infant. 17. Laaland. 18. Lanzi. 19. Eveline. 20. Rosalj. 21. Wohlau. 22. Auszehrung. 23. Labé. 24. Leiden. 25. Eberhard. 26. Nahum. 27. Salpi. 28. Tokat. 29. Eduard. 30. Ille. 31. Nizam. 32. Schuwa⸗ low. 33. Tasso. 34. Oper. 35. Devrient; des Homonym: Atlas; des Magischen Quadrats:

W IIEE IN e A N* N

Pokal im Werthe von 100 Mark) und den von Herrn G Mertens in Köln gestifteten

Schach. Partie Nr. 235,

gespielt am 24. August d. J. im Haupttur⸗ nier A des Kölner Schachfestes.

Problem Nr. 411 von J. Fetow in München. Schwarz.

F 7 Weiß: Meyerhoffer in Heidelberg. ee ,, e 4) S1 eg) Sea16 9. 1 2 Si 5 i e l 9 244 90808 ,,, 10), Dale, e 7 2 2 2 2 J 13) Ss el. 5 bel: Eee ee Weiß setzt mit N Zuge Matt. 17 1 g 115 Stellung nach eee von Schwatz. 15 55814 i d *,, 22 abt! Des 1 95 2. 135 0 1 1, , 7. 28) T5484 Wie 2

e e e i e . bo bete e S den.

Weiß. 4) Weiß drobt wieder mit dem k- 1 Bauer vorzurücken. 1 5) Durch dieses sehr hübsche Opfer erlangt Weiß einen äußerst lebhaften Angriff, der auch bei der besten Vertheidigung zwei Bauern mit gutem Spiele für den geopserten Offizier eingebracht hätte. 5 6) Etwas stärker als dieser Aotausch scheint uns Le7 mit Rücksicht auf die Foitsetzung 16).. Le7 17) ed ezd5 18) Lhé Lgél 19) Ldöztr Khs c. 7) Auch hier kam Lei in Betracht mit der Fortsetzung: 18) cds Las: 19) Ldöz f cdb 20) Lhé IS 21) Dfs Seel ꝛc. Wollte dagegen Schwarz den Abtausch des Läufers zu ver meiden suchen, so bliebe er einem beftigen Angriff ausgesetzt, z. B. 17).. Ler 10) cds ds 19) Lhé Lis 20) Df4: 21) Des: Kbs 22) Ldö: 806 23) T7 Lg7 ic, oder 19). Lges 20) Ldözt Khs 21) T7: Ifalls Is so 22) Lb7: ꝛc.] 22) Ter: Ses 23) Dh4 Dis 24) Tb: ze. 8) Ein entscheidender Feblzug! Der Läufer mußte nehmen; Weiß hätte alsdann mit Le? auf Angel spielen, aber auch die sicherere Spielweise 19) Las: eds 20) Dis Sc!!! 21) Ddözt Khs 22) Tir ꝛc. wählen können. 5 9 1 9) Schwarz ist mit Matt in zwei Zügen bedroht und zur Aufgabe des Offiziers gezwungen. 10) Weiß setzt den Angriff in der kräftigsten und schönsten Weise fort; der Sieg ist in? dessen schon durch das Bauernplus entschieden. g 11) Nach diesem Zuge ist Matt oder Damenverlust unvermeidlich. 12) Es gab nichis Besseres, da Matt durch Dgs und zugleich durch Tbért nebst Ohg drohte. Diese Partie brachte dem Sieger den ersten Preis im Hauptturnier A(einen silbernen

1) Eine Vertheidigung im Läuferspiel, die für nicht minder gut als Los gilt. 1

2) Ein etwas gewagtes Angriffsspiel. Nach den Ausführungen von Löwenthal, Suhle und Neumann kann Schwarz mit Sed: 5) dies 6l den Mehrbesitz des Bauern behaupten. 4

ee, ee e

Spezialpreis(ein sehr hübsches Rauchservice) für die schönste Partie des ganzen Turnieres.

Jubiläum des Kölner Schachklubs. 5

Das Fest zur Feier des 25 jährigen Bestehens des Kölner Schachklubs fand in den Tagen des 22. 24. August statt. Neben zahlreichen Tombelapartien wurden zwei Hauptturniere und ein Nebenturnier ausgefochten. Zu dem Hauptturnier& batten sich 15 Theilnehmer. J Auswärtige und 8 Kölner eingefunden. In zwei Gruppen blieben die Herren Landgerichts. direltor Mitscher und Oberrealschullehrer Kist aus Köln Sieger; in der dritten Gruppe. hatten die Herren Meverhoffer aus Heidelberg, Ehlen aut München⸗Gladbach und Tiefenthal 1 aus Köln, in der vierten Gruppe die Herren Flad aus Wiesbaden und Rittmeister Taistrzit 5 aus Köln gleichen Stand erreicht. Das Loos entschled zu Gunsten der Herren Meverhoffer und Flad. Beim Stechen um die Preise siegten zunächst Kist und Meyerhoffer ilber Mitscher. und Flad, so daß nunmehr die erstgenannten Herren um die beiden ersten Preise zu spielen hatten. Die vorstehend mitgetheilte Entscheidungspartie brachte Herrn Studiosus Meyer⸗ boffer den ersten Preis, Herrn Realschullehrer Kist den zweiten. Die Partie um den dritten und vierten Preis wurde remis. Durchs Loos erhielt Herr Flad den dritten, Herr Landgerichtsdirettor Mit scher den vierten Preis. Im Hauptturnier B fielen die Preise der Reihe nach an die Herren Prussian aus Köln(zur Zeit in Bonn studirend), Kirdorf aus Crefeld und G. Mertens aus Köln. Den Glanzpunkt des Festes bildete eine Blindlingsproduktion des Herrn Fritz aus Darmstadt gegen acht Gegner, von denen vier besiegt wurden, drei remis erzielten und nur einer, Herr S Simon aus Köln, gewann. Unter den zablreichen Besuchern des Festes war auch der rühmlichst bekannte 5 Meister W. Paul sen aus Nassengrund. Derselbe spielte zwei Partien mit C. Leffmann, 9

8

5 5

von denen jeder eine gewann.

1

Aus der Schachwelt.

5 1 Tage nach dem Schlusse des Kongresses zu Nottingham wurde ein Wettkampf zwischen Kapt. Mackenzie und Mr. A. Burn aus Liverpool vereinbart und gleich aus- efochten. Die ersten vier Partien wurden von Mackenzie gewonnen; von den folgend 1 sechs Partien gelang es dem amerilanischen Meister jedoch nur zwei remis zu machen, wäh⸗ rend vier für ihn verloren gingen. Das Match wurde hierauf als unentschieden abgebrochen.

Am 25. Juni d. J. fand zu New-Orleans eine Versteigerung der Schachtrophäen 9 verstorbenen Paul Morphy statt Unter den angesteigerten Gegenständen befand fi. 1 prächtiges Schachspiel mit Figuren von reinstem Gold und Silber, ein Ehren der ersten Bürger New-Yorks; dasselbe brachte 1550 Dollar auf.

Druck und Verlag derVolks-Zeitung, Akt.⸗Ges. in Berlin, Lützowstr. 105. Verantwortlicher Redakteur: R. Elcho in Berlin, Lützowstr. 105.