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Karl Maria von Weber. Ein Gedenkblatt.
Wohl nur wenige Komponisten haben eine gleiche Volksthümlichkeit errungen, wie Karl Maria von Weber. Bei Hoch und Niedrig, bei Vornehm und Gering wird die Webersche Musik mit gleicher Vor⸗ liebe gepflegt. Seien es nun die begeisterungerweckenden, lebens vollen Melodien zu einem großen Theile unserer Vaterlandslieder, welche sich in den Männergesangvereinen eine bleibende Stätte erobert, oder die weiheyollen Arien einer schwärmerischen Agathe, die neckischen Lieder des bezaubernden Aennchens, oder die herrlichen Jagd- und andere Chöre. Mit gleichem Vergnügen hören wir häufig von den Lippen der weiblichen Dorfjugend„Wir winden Dir den Jungfernkranz“ und„Kommt ein schlanker Bursch gegangen“, während die Burschen wiederum den herrlichen Jagdchor„Was gleichet wohl auf Erden dem Jägervergnügen“, das Gebet vor der Schlacht, oder sonst eines der Weberschen Vaterlandslieder anstimmen. Sind dann auch die Stimmen nicht immer klar und geschult, die Begeisterung wird doch geweckt, die Stimmung erhoben.
Was Weber aber vor manchem seiner begabten Kollegen noch besondere Bedeutung verleiht, ist, daß er in seiner Musik eine neue Richtung einschlug, daß er, von dem Klassischen abweichend, sich der Romantik zuwandte. Wie viele Uebertreibungen und Ausschreitungen sich seine Nachfolger auch gestatteten und, den eigentlichen innerlichen Charakter der Musik verkennend, hauptsächlich Effekt und Tonmalerei im Auge habend, Form und Klangschönheit dabei vernachlässigten— Weber, dem Führer und Meister der romantischen Schule, kann man diese Vorwürfe nicht machen.
Karl Maria Friedrich Ernst von Weber wurde am 18. Dezember 1786 zu Eutin geboren. Sein Vater, in jungen Jahren kurpfälzischer Lieutenant, führte theils als Musik- theils als Schauspieldirektor ein unstätes Wanderleben. Nachdem seine erste Gattin Anna von Fumetti, welche ihn mit zwei Söhnen, Fridolin und Edmund, beschenkt hatte, 1783 gestorben und deren Vermögen aufgezehrt war, entschloß sich Anton Franz von Weber zu einer zweiten Ehe. Er hielt sich ge— rade in Wien auf, wo er für die musikalische Ausbildung seiner Söhne Joseph Haydn gewonnen hatte, und hier war es, wo er am 25. August 1785 einen neuen Ehebund mit der achtzehnjährigen Genofeva von Brenner schloß. Jedoch auch in Wien war der Aufent— halt Webers nur von kurzer Dauer. Seine zerrütteten Vermögens— verhältnisse bedingten eine Aufbesserung und aus diesem Grunde nahm
er die Stelle eines Stadtpfeifers zu Eutin an.
Hier wurde, als ältester Sohn seiner zweiten Ehe, am achtzehnten
ö Dezember 1786 Karl Maria Friedrich Ernst von Weber geboren.
Bald nach der Geburt dieses Kindes nahm der Vater sein altes Wanderleben wieder auf. Er organisirte eine Schauspielertruppe und verließ bereits im Frühjahr des nächsten Jahres Eutin, um in ver⸗ schiedenen Städten Deutschlands Vorstellungen zu geben.
Der kleine Karl wurde unterdessen, so gut es ging, unterrichtet, theils von seinem Vater, theils von seinem ältesten Stiefbruder Fridolin. Auch wurden ihm, wenn der Vater hier oder dort einmal
längeren Aufenthalt nahm, Lehrer für die immerhin kurze Zeit der
Rast aus der betreffenden Stadt gehalten. So genoß er beispiels⸗ weise in Hildburghausen von 1796—1797 den Unterricht des dortigen Organisten Johann Peter Heuschkel, der zugleich Pianist und Oboist war und dem, wie Weber in späteren Jahren selbst erwähnt, er viel zu verdanken hatte..
Von 1797179 finden wir den Knaben Karl im fürsterzbischöf— lichen Kapell-Institut zu Salzburg, woselbst er den Unterricht Michael Haydn's genoß, während der Vater die Direktion des dortigen Theaters übernommen hatte. Leider verlor Weber hier am 13. März 1798 seine Mutter. Doch suchte deren Sch wester Adelheid dem Knaben den Verlust durch aufopfernde Liebe nach Möglichkeit zu ersetzen. Im selben Jahre 1798 veröffentlichte der Vater auch die ersten„sechs Fughetten“ seines genialen Sohnes, welche dieser unter Leitung Michael
Haydn's komponirt hatte. a Aber die alte Wanderlust trieb den Vater auf's Neue weiter.
Bereits Ende des Jahres 1798 sehen wir denselben in München.
Hier betraute er mit der musikalischen Ausbildung seines Sohnes Johann Nepomuk Kalcher, sowie den, unter dem Namen Valesi als Opernsänger berühmten Evangelisten Walliser. Dieser letzte machte
1 den jungen Weber besonders auf die Erfordernisse des dramatischen
Gesanges aufmerksam und ließ ihn gar bald in seiner Vokal- und Instrumental-Akademie öffentlich auftreten. Auch komponirte Weber hier, neben manchen Instrumentalwerken, seine erste kleine Oper „Die Macht der Liebe und des Weines“. Allein vergeblich suchte er nach einem Verleger für dieselbe.
Bereits im Jahre 1800 verließ Weber mit seinem Vater München wieder und wandte sich nach Freiberg in Sachsen. Mit dem Direktor der dortigen Schauspielertruppe, Ritter von Steinsberg, bald be— freundet, unternahm es Weber, zu dessen Operntexrt„Das stumme Waldmädchen“ die Musik zu schreiben. Trotz der Reklamen des Vaters hatte jedoch die Oper des jungen, noch nicht vierzehnjährigen Kom⸗ ponisten sowohl bei ihrer ersten Aufführung im Oktober 1800 in Chemnitz, als auch bei der am 25. November desselben Jahres in Freiberg stattfindenden, nur einen geringen Erfolg. Die mißliebigen Kritiken und Angriffe, welche der junge Tondichter auf Veranlassung seines Vaters in wenig taktvoller Weise erwiderte, veranlaßten ihn, Freiberg zu verlassen und eine Kunstreise anzutreten, welche ihn 1801 wiederum nach Salzburg führte.
In Salzburg fand Weber bei seinem alten Lehrer Michael Haydn abermals freundliche Aufnahme, und komponirte unter dessen Leitung, neben den„Six petites pièces à quatre mains“, seine zweiaktige komische Oper„Peter Schmoll und seine Nachbarn.“ Um deren Auf— führung veranstalten zu können, begaben sich Vater und Sohn nach Augsburg, wo der zweite Stiefbruder Karls, Edmund von Weber, als Musikdirektor wirkte. Hier wurde denn auch im März 1803 die Oper aufgeführt, doch anscheinend ohne sonderlichen Erfolg.
Von Augsburg begaben sich Vater und Sohn bereits im Juni 1803 nach Wien, und hier wandte sich Karl Maria von Weber unter Leitung seines Lehres Georg Joseph Vogler einer ganz neuen Richtung der Musik zu. Vogler wies den jungen Komponisten nach einer mehr äußerlichen, auf Effekt bedachten Richtung hin. Er war der erste, welcher es versuchte, Programme zu illustriren und bestimmte Vorgänge durch Ton und Klangfarbe wiederzugeben, welche sonst außer dem Darstellungsbereiche der Musik lagen. Diese neue Methode blieb von dauerndem Einfluß auf die ganze, auch spätere, Richtung Webers, und dies empfindend, löste er sich nur mit Bedauern von Vogler und Wien, als ihm im Jahre 1804 die erledigte Kapellmeisterstelle am Theater zu Breslau angetragen wurde.
Durch allzueifriges Vorgehen in dem neuen Amte und eigen— mächtige, wenn auch verdienstliche, Abänderungen veralteter Ein— richtungen, wie z. B. die Aufstellung des Orchesters, gerieth Weber nicht nur bald in Differenz mit der Direktion, sondern schuf sich auch im Oper⸗ wie Orchesterpersonale eine gefährliche Opposition. Als nun von Seiten der Direktion während einer Krankheit Webers im Frühjahr 1806 einige tüchtige Mitglieder der Oper und Kapelle, worunter auch der Violinist Dozer, ohne sein Vorwissen entlassen worden waren, reichte er seine Entlassung ein, welche er auch sofort erhielt. Der Gehalt von sechshundert Thalern, welchen Weber da— mals bezog, deckte ohnehin die Bedürfnisse des jungen, lebenslustigen Kapellmeisters nicht, um so weniger, da er auch seinen Vater bei sich hatte. Bald war eine Schuldenlast angewachsen, welche Vater und Sohn veranlaßte, die Abreise von Breslau zu beschleunigen.
Von zahlreichen Freunden empfohlen, fand Weber ein Unter— kommen bei der Privatkapelle des preußischen Generals Prinz Eugen Friedrich von Württemberg. Als dieser jedoch 1806 zur Armee abreisen mußte, wurde im Februar 1807 auch Oper und Kapelle aufgehoben, und Weber, auf das Wärmste weiter empfohlen, erhielt in Stuttgart die Stelle eines Privatsekresärs beim Herzog Ludwig von Württemberg, jüngerem Bruder des Königs. Hier in Stuttgart entschädigte sich Weber für die mannigfachen Unaunehmlichkeiten, welche seine Stellung mit sich brachte, im heiteren Umgange mit lebenslustigen Freunden, zu denen die Redakteure des Morgenblattes, Hauz und Reinbeck, sowie Professor Schwab, der Bildhauer Dan— necker und Andere, vor Allen aber der Kapellmeister Franz Donzi, zählten. Donzi übte auch auf die musikalische Entwickelung Webers einen gewaltigen Einfluß, während der Dichter Hiemer ihm den Text zu seiner Oper„Silbana“ aus dem früheren stummen Waldmädchen umarbeitete.
Ziemlich bedeutender Mißhelligkeiten wegen, die durch den Leicht— sinn seines Vaters herbeigeführt waren, mußte Weber seine Stellung aufgeben und mit seinem Vater Ende Februar 1810 Würtemberg verlassen. Nur wenige Arbeiten waren während seines Aufenthaltes
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