Ausgabe 
2.5.1886
 
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Rösselsprung.

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greist

Sprichwörter-Räthsel.

Aus folgenden sechs Sprichwörtern ist je ein Wort z

sechs erhaltenen Wörter bilden wieder ein Sprichwort.

1. Viele Hunde sind des Hasen Tod.

2. Viele Köpfe, viele Sinne.

3. Geduldige Schafe gehen viele in einen Stall.

4. Es geschieht nichts Neues unter der Sonne.

5. Auf einen Hieb fällt kein Baum.

6. Mit dem Hut in der Hand kommt man durch das

Dreisilbige Charade.

Die ersten Beiden beherrschen die Luft, Bald freundlich, bald mürrisch gestaltet;

In Berges Tiefen, in finsterer Gruft Verderblich ihr Wesen oft waltet.

u wählen. Die

ganze Land.

Sie scheinen zu schlummern, doch schlafen sie nicht,

Sie harren, und wehe dem Armen, Der sorglos sich naht mit der Flamme Licht, Sie tödten ihn ohne Erbarmen.

Der Dritten giebt es gar mancherlei Art, Sie dient zur Waffe den Thieren,

Und wem zum Geschenk vom Weibchen sie ward,

Der kann sie nicht wieder verlieren.

Das Ganze erbebt sich zur schwindelnden Höh',

Und zeigt uns verschied'ne Naturen, Sein greises Haupt ist weiß vom Schnee, Umringt von den lachendsten Fluren.

Auflösung des Silben-Räthsels in voriger Nummer: Du hast Diamanten

und Perlen, mein Liebchen, was willst du(noch) mehr!? 2. Utah. 3. Haase. 4. Abraham. 5. Schwertfisch.

1. Dromedar. 6. Tehuantepee.

7. Dido. 8. Indischer Ocean. 9. Aargau. 10. Martinswand. 1 J. Albert. 12. Nepos. 13. Tarantel. 14. Eringerthal. 15. Nikopoli. 16. Ustrow.

17. Neusüdwales. 18. Delta. 19.

[LI GI e 6 Os K E S EI

aalzow. 20. Erlangen. 21. Nose. 22. Lech. 23. Ein Nabob. 24. Niederlande. 25. Maz

5 1 5 zini. 26. Emil. 27. Irmin; des Räthsels: Die Augen; des Magischen Quadrates:

Problem Nr. 385, 5 von G. Heinrich in Radomitz. Schwarz.

2. 2 e 5 f n

3 5

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Weiß zieht an und setzt mit dem dritten Zuge Matt.

Partie Nr. 221,

gespielt in New⸗Jork am 3. März d. J. als zwölfte des Wettkampfes(nach dem Mirror o American Sports mit den Anmerkungen von Mackenzie.)

Weiß: W. Steinitz. Schwarz: J. H. Zukertort.

1) e2e4 7 eh 23) 8b4- d3: b7- b

2) 8g1 13 SbSs-c 24) Teles) KfS-f? 3) LIfIb5 8g8f6 25) Talel 1dS

4) 00 Sk6 ea: 26) 8Sdsb4 7g5

5) Jf1el Sea d 27) LfA- g3 16

6) St3 es: LfS e 28) 2-14 C665

7) Lb5-c6: 1) d7-c: 29) Sba4-c6-d:

8) Dd!e2 Les-e?) 31 3-d: Kf7

9) d243 8d6 1558) 31) Tes-es Sb5- da 10) 8b1-d29 005) 32) 86d: Td7- d 10 2e 78-es 33) Te5förf K 8- g7 12) Sd2e4 DdS- d5 34) f4g5: Le7- c5 12) 13) Le- Tas-d 35) 75 cb: Tes elt 14) da-d4 815d66) 36) Lg3 el: b6 cb: 15) Se4c5 Lee 37) Lel es Kg7g6 16) Sc54d3 1716 38) Le3-d:-d: 17) 8d3- b4 Dd5b5 39) b2b4 Kg65 18) De2 bs: Sd6: 40) Kg 2 Kf5 ed 19) Se5 ds Le8 5 41) K 2e2 7e 20) az a4 Sb5d6 42) b2b3 Ke4- 21) al-) Sd6é6 43) Ke2d3 Ke5f4 22) a6 Lf5- ds 44) b3b4 aufgegeben.

1) Mit Rücksicht auf die Theorie, daß zwei Läufer stärker sind als zwei 8 Be 0 Steinitz dem Abtausch von Läufer gegen Springer, besonders im Anfange der Partie, Allgemeinen nicht hold. In dem nächsten Zuge, der Schwarz an der Rochade verhindert, mag indessen in diesem Falle die Erklärung für den Abtausch zu finden sein.

2) Die Rochade ging nicht an wegen 9) Set:

3) Auch jetzt durfte Schwarz nicht rochiren wegen 10) 86. 5

4) Der nakürlichere Zug war Setz, aber vielleicht wollte Schwarz sich 2cz frei halten.

5) Auf sda geht die Dame nach di zurück und bei der ersten Gelegenheit wird der Springer durch 02os wieder vertrieben. 8

6) Der Versuch, den Doppelbauer durch 6o5 abzulösen, würde an dem Nehmen d Bauern scheitern, da wegen der Entgegnung Tadt der Läufer nicht wiedernehmen darf. 2

7) Ein ausgezeichneker Zug, der a a5 hindert und die Bauern des Gegners auf der Damenseite zu sprengen droht. 5 5

8) Die Absicht des Gegners, den o-Bauern vorzustoßen, wird hierdurch wirksam verhindern

9) Diesem Zuge darf der Verlust der Partie zugeschrieben werden; er hält den schwarze Läufer gefesselt und gestattet dem Springer, das wichtige Feld bt einzunehmen.

10) Der Ansturm dieser Bauern scheint Weiß nicht um seine Ruhe gebracht zu haben, vielmehr sah er ihn wohl als das letzte Aufgebot der Kräfte an. 5

11) Nimmt der Springer den BDamenbauer, so folgt Schach auf ebd.

12) Der Scharssinn der Verzweiflung Nimmt Weiß aus Versehen den Thurm, f. 1920 11 durch Doppelschach[auf 35) Lesf würde Kg zu Gunsten von Schwarz ent⸗

eiden]. 5

13) Weiß nimmt nun ungehindert die Bauern auf der Damenseite, während der Bauz h4 burch g2g3 zu decken ist; denn nimmt Schwarz den Bauern g3, so kommt durch ha nebst⸗g5g6 ic. ein Bauer zur Dame. 5

as Getränk der Schachspieler. Eng ische Zeitungen erzählen, daß den An⸗ bängern der beiden Kämpfer des eben beendigten Matches während der ganzen Zeit eine Sorge aus der Frage erwuchs, mit welchem Getränke sie die Spielenden während der halbe Tage dauernden Partien laben sollten. Der Wein bringt zu viel Hitze, das Bier macht schläfrig, Limonade und Mandelmilch sind bei so erregtem Zustande lächerlich, Kaffee und Tbee in Massen genommen der Gesundheit schädlich. In dieser wicht gen Angelegenh wandte man sich an den bekannten amerikanischen Arzt Pr. Basly, und dieser empfahl e Drittel Champagner mit zwei Drittel Sodawasser gemengt. Diese Erfrischung, in Eis ein gehüllt, ward nun den Spielenden fleißig gereicht und dieselben ließen sich das Getränk recht gut schmecken. 5