Ausgabe 
29.12.1847
 
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Tart berg und Butzbach Sg. 1847.

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ür die

Provinz Oberheſſen 5

im Allgemeinen,

die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen

und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.

* 102.

Mittwoch, den 29. Dezember

1847.

zweimal(Mittwochs und Samſtags) erſcheinen.

für ½ Jahr 40 kr. Durch

Friedberg.

DasJutelligenz⸗Blatt für die Provinz Oberheſſen wird im Jahre 1848, ganz in derſelben Weiſe wie im Jahre 1847, wöchentlich

Der Abonnementspreis, welcher ſtets bei der Beſtellung zu entrichten iſt, beträgt bei mir, wie bisher, für 1 Jahr 1 fl. 12 kr., alle Poſtverwaltungen des Großherzogthums Heſfen iſt das Intelligenz⸗Blatt, nach einer Seiten. des hochlöblichen Oberpoſtamts zu Darmſtadt, pr. Jahr für 1 fl. 24 kr. und pr.

iehen. 5 10 Die Einrückungsgebühren betragen, wie bisher, für die geſpaltene erſte Petitzeile 4 kr., für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr. Ein Beleg wird mit 2 kr. berechnet. Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Sonntag Abend bei mir eingehen, finden in dem Mittwochs erſcheinenden Blatte eine Aufnahme; alle Inſerate, welche ich von dem Montag Morgen an bis den Mittwoch Abend erhalte, werden in das Samſtags erſcheinende Blatt aufgenommen. Gemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen.

emeſter für 48 kr. zu

C. Bindernagel.

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Amtlicher Theil.

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Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg an ſaͤmmtliche Gr. Buͤrgermeiſter dieſes Kreiſes.

Betreffend: J. U. S. gegen Nicolaus Schneider von Bernsburg wegen Diebſtahls.

Sie haben auf den Nicolaus Schneider von Berns burg zu fahnden, ihn im Betretungsfalle arretiren und an mich abliefern zu laſſen.

Grünberg am 22. Dezember 1847.

Du von ie u.

die Volksſchulgärten und Arbeits- Anſtalten für die Volks⸗Jugend. Eine Anleitung der Jugend im Obſt⸗ und Gartenbau und Anweiſung zur Beſchäftigung in Feld und Haus. Herausgegeben vom Vorſtand des Central-Vereins der Wohlthätigkeits-Anſtalten im Großherzogthum Heſſen. Vorwort und Ankündigung der Schrift.

Der Vorſtand des Centralvereins der Wohlthätigkeits Auſtalten hat die Anregung zu Begründung von Arbeits Apſtalten für die Volks-Jugend, zu wohlwollender Ueber wachung und nützlicher Beſchäftigung derſelben außer den gewohnlichen Schulſtunden, ſich mit zur Aufgabe geſtellt und als nächſte, und für Leib und Seele der Knaben nützlichſte Be

ſchäftigung, die Beſchäftigung derſelben im Freien, mit land⸗ wirthſchaftlichen Arbeiten, namentlich mit Obſt- und Garten bau erkannt, worüber ſelbſt in unſerm Lande und in unſerer Stadt Darmſtadt bereits ſehr erfreuliche Vorgänge und Erfahrungen vorliegen, wie dies in dem 3. Hefte unſerer Vereinsſchrift näher beſprochen iſt.

Der Vorſtand des Centralvereins hat ſeine Anſichten bereits nun feſtgeſtellt und in beſonderen Schreiben an die Vorſtandsmitglieder lebhafter den Wunſch ausgeſprochen, mit der Begründung dieſer Anſtalten wo möglich noch in dieſem Jahre zu beginnen, zum bleibenden Zeichen unſeres Dankes gegen die Vorſehung, für die ungewöhnlichen Seg nungen der Ernten, womit Gottes Liebe uns erfreuet hat.

Und in der That, welche Zeit und Veranlaſſung könnte uns näher liegen und lebhafter dazu auffordern, als gerade unſere Zeit, wo dieſer unbeſchreibliche Obſtſegen, der in ſolcher Weiſe nicht leicht wiederkehren wird, uns die leichteſten Mittel bietet, Obſtgärten zu begründen und Sa menſchulen von allen Früchten anzulegen, und Samen und Treſter hierzu in Ueberfluß uns zu Gebot ſtehen!

Gewiß fehlt es auch zu Anlegung dieſer Samen- ſchulen und Begründung von Anſtalts- und Volksſchul⸗ Gärten in keiner Gemeinde an dem nöthigen, vorerſt ja noch geringen Gelände, das entweder die Gemeinde, oder einzelne wohlwollende Männer der Gemeinden gewiß gerne unentgeltlich dazu hergeben, und über deſſen Anſchaffung das Volksſchul-Ediet nähere Anleitung gibt, wo nicht durch Begründung von Gemeindebaumſchulen im Grunde dafür ſchon geſorgt ſein ſollte.