Ausgabe 
29.9.1847
 
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bricirtem Betreffe Februar 1844 1845 und 27. utiſter der hoͤher dert ich Sie auf, n

tint Pflanzſchule

omen ange- Daumen ange⸗

alle deßfalls entſtebenden Nachtheile nur ſelbſt zuzuſchreiben haben. Laubach den 7. September 1847. Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht Brumhard.

Aufforderung.

Jobann Philipp Schudt von bier, . November 1764, iſt ſeit langen Jahren abweſend und ſein Aufenthaltsort un⸗ bekannt. Nachdem er nunmebr, wenn er noch lebte, das 70. Lebensjabr zurückgelegt haben würde, iſt die Herausgabe ſeines bisher cura⸗ toriſch verwalteten, beiläufig 182 fl. betra⸗ genden Vermögens, beantragt worden. Johann Philipp Schudt oder deſſen Erben oder Rechts⸗ nachfolger werden deßhalb aufgefordert, ſich binnen 6 Monaten zu melden und ibre An⸗ ſprüche genügend nachzuweiſen, widrigenfalls das Vermögen dem Kaufmann Friedrich Carl Schuld zu Frankfurt und dem Buchdrucker Johann Adolf Georg Textor daſelbſt, die ſich als die nächſten Erben des Abweſenden legi⸗ mirt haben, einſtweilen nutznießlich, ſobald Johann Philipp Schudt aber das 90. Lebens jahr wird erreicht haben, definitiv wird aus geantwortet werden.

Friedberg den 14. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht das. Hofmann. Lo w.

Verkauf aus rangirter Reitpferde in der Reitercaſerne zu Darmſtadt und Butzbach.

(1588) Dienſtag den 28. dieſes Monats

werden 44 Stück ausrangirte Reitpferde in

der Reitercaſerne zu Darmſtadt und Freitag den 1. künftigen Monats 19 Stück dergleichen in der Reitercaſerne dahier mittelſt Verſteige⸗ rung an den Meiſtbietenden verkauft. Die

Verſteigerungen beginnen in den bemerkten

Terminen des Morgens um 10 uhr. Dieſes

zur Nachricht für die Steigluſtigen. Butzbach den 18. September 1847.

T Cellarius, Oberquartiermeiſter.

Aepfel-Verſteigerung.

(1605) Donnerſtag den 30. l. M., Mor⸗

gens 8 Übr, ſollen die hieſigen Gemeindeäpfel

cirka 500 Malter in verſchiedenen Abtheilun⸗

gen meiſtbietend verſteigt werden, wozu Kauf⸗ liebbaber einladet

Wölfersheim den 22. September 1847.

Der Großh. Heſſ. Bürgermeiſter

Allwohn.

Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn.

(1620) Mittwoch den 6. Oktober, des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen nachſtehende Planir arbeiten, unter den bei der Verſteigerung be kannt gemacht werdenden Bedingungen, öffent⸗ lich an die Wenigſtnehmenden in Accord ge geben werden. In der Gemarkung Nieder wöllſtadt: Loos 1. veranſchlagt zu 4071 fl 36 kr. In der Gemarkung Okarben: Loos 2. veranſchlagt zu 11692 fl. 16 kr. Die Zuſammenkunft iſt um die oben be⸗ ſtimmte Stunde auf der Niederwöllſtaͤdter und Okarber Gemarkungsgrenze. Vilbel den 23. September 1847. Der Großb., Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Vilbel. Eickemeyer.

Edicetolladung.

(1621) Nach in hieſigem Gerichtshypotheken⸗ buche noch offen ſtehenden Verpfändungs⸗Ein⸗ trägen entliehen 1) Martin Simon von Rüdingshauſen laut Obligation vom 27. April 1818 bel dem geiſtlichen Landkaſten zu Gießen 150 fl., 2) Johann Heinrich Groh

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von Unterſeibertenrod laut Obligation vom 20. September 1799 bei dem Lohmüller Kratz zu Oberohmen 100 fl., 3) Johann

Konrad Schmidt von Wetterfeld laut

Obligation vom 16. Juli 1808 bei Johannes Deſch daſeltſt 71 fl., 4) Johannes Deſch II. von Wetterfeld laut Obligation vom 13. Februar 1836 resp. 184 1 bei der Spar⸗ und Leibkaſſe zu Laubach 100 fl., und 5) Johan nes Neeb von Grünberg laut Obligation vom 14. April 1840 bei der Haberkorn'ſchen Stiftung zu Gießen 100 fl., und ſollen dieſe Capitalien längſt wieder abgetragen, die hier über errichteten Urkunden aber verloren ge gangen ſein.

Außerdem verkauften Peter Seipp und

deſſen Kinder zu Rüddingshauſen im

Jahre 1844 an Jobannes Müller von Höingen Unter Andern 19 Grundſtücke, über welche ein Grundbuchsauszug in der Regiſtratur hieſigen Landgerichts zu Jedermanns Cinſicht offen liegt, vermochten jedoch bierüber wegen Fehlens des alten Pag. und Nr. 5 des Flurbuchs das Eigenthum urkundlich nicht nachzuweiſen und konnte deßhalb auch von Seiten des Gerichts bei Beſtätigung des Kaufbriefs nicht fur deren Pfandfreiheit gehaftet werden.

Um nun dieſe Anſtände zu beſeitigen und die Eingangs erwähnten Verpfändungen löſchen zu können, werden auf Antrag der ſämmt. lichen Betheiligten alle diejenigen, welche noch Anſprüche an die erwähnten Kapitalien resp. Eigenthums⸗ oder Pfandanſprüche an die be⸗ treffenden Grundſtücke des Peter Seipp und deſſen Kinder bilden können, biermit aufge⸗ fordert, ſolche ſogewiß binnen 6 Wochen bei dem unterzeichneten Landgerichte geltend zu machen, als anſonſt die fraglichen Verpfän⸗ dungen für erloſchen erkannt und die Pfand⸗ einträge in dem Hypotbekenbuche gelöſcht, resp. die hier in Rede ſtehenden Grundſtücke des peter Seipp und deſſen Kinder als pfand⸗ freies Eigenthum derſelben angeſehen werden und der betreffende Kaufbrief hiernach unbe dingt beſtätigt werden wird.

Grünberg den 13. September 1847. Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Dr. Ortwein.

Holz ⸗Verſteigerung. (1622) Dienſtag den 5. Oktober l. J., Vor⸗ mittags 10 Ubr, werden in dem Gräflich Solms⸗ Rödeſheim'ſchen Revier Bainbards

18 Stecken gemiſchtes Prügelholz, 2900 Wellen eichen Durchforſtungsreiſer, 1000 Stück Ginſterwellen und 1700 Stück Putzwellen öffentlich meiſtbietend verſteigert. Aſſenheim den 24. September 1847. Gräfl. Solms⸗Rödelheim'ſche Forſtverwaltung.

Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Erdarbeiten. (1623) Das zu 1341 fl. veranſchlagte Ab⸗ heben von Baugrund in einem Theile der Gemarkung Butzbach wird Donnerſtag den 30. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, an dem Viaducte über den Spielweg öffentlich ver

ſteigert. Butzbach den 24. Septemter 1847. Der Großh. Heſſ. Sections-Ingenieur der Section Butzbach. Meyer.

Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Lieferung von Steinen und Sand.

(162) Die Lieferung von 3 Cubikklaftern Rollirſteinen und Eubikklaftern Mauer ſand, ſowie die Beifuhr von 2 Cubikklaftern Schichtmauerſteinen aus den Rockenberger Brüchen, zu dem Durchlaß in Abtheilung 6. der Gemarkung Niedermörlen, ſowie die Lie ferung von 2 Cubilklaftern Rollirſteinen und

½ Cubikklafter Schichtmauerſteinen zu einem Durchlaß in Abtheilung 79 der Gemarkung Langgöns, wird Dienſtag den 5. Oktober, Vor⸗ mittags 10 Uhr, im Gaſthaus zum Stern dahier öffentlch verſteigert.

Butzbach den 25. September 1847. Der Großh. Heſſ. Sections Ingenieur

der Section Butzbach

Meyer.

Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. Oel lieferung.

(1625) Die Lieferung des für den Betrieb der Erdarbeiten an den Einſchnitten in Oſt heimer und Gambacher Gemarkung bis Ende März 1848 erforderlichen Brennöls, ungefähr 12 Ohm, wird Dienſtag den 5. Oktober, Vor mittags 10 Uhr, im Gaſthauſe zum Stern dahier öffentlich verſteigert. Butzbach den 25. September 1847. Der Großh. Heſſ. Sections⸗Ingenieur der Section Butzbach. Meyer. Obſt-Verſteigerung. (16260) Mittwoch den 29. d. M., des Vor⸗ mittags präcis 11 Uhr, ſoll das diesjährige der Gemeinde Obermörlen zuſtehende Obſt, beſtehend aus circa 500 Malter Aepfel und 4 Malter Birnen öffentlich und an die Meiſt⸗ bietenden verſteigert werden. Obermörlen am 21. September 1847. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Nicolai. tc νι˙ e ννιν u

Privat Bekanntmachungen.

Friſche Hefe,

(1617) die Maas zu 1 fl. 20 kr., unter Garantie für die Güte, iſt ſtets zu haben bei Vilbel. P. Kilb.

Bäckermeiſter.

Nicht zu uͤberſehen.

(1615) Friſche Hagedorniſche Dampfhefe iſt ſtets zu haben bei

5 Zacharias Garde,

im Hauſe des Herrn Bäcker Graf.

Kairchweihfeſt zu Bad Nauheim.

(1613) Sonntag den 3. und Montag den 4., ſowie auch Sonntag den 10. Oktober d. J., als an den Tagen des hieſigen Kirchweihfeſtes, iſt in meinem großen Saale gut beſetzte Har monie und Tanzmuſik(durch die Regiments muſik des Grßh. Heſſ. 4. Infant.⸗Regiments) anzutreffen, wozu ich höflichſt einlade. Für reine Weine und ſchmackhafte Speiſen, ſowie fur Karpfen wird beſtens geſorgt und ſehe einem zahlreichen Beſuche entgegen. D. Fritz.

Annonce.

(1627) Cine partbie gute Stückfäſſer, eine Spindelkelter und eine Faßwinde ſind billig zu verkaufen bei Herrn Schmidt in Frank⸗ furt. Gelnhäuſergaſſe Nr. 105.

Mühlen Verkauf. (1628) Die Erben des Jobannes Nispel J.

dahier beabſichtigen ihre im bieſigen Ort ge⸗ legene Mühle, die ſ. g. Bächmühle, aus freier Hand zu verkaufen. n

Die Mühle hat zwei Gänge und es iſt da⸗ mit auch eine Oelmühle verbunden; das Waſ⸗ ſer empfängt dieſelbe aus Quellen, die ober⸗ halb Gedern entſpringen und nie verſiechen, ſo daß ſelbſt bei lange anhaltender Dürre ſtändig gemahlen werden kann.