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„ Intelligenz-OGlatt
für die
Provinz Oberheſſen
im Allgemeinen,
die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
Amtlicher Theil.
Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Bürgermeiſter des Kreiſes.
Betreffend: Die Einführung der Waagen auf den Fruchtmärkten und die Beſtellung von Fruchtmitterern.
Auf den Grund der geforderten Gutachten in obigem Betreffe hat Gr. Miniſterium des Innern und der Juſtiz folgende Entſchließung ertheilt:
1) in allen den Orten, wo die Gemeinde-Vorſtände es wünſchen, ſind Fruchtmitterer zu beſtellen und bezüglich derjenigen Orte, wo dergleichen ſchon beſtehen, zu belaſſen.
Die Ernennung derſelben iſt unter dem Anhange den Bürgermeiſtern überlaſſen, daß die Beſtätigung von der vor— geſetzten Regierungsbehörde einzuholen ſei.
2) Der zu beſtellende Mitterer darf kein Frucht-Mäk⸗ ler ſein.
3) Das Geſchäft des Meſſens iſt den Mitterern nicht ausſchließlich zu übertragen, vielmehr iſt deren Gebrauch der Uebereinkunft der Verkäufer und Käufer anheim zu geben.
4) Für das Meſſen der Mitterer iſt eine gewiſſe billige Gebühr nach Anhörung der Ortsvorſtände zu beſtimmen.
Indem ich Ihnen dieſe hoͤchſten Vorſchriften zur Be— achtung mittheile, ſehe ich da, wo die Gemeinde-Vorſtände die Anſtellung von Mitterern wünſchen, den von Ihnen nach Satz 1—4 zu machenden Vorlagen binnen 3 Wochen entgegen.
Friedberg den 29. Oktober 1847.
Küchler.
Localſection des Gr. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr Friedberg und die Umgegend.
Die hieſige Localſection des Gewerbvereins hat die Errichtung einer Handwerkszeichenſchule beſchloſſen. Es iſt von Intereſſe, daß jeder dabei Betheiligte ſeine Anſicht des⸗ halb mittheile. Zu dem Ende werden ſämmtliche Meiſter aller Gewerbe in hieſiger Stadt zu einer Beredung über dieſen Gegenſtand auf.
Sonnabend, den 6. November
Montag den 8. 67 M., Abends 7½ Uhr, in das Sitzungslocal im Gaſthauſe zum ſteinernen Hauſe
eingeladen. Bei der hohen Wichtigkeit des Gegenſtandes,
der dringend jedem Meiſter ans Herz gelegt wird, darf
wohl auf eine zahlreiche Verſammlung gerechnet werden. Friedberg den 2. November 1847.
Der Vorſtand L ö w.
Büdingen im September.“)
Es iſt eine erfreuliche Erſcheinung, wenn das eifrige Beſtreben der Beamten, für das Wohl ihrer Bezirke in jeder Beziehung kräftig zu wirken, auch dankbare Anerken⸗ nung der Bezirksangehörigen findet, denn nur in gegenſei— tigem Vertrauen läßt ſich das Gute und Gemeinnützige wahrhaft fördern. Wir hatten im verfloſſenen Monate hiervon einen erfreulichen Beweis.
Seit mehreren Jahren verſah der Gr. Hofgerichtsſecre— tariats-Acceſſiſt Herr von Zangen die Functionen eines Kreisſecretärs in hieſigem Kreiſe und erwarb ſich durch ſein allgemeines Benehmen ſowohl, als durch ſeinen beſonderen Eifer für Förderung der Landwirthſchaft, Verbeſſerung der Gemeindeguͤter, thaͤtige Sorgfalt für das Wohl der Aus— wanderer ꝛc. überall Achtung und Vertrauen. Dieß ſprach ſich denn auch bei ſeinem Abgehen auf die ihm nun über— tragene Stelle eines Kreisſecretärs zu Grunberg in mehr— facher Weiſe in öffentlicher Anerkennung auf's ehrenvollſte aus.
Der Stadtvorſtand von Büdingen gab nämlich kurz vor ſeinem Scheiden ihm zu Ehren ein ſolennes Nachteſſen und überreichte ihm hierbei ein anerkennendes Schreiben, und einige Tage ſpäter verſammelten ſich viele ſeiner Freunde, ein großer Theil der Mitglieder des landwirthſchaftlichen Bezirksvereins, bei welchem Herr von Zangen die Stelle eines erſten Secretärs bekleidete, ſowie die Bürgermeiſter der Landgemeinden des Kreiſes im Gaſthauſe zum Fuͤrſten⸗ hof, um den Scheidenden noch einmal zu begrüßen und ihm ihr Lebewohl zu ſagen.
Bei dieſer Gelegenheit übergaben ihm zwei der Gr. Bürgermeiſter im Namen ſämmtlicher zum Andenken und
) Dieſes Schreiben iſt uns erſt vor wenig Tagen von Büdingen zu⸗ geſandt worden. 1 Die Red.


