Ausgabe 
17.8.1844
 
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Intelligenz-Blatt

g für die

f Provinz Oberheſſen

le Fra Fran; f öſſche im Allgemeinen, 2 die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen 0 f. N. und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.

Amtlicher Theil.

85 Der Großherzoglich Heſſiſche e Kreisrath des Kreiſes Gruͤnberg en ſaͤmmtliche Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes.

eteffend: Die Verſammlung des landwirthſchaftlichen Bezirksvereins im Kreiſe Grünberg. pielbank Durch die Feierlichkeiten bei der Enthüllung des N hwigsmonuments am 25. Auguſt l. J., welcher Mit . iar des landwirthſchaftlichen Bezirksvereins beiwohnen dle. en, ſehe ich mich veranlaßt, die auf den 26. Auguſt ür mte Verſammlung bis auf weitere Beſtimmung aus⸗ ag aus dem deſchen, wonach Sie die Mitglieder bedeuten werden. 1 Grünberg den 9. Auguſt 1844. In Abweſenheit Großh. Kreisrathes Hall wachs.

1a Bekanntmachung. 8. l 1 Betreffend: Die Uniformirung der Pollzeidiener.

teu Da fuͤr ſaͤmmtliche Polizeidiener eine gleichförmige

kicmirung eintreten ſoll, ſo habe ich, um im hieſigen

U neben der Gleichförmigkeit möglichſte Wohlfeilheit zu

Am, beſchloſſen ſowohl die Lieferung des Tuches und

r nöpfe ꝛc. ꝛc. als auch die Schneider-, Gürtler- und

de Na kay enmacher⸗Arbeit für die Polizeidiener des Kreiſes in

Jo zu geben.

Hh Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe,

ee ech an, daß die Muſter, nähere Bedingungen, Quan

und Lan! 1 er Lieferungen und Alles, was dahin einſchlägt, auf

urn Bureau jeden Mittwoch, Vormittags von 10 bis

Ur eingeſehen werden kann und bemerke dabei, daß

Urgebung im Wege der Soumiſſion geſchieht und daß

lebe bis Samſtag den 31. d. M., Mittags 12 Uhr

aläch und verſiegelt, auf meinem Bureau angenommen

eie, ſpätere Eingaben aber unter keinen Umſtänden heiſſichtigung finden können.

race Friedberg den 14. Auguſt 1844. 1 5 Der Großh. Heſſ. Kreisrath ſch ler.

Sonnabend, den 17. Auguſt

Aus zuͤge aus dem Regierungsblatte.

Auszug aus dem Regierungsblatt Nro. 23. zug 9 9

II. Rechnungsablage über die Verwendung der für das Jahr 1842 in dem Großherzogthum Heſſen ausgeſchriebenen Brandent⸗ ſchädigungsgelder. Hiernach betrug die Einnahme: Kaſſevorrath aus voriger Rechnung 90261 fl. 30½¼ kr., an ausgeſchriebenen Geldern 162132 fl. 20¼ kr., an zurückbezahlten Depoſiten 60600 fl., Zinſen von ausſtehenden Capitalien 1629 fl. 59½¼ kr., aus verſchiedenen Quellen 31 fl. 32 kr., zuſ. 314655 fl. 22½ kr. Die Ausgabe: An vergüteten Brandſchäden, nebſt Beſichtigungs⸗ und Taxationskoſten 148982 fl. 23 kr., Zinſen von aufgenommenen Capitalien 5828 fl., Beſoldungen und Pen⸗ ſionen 2179 fl. 45 kr., Repartitionsgebühren 2630 fl. 30. kr., Erhebgebühren 6436 fl. 32½ kr., Hausmiethe 130 fl., zufälligen Ausgaben 1438 fl. 7 kr., zuſ. 167025 fl. 17% tr. Von den vergüteten Brandſchäden, nebſt Beſichtigungs⸗ und Taxationskoſten erhielten: I. In Oberheſſen: 1. Kreis Alsfeld 1338 fl. 15 ½ kr., 2. Biedenkopf 12863 fl. kr.,(dar⸗ unter Niedereiſenhauſen mit 12087 fl. 55 kr.), 3. Friedberg 47756 fl. 43% kr., 4. Gießen 66094 fl. 31 kr.(darunter Steinbach mit 61711 fl. 56 kr.), 5. Grünberg 780 fl. 5 kr., 6. Hungen 2063 S Nidda 4332 fl. 5 kr., 8. Landrbz. Lauterbach 4469 fl., zuſ. die Prov. Oberheſſen 96716 fl. 50¼ kr. II. In Starkenbur g: 1. Kreis Bensheim 6599 fl. 55 kr., 2. Darmſtadt 3505 fl. 23 kr., 3. Dieburg 2004 fl. 52 kr., 4. Großgerau 4844 fl. 2 kr., 5. Heppenheim 12427 fl. 42% kr., 6. Offenbach 1918 fl. 5 kr., 7. Landrathsbezirk Breuberg 134 fl. 15 kr., 8. Erbach 7507 fl. 20 kr., zuſam. die Provinz Starkenburg 38941 fl. 34½ kr. III In Rheinheſſen: 1. Kreis Alzei 7299 fl. 7% kr., 2. Bingen 2165 fl. 26¼ kr., 3 Mainz, Stadtbezirk 1860 fl. 22½ kr., 4. Mainz, Landbezirk 1347fl. 2 kr., 5. Worms 652 fl., zu⸗ ſammen die Provinz Rheinheſſen 13323 fl. 58½ kr. Wiederholung: Oberheſſen 96716 fl. 50¼% kr., Starkenburg 38,911 fl. 34 2 kr., Rhein⸗ heſſen 13323 fl. 58¼ kr., Summe an vergüteten Brandſchäden ze. 148,982 fl. 23 kr. Die Geſammteinnahme von 314,655 fl.., verglichen mit der Geſammtausgabe 167,525 fl. 17¼ kr, bleibt 147,030 fl. 4% kr., welchen Kaſſenvorrath man zu den Ausgaben des Jahres 1843 verwendet hat, indem beim Abſchluß der Rechnung(31. März 1842) auf die pro 1843 auszuſchreibenden Beiträge noch keine Erhebung ſtatt hatte

und kommt dieſe Summe in der folgenden Rechnung wieder in Ein

nahme.(Schluß folgt.)

Der Todtengraͤber.

Wie gehts Euch? fragte einſt auf dem Kirchhofe der ehrwürdige Pfarrer den geſprächigen Todtengräber Hartmann, der ſeit mehr als zwanzig Jahren ſeinem Ge ſchäfte wohl vorſtand und immer heiter und zufrieden war.

Ich bin zwar, ſagte Hartmann,nicht was die Leute reich nennen wie Sie wiſſen; der liebe Gott hat mir aber bisher ſo viel geſchenkt, als ich zu meinem Aus