Ausgabe 
17.7.1844
 
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zu können vermeinen, hiermit aufgefordert, dieſelben um ſo gewiſſer im Termin Mittwoch den 14. Auguſt 1. J. Vormittags 9 Uhr, g. entweder in Selbſtperſon oder durch mit geeig⸗ neten Vollmachten verſehene Vertreter anzu⸗ zeigen und zu begründen, als ſie ſonſt ohne vorgängige Erlaſſung eines Präcluſip⸗Dekretes als ſtillſchweigend von der Maſſe ausgeſchloſſen werden angeſehen werden. 3 Zugleich ſoll im vorbeſtimmten Liquidations⸗ Termin zur Beilegung des Gantes die Güte angelegentlichſt verſucht, im Entſtehungsfalle aber zur Wahl eines Maſſe⸗Curators, Gläu⸗ bigerausſchuſſes und der Feſtſetzung der dem Letzteren zu ertheilenden Befugniſſe geſchritten werden, weßhalb alle nicht perſonlich erſchei⸗ nende Gläubiger bei Ausfertigung der ihren Mandatarien auszuſtellenden Vollmachten hier⸗ auf gehörige Rückſicht zu nehmen haben. Laubach den 2. Juli 1844. Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht daſ. Brumhard.

Bekanntmachung. (9600 Die hinterlaſſenen Kaspar Schepp's Kinder und ihr Stiefvater Kaspar Aff II. von Veitsberg beabſichtigen zum Behufe der Erbauseinanderſetzung eine Uebereinkunft, durch welche das ihnen gehörige Gut mit den vor bandenen Schulden zur Theilung gebracht wer⸗ den ſoll, und haben um öffentliche Aufforde rung der Gläubiger gebeten.

Es werden deßhalb diejenigen, welche irgend Forderungen an die Contrahenten oder deren Gut über deſſen Beſtandtheile ein Grundbuchs- auszug in der Regiſtratur des unterzeichneten Gerichts zur Einſicht vorliegt, zu bilden haben, hiermit aufgefordert, ſich im Termine

Donnerſtag den 29. Auguſt d. J., Vormittags 8 Uhr, ſogewiß dahier anzumelden, widrigenfalls ſie bei der Erbvertheilung und deren gerichtli⸗ chen Beſtätigung keine Berückſichtigung finden können.

Grünberg den 9. Juli 1844.

Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Oeffentliche Aufforderung.

(965) Die Grundbeſitzer der Gemarkung Flenſuͤngen beabſichtigen die dem Haupt⸗ mann Ludwig Ernſt Karl Freiherrn Schenk zu Schweinsberg auf der Sorge zuſtehenden Grundrenten im geſetzlichen Geld anſchlage von 158 fl. 28 ½ kr. nach Maas⸗ gabe des Geſetzes vom 26. Juni 1836 abzu⸗ loͤſen.

Es werden daher in Folge der Requiſition Grßh. Kreisraths des Kreiſes Grünberg alle bekannte oder unbekannte Betheiligte bei der Ablöſung vorerwähnter Grundrenten hierdurch aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche binnen 2 Monaten von heute an bei hieſigem Gerichte ſogewiß anzuzeigen, als ſonſt die Aus⸗ zahlung des in 2852 fl. 33 kr. beſtebenden Ablöſungskapitals an den genannten Berech tigten geſtattet werden wird.

Grünberg den 5. Juli 1844.

Großh. Heſſ. Landgericht

Welcker. Bekanntmachung.

(966) Montag den 29. Juli d. J., des Mit⸗ tags um 12 Uhr, ſoll das Umgießen einer geſprungenen ungefähr 400 Pfund ſchweren Glocke, welche zugleich um 100 Pfund ſchwerer werden ſoll, öffentlich wenigſtnehmend an über nahmsfähige Steigerer und zwar auf dem Bu reau des Gr. Bürgermeiſters vergeben werden.

Hattenrod den 12. Juli 1844.

Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Mengel.

% 224 Privat⸗ Bekanntmachungen.

Bekanntmachung. f (967) Der Unterzeichnete iſt geſonnen Frei⸗ tag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, ein Backhaus benebſt Stallungen dahier frei⸗ willig, unter den vor der Verſteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen, zur öffentlichen Verſteigerung zu bringen und werden Steigliebhaber hierzu eingeladen.

Kaichen am 10. Juli 1844. 1 Friedrich Klöppel.

Gefundenes Halstuch. (968) Am 10. d. M., Nachmittags, wurde zwiſchen Butzbach und Griedel ein Halstuch gefunden. Der ſich legitimirende Eigenthümer kann daſſelbe gegen Erſtattung der Inſerat⸗ gebühren bei Ortsbürger Ankon Wettner zu Rockenberg in Empfang nehmen.

Weiße Rüben⸗Saamen, (969) ſelbſtgezogenen, verkauft wieder

Georg Henzel in Bönſtadt.

(970) Bei Berendſobn in Hamburg iſt

erſchienen und bei C. Binder nagel in Fried⸗

berg vorräthig:

Ate(6000 Exempl.) Die kleine

deutſche Köchin

oder Anweiſung wie in einem bürgerlichen Hausſtande die Küche, gut, ſchmackhaft und abwechſelnd und dabei wohlfeil zu führen iſt. Auf eigene ſeit 20 Jahren in der Küche gemachte Erfahrungen begründet und herausgegeben

von Louiſe Richter. Preis 18 kr. Zweite Auflage.

Enthält nahe an 600 Recepte zur Zu⸗ bereitung aller Arten Speiſen, als: 60 Suppen, 78 Fiſche, 60 Gemüſe, 110 Fleiſch, Wild und Geflügel, 58 Saucen, 18 Pudding, 39 Klöße Pfannekuchen und Eier, 30 Früchte und Com⸗ pots, 55 Paſteten, Backwerk und Torten, 55 Gelees und Eingemachtes, u. v. A.

Aufl-

Subſeriptions- Anzeige. (9710 In etwa 3 Wochen erſcheint: Aetenmäßige Darlegung de

wegen Hochverraths ꝛc. eingeleitete gerichtlichen Verfahrens gegen Pfarrer 2 Dr. Friedrich Cudwig Weidig, mit beſonderer Rückſicht auf die öffentlichen Verhandlungen in das frühere Leben und den Charakter, die Behandlung und den Tod dieſes Au geſchuldigten im Gefängniſſe, ſowie übe die Proceſſe gegen deſſen Brüder und mit Betrachtungen über Hochverrat und Strafverfahren, verfaßt von Dr. Friedrich Noellner, Großh. Heſſiſchem Hofgerichtsrath in Gießen, 45 50 Bogen in groß Octapformat geheftet Sübſcriptionspreis 2 fl. 24 kr. Zahlbar bei Empfang. Nach Erſcheinen tritt der höhere Ladenprei von 2 fl. 42 kr. ein. Um gefällige Aufträge bittet Friedberg. C. Bindernagel,

E im Logis, (972) welches den 20. Juli bezogen werden kann, hat zu vermiethen 5 Ferdinand Volp,

Fahrgelegenheit nach Homburg an den Sonntagen während der Kurzeit.

(973) Der unterzeichnete benachrichtigt ein geehrtes Publikum, daß er vom 21. d. M. an jeden Sonntag während der Kurzeit mit einem Familienwagen nach Homburg und zurück fähft. Der Preis hin und zurück beträgt für die Perſon 1 fl. Die Abfahrt iſt vom Maulbeen baum und ſteinernen Haus in Friedberg 7 Un Morgens und vom Heſſiſchen Hof in Hon burg um 7% Uhr Abends.

Friedberg. Chriſtian Reuß.

Einladung zum Abonnement.

Auf das am 1 Juli begonnene III. Quartal werden auf das

Deulſche Bürgerblakk

(97

Motto: Wahrheit und Recht! Materielles und geiſtiges Wohl des deutſchen Volkes

bei allen Poſtanſtalten des In⸗ und Auslandes Beſtellungen angenommen, welche it

ſchleunig zu machen bitten.

Der Preis für wöchentlich 2 Bogen in gr. Hoch-Quart⸗Format

iſt vierteljährlich 25 Sgr. bei allen Poſtanſtalten im Umfange des preußiſchen Staates ufd

bei allen Buchhandlungen. Maßgabe der Entfernung vom Verlagsort.

Außer Preußen erhöht ſich der Preis bei den Poſtanſtalten nac

Die Tendenz und die entſchieden freiſinnige Richtung des Deutſchen Bürgerbla tes, eines unerſchrockenen Vorkämpfers der vaterländiſchen Preſſe, ſind bekannt, und die ſtel gende Theilnahme des Kerns der Nation, des gebildeten Bürgerthums, an ſeinem Orgah, dem freimüthigen, offenen Vertreter ſeiner heiligſten Intereſſen, iſt eine erfreuliche Auch in dem verfloſſenen letzten Quartal hat ſich die Zahl der Mitarbeiter des Deut ſchen Bürgerblattes ſehr vermehrt, und die tüchtigſten Schriftſteller haben dem Blatte iht wärmſte Theilnahme geſchenkt. Wenige Blatter möchten es von ſich behaupten können, daß ſie, wie das Deutſche Bürgerblatt, nur Originalartikel liefern.

5 Das Deutſche Bürgerblatt hat ſich ſeit ſeinem kaum anderthalbjährigen Beſtehe einen Namen von gutem, hellem Klang erworben, der im großen Vaterlande nich mehr unbekannt, ſondern geachtet iſt. Probenummern, welche neuen Intereſſenten, die da

Deutſche Bürgerblatt noch nicht kennen, eine nähere Einſicht geſtakten, ſind bei alle Poſtanſtalten, ſowie in ſämmtlichen Buchhandlungen in ganz Deutſchland zu erhalten.

Siegen, im Juni 1844.

Friedrich'ſche Verlagsbuchhandlung⸗

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

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