Ausgabe 
13.1.1844
 
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ntelligenz-Olatt

für die

Provinz Oherheſſen

im Allgemeinen,

die Kreiſe Friedberg, Grünberg und Hungen

und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.

2

Sonnabend, den 13. Januar

Un ſo manchen Anforderungen entſprechen zu können, die bisher wegen des beſchränkten Raumes im Intelligenzblatte nicht berückſichtigt werden konnten(u. A. dieKirchenbuchsauszüge undKirchlichen Anzeigen darin aufzunehmen), erſcheint dasIntelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen von 1844 an in größerem Formate und die Inſerate werden aus kleinerer Schrift dreiſpaltig gedruckt. Das Blatt wird

übrigens wie bisher wöchentlich zweimal ausgegeben werden und zwar ſo,

daß es von den Bezirksboten des Kreiſes Friedberg den Dienſtag und

Pente Mittag hier in Empfang genommen werden kann, während die Bezirksboten der Kreiſe Grünberg und Hungen die erforderlichen Exemplare

ienſtags und Freitags Abends von den Großh. Poſtverwaltungen in Grünberg und Hungen erhalten.

Die Exemplare für Friedberg und

die nahe Umgegend werden Mittwochs und Samſtags Vormittags hier von mir ausgegeben.

Der Abonnementspreis, welcher ſtets bei der Beſtellung % Jahr 10 k. Durch alle Poſtverwaltungen nach einer Verfügn und N. Semeſter für us kr. zu beziehen.

Ein Beleg wird mit 2 kr. berechnet.

u entrichten iſt, beträgt bei mir, wie bisher, für 1 Jahr 1 fl. 12 kr., für es Großherzogthums Heſſen iſt das Intelligenzblatt, ung des hochlöblichen Oberpoſtamts zu Darmſtadt, pr. Jahr für 1 fl. 24 kr.

ie Einrückungsgebühren betragen, wie bisher, fuͤr die geſpaltene erſte Zeile 4 kr., für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr.

Alle Inſerate, welche von dem Donnerſtag Morgen bis den Sonntag Abend bei mir eingehen, finden in dem Mittwochs erſcheinenden Blatte eine Aufnahme; alle Inſerate, welche ich von dem Montag Morgen an bis den Mittwoch Abend erhalte, werden in das Samſtags erſcheinende Blatt aufgenommen.

GBeſtellungen auf das

Intelligenzblatt pro 1844 bitte ich nicht direkt bei mir, ſondern durch die betreffenden Großh. Poſtverwaltungen

gefälligſt zu machen. Gemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen.

Friedberg.

Carl Bindernagel.

Amtlicher Theil.

Oeffentliche Nachricht.

Dem praktiſchen Thierarzte Dr. Chriſtian Ritzel von hier iſt interimiſtiſch die Verſehung der Kreisthierarztſtelle zu Vilbel übertragen worden, was zur öffentlichen Kenut nitz gebracht wird.

Friedberg den 8. Januar 1844. Der Gr. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler.

Ein nuͤtzliches Rechnungsexempel.

Es kommt nicht ſelten vor, daß bei Verkäufen gegen Zielzahlung der Kaufſchilling mit einem angemeſſenen Ra batt ſogleich baar ausbezahlt wird. Hierbei wird aber dem Gläubiger oft gar übel mitgeſpielt und die ſchnöde Gewinn ſucht weiß von der Unwiſſenheit argloſer Menſchen einen ſchändlichen Vortheil zu ziehen. Man macht darum in die ſem vielgeleſenen Blatte auf einen Mißbrauch aufmerkſam, der eigentlich in unſrer Zeit, die ſo viele Rechenmeiſter und Rechenknechte hervorgebracht, nicht mehr vorkommen ſollte.

Wenn z. B. Nachbar Adam einen Acker kauft, den er

erſt nach 4 Jahren mit 480 fl. auf einmal bezahlen ſoll, ſo fragt es ſich, was iſt er dem Verkäufer ſchuldig, falls dieſer gegen Rabatt von 5 Procent die Zahlung ſogleich annehmen will?

Gar viele uͤberkluge Rechner werden ſagen: 480 fl. tragen in 4 Jahren à 5 Proc. 96 fl., und dieſen Betrag vom Kaufſchilling abziehen.

Wie unſinnig dieſes Verfahren iſt, kann man ſolchen Herren nicht anders beweiſen, als durch ein recht augen faͤlliges Beiſpiel.

Ein Acker wurde für 1000 fl. verkauft unter der Be⸗ dingung, daß das Geld erſt nach 20 Jahren zu bezahlen ſei, weil der Preis etwas hoch ſchien. Der Käufer will aber gegen 5 Procent Rabatt den Kauſſchilling ſogleich baar entrichten; was hat er zu zahlen?

Verfährſt du, lieber Leſer, ſo, wie mein Nachbar Philipp, ſo wirſt du ſagen: 1000 fl. tragen in 20 Jahren à 5 Pro- cent 1000 fl.; alſo hat der Käufer den Acker umſonſt. Iſt das nicht unſinnig? Alſo wurde er ihn bei einem Termin von 30 Jahren nicht allein umſonſt haben, ſondern auch noch ein ſchönes Stück Geld dazu bekommen.

Folge vielmehr deinem geſunden Menſchenverſtand und denke: