Ausgabe 
12.10.1844
 
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Selſerbrunnen bei Okarben.

100) Zrur Entſprechung mehrfachen Wun⸗ ee i Sonntag den 13. Oktober am hieſigen Mineralbrunnen zum Letztenmal für dieſes Jahr Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen, wozu ich die Freunde des geſelligen Vergnü⸗ gens hoͤflichſt einlade. Zugleich ſage ich den verbindlichſten Dank für den mir im Laufe dieſes Sommers gewordenen zahlreichen Beſuch.

Havenecker.

Kirchweihe zu Vilbel.

(1345) Bei der Sonntag den 13. und Montag den 14. d. M. dahier ſtattfindenden Kirchweihe iſt in meinem neu erbauten Saale gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen. Ich lade daher meine auswärtigen Freunde und Gön⸗ ner unter der Zuſicherung ergebenſt ein, daß ich mir durch Verabreichung rein gehaltener Weine und guter Speiſen, ſowie überhaupt durch prompte und reelle Bedienung ihre Zu⸗ friedenheit zu erwerben wiſſen werde. Vilbel den 6. Oktober 1844. Chriſtian Dreſcher, Gaſtwirth zur Stadt Caſſel.

Beſcheinigung. (13160 Fur die Predigt des Herrn Dr. Levy zum Beſten der dahieſigen Taubſtummenanſtalt iſt von Privaten bis heute bei mir eingegangen: 1) Pon den verehrl. Mitgliedern löbl. Vor-

ſtandes der iſrael. Gemeinde zu Franfurt

für 12 Exempl. i 12 fl. kr. 2) Von den Herrn Banqgieur J. J.

Weiler Sohne daſ. fuͤr 1 Expl. 5 24 3) Von den Herrn Eduard Menko

u. Co. daſ. für 1 Expl. 2% 42. 4) Von Herrn Dr. Theodor Creiz⸗

nach daſ. für 5 Expl. n 3 5) Von Herrn J. Herzig daſ. für

1 Exempl. 30 6) Von Herrn Meyer Meyer in

Steinfurt für 1 Expl.* 12 7) Von Herrn Lehrer Strack in

Niederaufladen für 1 Expl. 12 8) Von einem Ungenannten fur

2 Exempl. 24

Summe 24 24% deren Empfang andurch dankbar beſcheinigt. Friedberg den 8. Oktober 1844. Der Vorſteher L. J. Fürth.

Waaren- Empfehlung. Heinrich Mack,

auf der breiten Straße, Nr. 379, (137) empfiehlt ſein aufs Beßte aſſortir⸗ tes Lager von feinem niederländiſchem Tuche, Buskins, Baltottszeugen, Zwirn⸗ und Tüffel⸗ Tuche, feinen wollenen Weſtenzeugen, feinem Bieber, Barchent, Zwilch, Multum, Seiden⸗ zeuge, feinen Mäntelſtoffen in allen Farben, feinem Thybets, Orleans, Damaſt, Druck⸗ zeuge, Cattun, wollenen und ſeidenen, wie auch ächten franzöſiſchen Shwalen, und ſonſt noch vielen in dieſes Fach einſchlagenden Ar tikeln. Für möglichſt billige Preiſe und reelle Behandlung wird derſelbe ſtets beſorgt ſein und glaubt ſich deßhalb eines geneigten Zu⸗ ſpruchs erfreuen zu dürfen.

Literariſche Anzeige.

Bei C. Binder nagel in Friedberg iſt vorräthig: Kolb, das Leben Napoleons. 36 kr. Marcard, H. E., der Bauernſchinder. Eine Geſchichte, wie es viele gibt. 5 kr.

324. An das verehrliche Publikum.

Als ich am Anfange dieſes Jahres, nicht ohne bedeutende Opfer, dem Intelligenzblatte eine großere Ausdehnung gab, hoffte ich den Anſprüchen Genüge zu leiſten, welche jetzt an ſolche demGemeinwohl gewidmete Blätter gemacht werden. Auch berechtigen mich die günſtigen Urtheile über mein Blatt, womit ich ſchon oft erfreut worden, zu der Ueber zeugung, meine Abſicht nicht verfehlt zu haben. Nur Gegenſtände des religiöſen und ſittlichen Gebietes konnten bisher keine ſolche Berück⸗ ſichtigung finden, wie dies von vielen Leſern des Blattes gewünſcht wird, beſonders von ſolchen, welche wegen geſtörter Geſundheit oder vorgerückten Alters an der kirchlichen Er⸗ bauung nur ſelten oder nie Theil nehmen können. Indeß ſcheint es nicht geeignet, der⸗ gleichen Gegenſtaͤnde vorzugsweiſe in einem Blatte zu behandeln, deſſen verſchiedenartiger Inhalt einer erbaulichen Stimmung nicht för derlich iſt.

Um nun den bezeichneten Wünſchen ent⸗ gegen zu kommen, bin ich geſonnen, für Ge⸗ genſtände des religiöſen und ſittlichen Gebietes ein beſonderes Blatt erſcheinen zu laſſen, wo⸗ zu mir bereits vor einigen Jahren von höͤchſt⸗ preißlichem Miniſterium des Innern und der Juſtiz die Conceſſion gnädigſt ertheilt worden und zu deſſen Herausgabe mich einige Freunde der häuslichen Erbauung in den Stand ſetzen wollen. Dieſes Blatt wird unter dem Titel:

Wetterauer Sonntagsblatt, ein Beitrag zur Forderung des Reiches Gottes

in Nummern, die einen halben Bogen ſtark ſind und von 14 zu 14 Tagen erſcheinen, mit dem Jahre 1845 beginnen. Noch im Laufe dieſes Jahres werde ich aber die erſten 4 Nummern als Probeblätter mit dem Intelli⸗ genzblatte gratis ausgeben. Der Preis dieſes Blattes beträgt für das halbe Jahr 18 kr.

Ich ſchließe dieſe Anzeige in der Hoffnung, von vielen Leſern mit geneigten Beſtellungen auf dasWetterauer Sonntagsblatt beehrt zu werden, welche ich mir bis zum 30. Dezember d. J. franco erbitte.

Friedberg im October 1844.

C. Bindernagel.

Frankfurter Gold-Cours vom 10. Oktober.

2 1 2 fl. kr. Neue Louisd'or 11 4 Friedrichsd'or 9 47 Holländiſche 10 fl. Stücke 9 537 Rand⸗Ducaten 58477 20 Frankſtücke 9 25 Engliſche Souverains 11151

Kirchliche Anzeigen für Friedberg. 19. Sonntag nach Trinitatis den 13, Oktober. Pfarramtliche Funktionen verrichtet: Herr Stadtpfarrer Sell.

Vormittags predigt in der Burgkirche:

Herr Conrector Laukhard. 5 Nachmittags predigt in der Burgkirche; Herr Candidat Baur.

Fruchtpreiſe

10. Okt.] 4. Oct.] 1. Oel,

Gattung. Fried⸗ Groß⸗ berg Mainz gerau

fl. kr. fl. kr. fl. kr.

Walzen pr. Malter 8 8301 8 Kon n 61 5 50 510 Gerſte 6 41401 5 201 5 Hafer 131-1 31221 34

Polizei⸗-Taxe fuͤr die Städte Friedberg und Butzbach vom 13. bis 20. Oktbr. 1844.

2 0 Fried⸗ Butz⸗ E Brod ⸗Preiſe. berg. bach. 8. kr. pf. kr. pf. 13 Leib⸗Roggenbrod 21 2 2 2 43 4 2 44* 7 911. 0 Lth. Lth. Milchbrod 15 145 Waſſerweck 16 140 Gemiſchtes(Tafel⸗ Brod 146½ 16 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. Ochſenfleiſch 9 12 5 cee J gemäſtete Kühfteiſch bee 8 85 . 10 geen gemäſtetes 8. Rindfleiſch ungemäſtetes 7 2 72 Kalbfleiſch 10 10 Schweinenfleiſch 11 2%% 5 Hammelfleiſch 9 94 Schaaflleiſch 74 1 Wurſtvon blos Schweinen 12 12 5Gemiſchte Wurſt 8 8 1 Bratwurſt 15 15 Schwartenmagen 15 15 Geräucherter Speck 22 22 Schinken 17 17. Dörrfleiſch 17 17 Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20204 unausgelaſſen 18 18 5 Nierenfett 19184 9 Hammelsfett 151 15 4 Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Friedberg Küchler.

Die Polizei⸗Tare für die Stadt Butz bach gilt auch für den Kreis Hungen. Der Gr. Heſſ. Kreisrath d. K. Hungen Follenius.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

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