Ausgabe 
18.5.1842
 
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ſtehende in Beilage Nr. 7 der landwirthſchaftlichen Zeitſchrift von 1842 abgedruckte Budget in ihren Ge⸗

meinden zu veröffentlichen.

. Hungen und Friedberg den 10. Mai 1842. Follenius. Küchler.

Auszug aus dem Budget des landwirthſchaftlichen Vereins der Provinz Oberheſſen fur 1842 c. Es wurden für das Jahr 1842 vorgeſehen:

1 Zur Verbeſſerung der Rindviehzucht... 4 1010 fl.

2) Zur Unterſtützung zum Ankauf von Bullen in der Herrſchaft Itter 40

ö

3) Zur Einführung von Bullenmärkten 116 4) Zur Verbeſſerung des Düngerweſens 1 5 a 5 250% 5) Zur Anlegung einer zweckmäßigen Flachsröſte. 8 5. 60 6) Zur Anſchaffung resp. Verbreitung von Sämereien. 150% 7) Zur Verbreitung guter landwirthſchaftlicher Geräthſchaften. 100 8) Zur Verbeſſerung des Wieſenbaues 2 5 4. 2300

9) Zu dem Drucke von Gemarkungsbeſchreibungen 5 5 5 50 ö 10) Für die landwirthſchaftliche Verdienſtmedaille II. Klaſſe. 100 109 11) Zur Unterſtützung der Bezirksvereine 3 5 2

Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an ſämmtliche Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solmſiſche Buͤrgermeiſter des Kreiſes Hungen. Betreffend: Die Inſpicirung der eingeübten Kriegsreſerviſten.

Die Inſpicirung der in dem nachſtehend abgedruckten Verzeichniß benannten Kriegsreſerviſten ſoll in dieſem Jahre, gleich wie früher, gelegentlich der Muſterung, durch den Gr. Hauptmann Schäfer auf dem Rathhauſe dahier ſtattfinden. Ich fordere Sie daher auf, denſelben bekannt zu machen:

1) daß ihre Inſpicirung an den Tagen, wo die Conſcriptionspflichtigen aus ihren Orten gemuſtert werden, Morgens Uhr auf hieſigem Rathhauſe vorgenommen werde, N

D daß ſie pünktlich um dieſe Stunde anweſend, vorſchriftsmäßig gekleidet und mit allen im Beſttz habenden militäriſchen Gegenſtänden verſehen ſein müßten.

Sie haben denſelben alle Vorſchriften, welche die§o. 7 und 23 der hochſten Verordnung über das Verhalten der Civilbehörden in Bezug auf die beurlaubten Soldaten enthalten, vorzuleſen und ſie zur pünktlichen Befolgung aufzufordern.

Hungen am 9. Mai 1842. Follenius.

Verzeichni g.

10 Bellersheim: Joh. Georg Bapſt, Joh. Adam Göbel, Peter Ernſt, 2) Birklar: Conrad Buß,

8) Eberſtadt: Johannes Görlach, 4) Ettingshauſen: Weigand Michel, 5) Freienſeen: Johann Kaspar Bachmann, Johannes Meyer, 6) Gambach: Konrad Alt, Konrad Ohly, Konrad Petri, 7) Gonterskirchen: Johannes Kraft, 8) Grüningen: Philipp Dauernheim, Peter Hebeler, Johannes Bender, 9) Hattenrod: Michel Albon, Johann Konrad Becht, 10) Holzheim: Joh. Georg Klotz, 11) Hungen: Joh. Georg Schmalz, 12) Inheiden: Ludwig Wilhelm Jacob, Konrad Wilhelm Meyer, 13) Langsdorf: Chriſtoph Schmidt, Johannes Köhler, 14) Lardenbach: Johannes Wingefeld, Kaspar Keller, 15) Laubach: Henrich Wilhelm Helmich, Johann Wilhelm Becht, 16) Lich: Johannes Greb, Joh. Kaspar Wiſſig, Johann Stephan Schmidt, Georg Andreas Löſchenkohl, 17) Münzenberg: Adam Walter, 18) Niederbeſſingen: Konrad Brück, 19) Nonnenroth: Johannes Wien, 20) Röthges: Joh. Joſt Böttron, 24) Traishorloff: Friedrich Beuler, 22) Traismünzenberg: Johann Wilhelm Tag, 23) Utphe: Johannes Beuler, Joh. Heinrich Reinhard ilſinger, Johannes Dietz, 24) Villingen: Johannes Iſterling, Joh. Wilhelm Pfarrer, Friedrich Karl Diehl, ilhelm Schäfer, Philipp Leidner, Georg Loͤſchhorn, Joh. Joſt Schütz, 25) Weckesheim: Joh. Joſt Pfarrer, 26) Wölfersheim: Gotthard Allwohn, 27) Wohnbach: Joh. Georg Greb, Joh. Heinrich Emmel.

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Derſelbe an dieſelben.

Betreffend: Die polizeiliche Beaufſichtigung der Steinbrüche, Sand- und Lehmgruben.

In Folge Reſcripts Grhzgl. Miniſteriums des Innern und der Juſtiz gebe ich Ihnen auf, darauf zu ſehen, daß die vorhandenen oder neu angelegt werdenden Steinbrüche, Sand- und Lehmgruben, ſoweit es zur Verhütung von Unglück nöthig erſcheint, mit angemeſſenen Einfriedigungen umgeben werden, und überhaupt die in dieſer Beziehung beſtehenden Vorſchriften, wovon ich Ihnen nachſtehend einen Abdruck mittheile, genau befolgt werden.

9 Hungen am 3. Mai 1842. Folleni as.

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