Privat⸗ Bekanntmachungen.
Ein vollſtändiges Logis (1268) auf der breiten Straße iſt zu vermiethen bei Schmiedmeiſter A. Oberländer.
Eine brave Küchenmagd, (1275) welche ſchon gedient hat, und ein gutes Betragen nachweiſen kann, wird geſucht. Wo, ſagt die Expedition dieſes Blattes.
Steinkohlen.
(1279) Ich mache hiermit bekannt, daß ich von heute an meine Steinkohlen zu dem Preiſe von I fl. 5s kr. das Großherzgl. Heſſ. Malter und das Korb⸗ maas zu 2 fl. 6 kr. abſetze. Von der Aechtheit der Waare und pünktlichen Bedienung ſind meine Kunden, wie ich mir ſchmeicheln kann, vollkommen überzeugt. Vilbel den 24. September 1842. Philipp König, Nagelſchmied und Steinkohlenhändler. Anzeige. (1280) Im Intereſſe der Landwirthſchaft mache ich ſaͤmmtliche Oekonomen auf den Ton ſtich des Herrn R. L. Venator zu Rockenberg aufmerk⸗ ſam, indem dieſer Torf von ſo vorzüglicher Güte iſt, daß da, wo. ich für Braunkohlen fruher 1 fl. brauchte, ich jetzt mit 30 kr. auslange. Rockenberg den 26. September 1842. Chriſtian Wende, Freiherr von Wieſenhüttiſcher Pachter. 5000 fl. Pfarrkapitalien (1281) ſind in dem Stader Kirchenkaſten bis Mitte Oktober l. J. auszuleihen. Staden am 28. September 1842. Der Kirchenrechner Jäger. Einen Backofen (1282) mit angemeſſenem Logis, das ſogleich bezo⸗ gen werden kann, iſt zu vermiethen bei Maurermeiſter Grünewald in der Vorſtadt. Ein Wohnzimmer (1283) nebſt einem Nebenzimmer und einer Kuͤche im zweiten Stockwerk iſt auf der breiten Straße neben der neuen Farbe zu vermiethen bei Katharina Hanſtein. Empfehlung für Damen. (1284) Zu bevorſtehendem Herbſte und Winter empfehle ich mich mit folgenden modernen Arbeiten, als: Burnus, verſchiedenen Sorten Crispins, Man⸗ telets und großen wattirten Cardinalkrägen. Dieſe, ſowie alle in mein Fach einſchlagende Arbeiten wer⸗ den elegant nach der neueſten Pariſer Mode gelie⸗ fert werden. Chriſtian Berg, Damenkleidermacher, wohnhaft in der Auguſtinergaſſe zu Friedberg.
„ 350.
Ein ſehr guter Werneriſcher Kochofen (1285) und ein kleiner runder Ofen ſind billig dahier zu verkaufen.
50 fl
3 (1286) Vormundſchaftsgeld können in den hieſigen Landgerichtsbezirk ausgeliehen werden von Friedrich Schweitzer in Friedberg.
200 fl. (1287) liegen in der Kirchenkaſſe dahier zum Aus⸗ leihen bereit. Niederwöllſtadt den 3. Oktober 1842. Hildebrand, Kirchenrechner.
Zeugniß eines beruͤhmten Schreib⸗
meiſters.
Nach ſorgfältiger Prüfung vieler Sorten muß ich hier⸗ durch öffentlich bekennen, daß ich noch keine Feder gefun⸗ den, welche der Correſpon⸗ denzfeder(feingeſpitzt, zur eigentlichen Schönſchrift) und der Lordfeder(mittelge⸗ 2 ſpitzt, für n eee
Elaſticität und Brauchbarkei ee von Ganburt) gleich kömmt. Meine Schüler machen damit zur Verwun⸗
Schuberth ꝙ Co. derung ſchnelle Fortſchritte
und empfeble ſomit dem ſchreibenden publikum, beſonders Leh⸗ rern und Eltern, dieſe Federn der Fabrik von FJ. Schuberth et Co. aus voller Ueberzeugung, da ſolche alle Vorzüge des Gänſekiels mit der Dauerhaftigkeit des Stahls in ſich vereinigen. Röttger Boldt, Schreiblehrer.
Das Dutzend Lordfedern mit Halter koſtet 36 kr.; die Correſpondenzfedern 45 kr.; und ſind auch billigere Sorten dleſer renomirten Fabrik von 54 kr. per Groß(144 Stück) an in reicher Auswahl zu haben bei C. Bindernagel in Friedberg.
(1288)
Literariſche Anzeige.
Bei C. Bindernagel in Friedberg ſind vorraͤthig:
Curtmann, Dr., W. J. G., Vorleſebuch fuͤr Kin⸗ der von 7 bis 10 Jahren. Eine Gedenkſchrift des 25jährigen Beſtehens des evangeliſchen Schul⸗ lehrer⸗Seminars in Friedberg. 36 kr.
Schacht, Th., Ueber die Tragödie Antigone nebſt einem vergleichenden Blick auf Sofokles und Shakſpeare. 1 fl. 12 kr.
Stäger, Fr. W. G., Sophokles Tragödien. Ur⸗ ſchrift und Ueberſetzung. 4 fl. 48 kr.
Wurſt, J. R., Anleitung, wie die Vorlegeblätter zum Schönſchreiben als Grundlage zur Recht⸗ ſchreibung und Wortbildung benutzt werden können.
24 kr.
—— 70 Vorlegeblätter ſowohl auf einer als auf beiden Seiten bedruckt 36 kr.
Die erſte Auflage von Zſchokke's Selbſtſchau iſt bereits vergriffen und eine zweite, unveränderte Auflage zu 4 fl. 30 kr. iſt vorräthig.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg.
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