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Intelligenzblatt
für die
Provinz Oberheſſen im Allgemeinen, Kreiſe Friedberg und Hungen
und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
M33.
Sonnabend, den 5. November
1842.
Localſection des Großh. Heſſiſchen Gewerbvereins im Kreiſe Friedberg.
Monatliche Sitzung Montags den 7. November 1842.
Tagesordnung: Wahl des Vorſtandes, des
Stellvertreters für denſelben, des Secretairs und des Ausſchuſſes von 5 Mitgliedern für das nächſte Jahr— Vortrag über die Bedeutung der erſten deutſchen Induſtrie-Ausſtellung— Mittheilungen aus
Journalen.
S ol da n.
Wise ellen. (Aus der Schrift: Werdet gute Rechner und Denker.) A. Werth der Zeit.
1. Alles Große beſteht aus vielen Kleinigkeiten. Viele Waſſertropfen geben einen See, viele Sand— körner geben einen Berg, viele Pfennige und Heller geben ein großes Kapital: iſt alſo an Kleinigkeiten vieles gelegen. Wird der zum Großen kommen, der das Kleine nicht achtet, oder zum Vielen, der nicht auf das Wenige ſieht?— Alle Tage einen Kreuzer gewonnen oder verloren: wie viel macht es in Einem Jahre aus? Wie viel in 10 Jahren?— Alle Tage eine Viertelſtunde durch nützliche Anwendung ge— wonnen, oder durch ſchlechte Anwendung verloren: wie viel gewonnen oder verloren beträgt es in 40 Jahren?
2. Wenn ein Weinfaß Tag und Nacht tröpfelt, wird nicht dadurch der Abgang zuletzt eben ſo groß, als wenn es auf Ein Mal zerſpringt? Und wenn deine Haushaltung einem Faſſe gleicht, das aus mehreren Oeffnungen rinnt und du den vielfachen kleinen Abgang nicht achteſt und die Ritze nicht ver⸗ ſtopfſt: welche Summe von Verluſt wirſt du in Jahr und Tag dadurch leiden?
3. Wenn einem das Haus abbrennt mit Habe und Gut, oder wenn er 20 Jahre lang in vielerlei Kleinigkeiten nachläſſig iſt: welches von beiden wird ſeine Haushaltung eher zu Grunde richten?
4. Wenn du von einem heimlichen Hausdiebe täglich beſtohlen würdeſt, würde dir nicht zuletzt gro— ßer Schaden erwachſen? Iſt aber unnöthiger Auf⸗ wand nicht eln täglicher Hausdieb? Und iſt Müßig⸗
gang nicht ein Roſt, der von deinen Kräften und Gütern mehr wegfrißt, als der tägliche Gebrauch?
5. Wer zehn Thaler verliert durch Müßiggang, wie viel verliert er zugleich durch den Verluſt der Vortheile, die ihm dieſe zehn Thaler in der Folge hätten bringen können?
6. Daß aus einem kleinen Schaden kein großer wird, wie kann man das verhüten?— Was iſt aus einem kleinen, nicht geachteten Fünklein ſchon oft entſtanden?— Ein einziges hartes und unhöfliches Wort— was hat es ſchon oft erweckt?— Eine kleine zuvorkommende Gabe oder Gefälligkeit— was
hat ſie ſchon oft gewirkt?— Ein Paar Minuten Vorſorge— wie vieler Tage und Jahre Nachſorge können ſie oft erſparen?— Eine einzige Stunde
des Leichtſinns und der Unbeſonnenheit— kann ſie nicht Tage und Jahre verbittern? f
7. Wenn Einer 60 bis 70 Jahre lebt, und er gewöhnt ſich von Jugend auf daran, Alles, was er zu thun hat, recht zu thun, nichts Nöthiges aufzu⸗ ſchieben, jedem Geſchäfte die ſchicklichſte Zeit auszu— ſetzen, ohne Nothfall von der geſetzten Zeit und Stunde K icht abzuweichen, Alles gleich an den ge— hörigen Ort zu legen, das Schadhafte in Bälde wieder auszubeſſern u. dgl. wie vieles werden dieſe tauſenderlei Kleinigkeiten in einer ſo langen Zelt ausmachen?
8. Die Zeit iſt wie ein Poſtſchiff. Wer zur beſtimmten Stunde nicht einſteigt, ſteht vergebens am Ufer, um es zurückzurufen. Es fährt in ſeinem Laufe unaufhaltſam fort, und was bleibt dir übrig, als das traurige Nachſehen?
9. Jeden Tag, jede Stunde deines Lebens haſt
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