7 55 4 Ankündigung.
(91) Damen und Herrn, welche ihre Stroh—
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huͤthe ſchön gewaſchen und nach der neuen Façon geändert, auch zeitig im Frühjahr zu haben wün⸗ ſchen, werden erſucht, uns dieſelben bald gefälligſt zu übergeben, weil es uns ſpäter unmöglich ſeyn wird, ſchnell zu bedienen. J. Fürth, ſeel. Erben. Bie kannt ma ch un g.
(92) Dienſtag den 2. Februar, Morgens 9 Uhr, will die Unterzeichnete
3 Fahrkühe,
1 ljaͤhriges Rind,
Hühner,
1 vollſtändigen Wagen,
Pflug, Egge, Fruchtfegmühle, Stroh, Dünger, Hausgeräthſchaften ꝛc. freiwillig einem öffentlichen Verkauf in ihrer Behauſung aus⸗
ſetzen. Ockſtadt. Rudolph Dienſt's Wittwe.
Ein anſtändiger Junge, (93) der nur in das Geſchäft einſchlägige Arbei⸗ ten zu verrichten hat, wird von einem auswärtigen Schneider in die Lehre geſucht. Von wem? ſagt die Expedition d. Bl.
Ein tüchtiger Fuhr- und Ackerknecht, (94) kann auf nächſten Petri-Tag, gegen guten Jahrlohn, Dienſt finden bei
Poſthalter Simon in Vilbel.
Zum Ausleihen. (95) 700 fl. Vormundſchaftsgeld hat der Unter⸗ zeichnete gegen gerichtliche Obligationen doppelten Einſatzes auf Güter, zu 4½ Procent, auszuleihen. Vilbel den 23. Januar 1841. Andreas Hinkel tſter, Lohgerber Meiſter.
Dankſagung. (96) Als ich vor einiger Zeit meinen temporären Aufenthalt hier wählte, um ein ſchwieriges, wiſſenſchaftliches Werk ruhi— ger auszuarbeiten und meiner Gattinn in der Nähe ihres freundlichen Geburtsortes einige Monate der Erholung zu gönnen, geſchah es, weil ich auf einer neulichen Durchreiſe die Freundlichkeit und Gefälligkeitsliebe der hieſigen Bewoh⸗ ner gegen Fremde mit wahrer Freude kennen gelernt hatte. Das, mir heute Nachmittag von Seiten vieler Bürger aus— gedrückte, Bedauern über eine gegen meine Perſon in dieſem Blatte ohne alle Urſache erſchienene, höchſt rohe Beleidi— gung konnte daher meine Achtung und Liebe für dieſe freund— liche Stadt nur um ſo feſter begründen, und dafür öffentlich meinen Dank auszudrücken halte ich für eine ſchuldige und angenehme Pflicht. Auf jene Beleidigung ſelbſt nur das Ge— ringſte zu erwidern, erlaubt meine Stellung und Würde nicht, um ſo weniger, als ſie anonym, gleich der Kugel einer lauernden Windbüchſe, erſchien, und ein Mann meines Namens ſich nur mit Perſonen von irgend einer Bedeutung einlaſſen könnte.— Friedberg am 25. Jänner 1841. Langenſchwarz.
(97) Bei der Expedition d. Bl. ſind folgende gut erhaltene Bücher, zu dem beigeſetzten Preis, zu erhalten:
36*
Eine Karlsruher Prachtbibel mit Kupfern und Goldſchnitt, in Saffian gebunden. 7 fl.
Eine hebräiſche Bibel. 5 f
10 Lief. von Meyers Univerſum, fünfter Band. 2
In meine Buchdruckerei kann ein geſitteter jun⸗ ger Menſch als Drucker-Lehrling eintreten.—
Auch kann ein geſitteter junger Burſche, welcher ſich zum Auslaufer qualificirt, in der Kürze bei mir angenommen werden.
Friedberg. Carl Bindernagel.
Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg:
Waizen: 7 fl. 45 kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 4ffl. 10 fr. Hafer: 3 fl. 10 kr. Erbſen:— fl.— kr.
Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 25. Januar:
Waizen: 7 fl. 45 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 3 fl. 20 kr. Erbſen:— fl.— kr.
Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 22. Januar:
Waizen: 7 fl. 54 kr. Korn: 6 fl. 14 er. Gerſte: 4fl. 31 kr. Hafer: 3 fl. 39 kr. Erbſen:— fl.— kr.
Polizei⸗Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butz bach vom 31. Jan. bis 7. Febr. 1841.
; iedberg Butzbach. pfo[ Brod-Preiſe. 1
7 0 kr. pf. kr. pf. 1 JLeib⸗Roggenbrod 2 43* 2 7 77 4 3 4 3 4 1 7 9 1 9 1
. Loth. Loth.
— Milchbrod 115% 15% — Waſſerweck 146% 1— Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 1130 1
Fleiſch-Preiſe.
5 pf. pf.
1 Ochſenfleiſch 5 5 5 18— 17 ge; gemäſtetes— Kühfleiſch ungemäſtetes 721714 Rindfleiſch 63 71— 7 Kalbfleiſch 5 2 5— „ Schweinenfleiſch 872 82 „ Hammelfleiſch 71— 714— „ Schaaflfleiſch 55 13 8 „Wurſt von blos Schweinen 12— 124— „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „ Bratwurſt 13— 1314— „ Schwartenmagen 144— 141— „I Geräucherter Speck 18— 181— „Schinken 144— 144— 17 Dörrfleiſch 14 5 14 5 „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 19!— 191— 6 5 dito ungusgelaſſen 18— 184— „ Nierenfett 18— 184— „[ Hammelsfett 15 4— 15—
Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F.
Küchler.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.
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