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willigen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt wer den und wird hierzu Verſteigerungstermin auf Don⸗ nerſtag den 11. Februar l. J., Morgens 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe anberaumt, welches hiermit zur offentlichen Kenntniß bringt. Friedberg den 27. Januar 1841. 1 In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Salzfuhrlohn-Verſteigerung. (82) Montags den 8. Februar d. J., Morgens 10 Uhr, ſoll die Anfuhr des Salzes von der Saline Nauheim in das Magazin Friedberg für dieſes und folgende Jahre in der Wohnung des großh. Salz- magazinsverwalters Sehrt in Friedberg, bei wel chem die Verſteigerungsbedingungen eingeſehen werden können, an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Die großh. Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Salzhauſen am 23. Januar 1841. Der großh. heſſ. Salzregie Inſpector der Provinz Oberheſſen Reuß. Bekanntmachung. (83) Dienſtag den 2. Februar d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline der Bedarf an Hafer für den hieſigen Salinen-Stall dem Wenigſt nehmenden in Lieferung übergeben werden, welches den dazu Luſttragenden hierdurch zur Nachricht dient. Nauheim den 26. Januar 1841. Kurfürſtliches Salzamt, Wille. Meinhard. Weiß. Dunker. Holzverſteigerung. (84) Nächſten Dienſtag den 2. Februar, Morgens 9 Uhr, werden in dem Freiherrlich v. Francken⸗ ſtei n' ſchen Walde verſteigert: 1) im Diſtricte Saan 1700 Birken Wellen. 2) im Diſtricte ober der Querſchneiße: 4 Stämme eichen Werkholz à 343 Cubf., 20 Stecken eichen Werk-Scheitholz,

170Scheitholz, 28 Prügelholz, 147 2 Stockholz,

700 eichen Wellen.

Vorher wird das Forſthäuschen an der Uſinger Straße auf den Abbruch verſteigert.

Ockſtadt am 27. Januar 1841.

Broemſer. Holzverkauf.

(85) Dionnerſtag den 4. Februar l. J., Morgens 10 Uhr, ſollen in dem hieſigen Gemeindewald 3101 Cubf. Bauholz, 19 Stecken eichen Prügelholz und 9 Stecken eichen Scheitholz unter den vor dem

anberaumten Termin noch näher bekannt gemacht

werdenden Bedingungen verkauft werden. Florſtadt den 26. Januar 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Götz.

Faſſelochſen-Verſteigerung. (86) Künftigen Mittwoch den 3. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Rath hauſe zwei Faſſelochſen, ſchweizer Race, an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Niederwöllſtadt den 27. Januar 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Stoll.

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Privat- Bekanntmachungen.

Abgenöthigte Nachricht. (87) Am 22. Januar d. J. kam mir ein Gedicht mit der Ueberſchriftdie luſtige Hundsbratengeſellſchaften zu G. pr. Poſt zu und zwar mit der Bemerkung, ich möchte das Gedicht in das Intelligenzblattſetzen, wofür die Einſatz gebühr beiliegen. Das Gedicht hat 40 Zeilen und beige ſchloſſen waren 18 kr. Da ſich der Einſender nicht genannt bat, ſo muß ich ihm auf dieſem Wege mittheilen, daß das Gedicht 1 fl. 23 kr. und dieſe abgenösthigte Nachricht 37 kr.

zu inſeriren koſtet, zuſammen alſon, 2 fl. kr. Erhalten. 18 Reet. 1 fl. 2 kr.

Sobald der Einſender dieſen Reſt, mit ſeiner Namens- unterſchrift, an mich einſendet, will ich verſuchen, ob es die Zenſur paſſirt. 8

Friedberg den 28. Januar 1841. l Carl Binder nagel. Geſottene Faſtenbretzeln

(55) ſind von jetzt an bis Oſtern zu haben bei Bäckermeiſter F. W. Reuß.

Eine wohlerhaltene Bütte, (710 1314 Ohm haltend, ſteht billig zu ver⸗ kaufen bei

Fauerbach II. Gottſchalk Simon.

500 600 fl. (72) Vormundſchaftsgeld liegen bei mir zu prCt. gegen doppelt gerichtliche Sicherheit zum Aus leihen bereit, jedoch werden dieſelben nur in dem Landgerichtsbezirk Friedberg abgegeben. Friedberg. Friedrich Schweitzer. Ein tuͤchtiger Knecht, (88) der fahren kann und den Ackerbau verſteht, ſowie ein braves ſauberes Mädchen für die Küche, werden geſucht. Von wem? ſagt die Exped. d. Bl. Für Ifraeliten. (89) Den iſraelitiſchen Bewohnern der benach barten Ortſchaften mache ich die ergebene Anzeige, daß ich mich dieſes Jahr wieder mit dem Mahlen des Matzenmehls beſchäftige. Indem ich für feines Mehl Sorge tragen werde, bemerke ich noch, daß ich die Meſte Mehl, zu 18 Pfd. gerechnet, à 1 fl. 4 kr. erlaſſe und ſehe zahlreichen Beſtellungen ent gegen. Friedberg den 28. Januar 1841. S. Schwaab. Ein junger Burſche (90) kann bei einem hieſigen Bäckermeiſter mit oder ohne Lehrgeld in die Lehre treten. Ausgeber dieſes ſagt bei wem.