Ausgabe 
23.10.1841
 
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i Monaten bei unterzeichneter Gerichtsſtelle geltend zu machen, als ſonſt die Auszahlung des Ablöſungs⸗ kapitals an den oben benannten Berechtigten geſtat

det werden wird. Großkarben den 11. Oktober 1841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Oeffentliche Aufforderung.

11180) Alle diejenigen, welche an das unter cura⸗ toriſcher Verwaltung befindliche, nach der letzten Rechnung in 27 fl. 19 ¼ kr. beſtehende Vermögen des ſeit ſeiner Jugend abweſenden Johann Konrad Vetter, geboren den 10. Juni 1767, und Sohn von Peter Vetter zu Rendel, Erb- oder ſonſtige Anſprüche machen zu können glauben, werden hiermit, ſammt

dem gedachten Johann Konrad Vetter ſelbſt, wenn ve derſelbe ſich noch am Leben befinden ſollte, aufge⸗

ſordert, ſolche um ſo gewiſſer binnen 6 Monaten

a dato dahier geltend zu machen, als ſonſt jenes

ſſern Vermögen, da keine Erbberechtigten bekannt ſind,

dem Fiskus überwieſen wird. Großkarben den 12. Oktober 1841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Holzverſteigerung in dem Bodenröder Gemeindewald, Reviers Hochweiſel.

(1181) Mittwoch den 27. Oktober d. J., Vormit⸗ lags 10 Uhr,

ſoll in den Diſtrikten Thierberg, Schneiderwald, Wildwieſe, Eſelsberg, nachbenanntes Holz, unter den bei der Verſteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

1 6 Stecken Buchen⸗Scheitholz

8 11 Prügelholz

3 6 Eichen⸗Scheitholz

4 2 7. Pruͤgelholz

5% Buchen⸗Stockholz

65 4% 7. Eichen 2

7) 188 Stück buchene Reisholzwellen

8) 230 eichene 5

9) 1150 Ginſter⸗Wellen, welche ſehr geeignet ſind zu Backholz;

100 3 Stämme Eichen⸗, Bau⸗ und Werk⸗

holz, 84 Kubikfuß enthaltend.

Die großh. heſſ. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches gefälligſt bekannt machen zu laſſen, und wird lemerkt, daß die Zuſammenkunft in loco Boden⸗ 10d iſt.

Bodenrod den 18. Oktober 1841.

Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter

Hoffmann.

Obligations ⸗Verlooſung. (1182) In der am 15. v. M. hier ſtattgehabten Berlooſung der für 1841 zur Abbezahlung beſtimm en 100 fl. Partial⸗Schuld⸗Verſchreibung, wurde tie Nro. 71 gezogen, was mit dem Anfügen zur iffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß der Inha⸗ ler der vorgedachten Partial-Schuld⸗Verſchreibung

den Betrag bis zum 1. Januar 1842, gegen Rück⸗ gabe derſelben, bei der hieſigen Gemeindekaſſe oder dei dem Handlungshaus Herrn Simon Lindheimer zu Friedberg in Empfang zu nehmen habe, indem weitere Zinſen von derſelben nicht vergütet werden.

Oſſenheim den 19. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Burgermeiſter

Keller. Bekanntmachung. (1183) Donnerſtag den 28. d. M., Nachmittags 4 Uhr, wird in dem Büreau des Unterzeichneten der Transport von ungefähr 100 Malter Früchte von Oberwöllſtadt, auf den fiscaliſchen Speicher dahier, an den Wenigſtfordernden begeben.

Friedberg am 16. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Rentamtmann

Buß.

Bekanntmachung. (1184) Das am 21. vorigen Monats in ver⸗ ſchiedenen Diſtrikten des hieſigen Waldes verſteigerte Brennholz iſt von Freiherrn von Frankenſtein ge⸗ nehmigt worden.

Als erſter Fahrtag iſt Montag der 25. d. M. beſtimmt. Ockſtadt den 20. Oktober 1841. Brömſer.

H οιανν

Privat⸗ Bekanntmachungen.

Für eine brave Magd (1173) iſt ein Dienſt offen und kann dieſelbe ſogleich eintreten. Das Nähere bei Ausgeber d. Bl. Antwort. (1185) Als Du mich verließeſt, mein Lieber, da dachte ich wohl, daß Worte wie Du denkſt nicht d'ran, Du haſt mich ganz vergeſſen; Oer Jugend Glanz und Friſche iſt dahin! Dir liegt nichts d'ran, wenn mich die Motten freſſen, Wenn Tageslicht und Mondeshell' mich flieh'n. das Herz Deiner Geliebten rühren würden, und daß ſie bei der naiven Strophe Doch lebet in mir noch die alte Liebe; Noch möcht' ich Schutz wie früher gern dir ſeyn, Und komme heut', am Chrentag, und bliebe b Gern', wenn du wollt'ſt auf's Neu' mich nennen Dein.

nicht länger widerſtehen könnte, Dich an⸗ und auſ⸗ zunehmen und an ihr Herz zu drücken.

Möchteſt Du, Getreuer, ungeſtört dein Gluck genießen und nicht eher von Deiner Geliebten ge trennt werden, als bis die Stunde Deiner Auflö⸗ ſung ſchlägt. D. A.

Empfehlung. (1186) Bei dem Unterzeichneten ſind ſtets zu ha⸗ ben alle Sorten von Waizen⸗ und Roggenmehl, Gerſtenſchrod, goldgelbe Erbſen und Linſen, welche ſich ſehr gut zum Kochen eignen, ſowie auch Erbſen zum Mäſten der Schweine. Heinrich Wind,

Friedberg. Mehlhändler.