Ausgabe 
23.10.1841
 
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*. 310.

Aechtes niederländiſches Tuch und Bults⸗

kin zu festgesetzten Preiſen.

(1187) Neben meinen ſeither gefuͤhrten Waaren habe ich ein Tuchgeſchaͤft ver⸗ bunden, wo ich glaube, durch mein ſchoͤnes Sortiment in mittel⸗ und ganz feinen Tuͤchern, wie in Bukskin, ſowohl in Farben als auch in ſchwarz jedem Verlangen entſprechen zu koͤnnen, da ich mir zum feſten Grundſatz ge⸗ macht wovon ich nicht abweichen werde, nur mit wenigen Nutzen, und feſtgeſetzten Preiſen mein Verkauf zu ſtellen, ſo hoffend, jedes in mich geſetzten Zutrauens zu rechtfertigen. Auf Verlangen um Ueberſchickung von Muſterkarte, wo ich gleichzeitig die feſte Preiſen beibegleite, werde ich mit Vergnuͤgen auszufuͤh⸗

ren ſuchen.

Ferner empfehle ich meine große und ſchoͤne Auswahl in Weſtenzeug von verſchiedenen Stoffen, ſeidene, wollene, Herren⸗ und Damenhalstuͤcher, ſo auch meine weitere bekannte Waare zu den billigſten Preiſen.

Friedberg.

Nicht zu überſehen!

(1188) In der Nacht vom 15. auf den 16. Ok⸗ kober d. J. ſind mir dahier 6 volle Bienenſtöcke geſtohlen worden. Demjenigen, welcher mir genügende Auskunft über den Dieb ertheilt, ſichere ich, unter Verſchwiegenheit ſeines Namens, eine Belohnung von 15 fl. zu.

Ockſtadt. Ludwig Platz II.,

4 Bäcker. Garten Verpachtung. (1189) Der Unterzeichnete iſt geſennen, ſeinen in der Langgaß gelegenen/ Morgen und 11 Ruthen haltenden Garten entweder ganz oder in zwei gleiche Theile zu verpachten. Specht. Empfehlung.

(1190) Bei Unterzeichnetem iſt vom nächſten Mon⸗ tag an Kuh⸗ und Rindfleiſch zu haben.

Friedberg. Heinrich Schäfer,

Metzgermeiſter.

(1191) Stahlfedern. Die Federn dieſer be⸗

ruͤhmten Fabrik

ſind als die beßten und preiswürdigſten in allen Ländern anerkannt und in 20 Sorten zu 9 kr. bis 1 fl. 12 kr, nebſt einer unentgeld⸗

lichen Anweiſung Stahlfedern zu gebrauchen, allein ächt zu haben in der Haupt⸗Nieder⸗ lage von

Carl Bindernagel.

Tu London) Schuberth C.

Friedberg.

von

f 8. C. Nagel, auf der breiten Straße. Ein Bergwerks ⸗Notizenbuch, (1192) in grauer Leinwand eingebunden, iſt am 15. d. M. auf dem Wege von Friedberg nach Dorn⸗ aſſenheim verloren worden; der Finder deſſelben wird erſucht, ſolches gegen eine Belohnung an die Redak⸗ tion dieſes Blattes abzuliefern.

Ein ganzes Wohnhaus, (1193) welches auf Verlangen auch halb abgege⸗ ben wird und in Zeit von 14 Tagen bezogen werden kann, iſt in Friedberg zu vermiethen. Ausgeber dieſes Blattes ſagt bei wem.

Obſtwein⸗Verſteigerung. (1194) Montag den 1. November, Vormittags um 11 Uhr, läßt der Unterzeichnete ſechs Stück gut erhaltenen 1840r Obſtwein mit Faß, ſowie noch einige leere Stückfaß, verſteigern.

Butzbach den 20. Oktober 1841.

Jakob Steinhäufer III.

Empfehlung. (1195) Mit allen Sorten neueſter Modewaaren, geſtricktem Pelz, und gewebenen Woll-Waaren, pariſer Tuch⸗, Plüſch- und Pelzkappen für Herrn und Knaben, uſinger Feld-, Reit⸗ und Jagdkamaſchen, ſowie auch mit Winterſchuhen bin ich aufs Reichlichſte aſſortirt und empfehle mich damit beßtens H. B. Grödel, auf dem Marktplatz in Friedberg.

Wohnungs⸗ Veränderung. (1196) Der Unterzeichnete macht ſeinen hieſigen und auswärtigen Bekannten die Anzeige, daß er ſeine bisherige Wohnung in dem Graff'ſchen Hauſt

welchem man Aenderung des Der

des Abonneme welche der ob Den

gütung von 1 regelmäßig Inde

bei dem diess ich für die nehmer, we! Fried

Bei Ca! zu haben:

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nach Cresp

Daſſelbe in

(1197) Be eben erſchien Friedberg

Neue:

Enthaltend die Romanzen und Lieder,

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