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Rathſam iſt es, daß der Buͤrgermeiſter unter den zur Reviſion des Grundbuchs zuzuziehenden Grundbeſitzern in der Art alternirt, daß er jedesmal ſolche zuzieht, welche in den zu durchgehenden Fluren am ſtärkſten begütert ſind, von welchen daher zu erwarten ſteht, daß ſolche darin auch am meiſten be— kannt ſind.
N Ein weiterer beachtungswerther Vortheil dieſes Verfahrens beſteht darin, daß der Bürgermeiſter ſelbſt hierdurch mit der Natur der Anſtände genau bekannt und es ihm hierdurch ein Leichtes wird, die vorgeſchriebenen Protocolle über die Anſtände vollſtändig aufzunehmen, wodurch dann wieder das Geſchäſt der Anerkennung der Protocolle durch die Betheiligten ſehr erleichtert wird.
Zweckmäßig iſt es, daß ſchon die topographiſchen Güterverzeichniſſe mit den dazu gehörigen Karten und beziehungsweiſe die Flurbücher ſelbſt, ehe ſie zum Behufe der Aufſtellung der Grundbücher an Großh. Steuerrath Debus abgegeben werden, in der angegebenen Weiſe berichtigt werden, weil als— dann das Grundbuch ſogleich der Wirklichkeit mehr entſpricht, ſeine Verification alſo weſentlich erleichtert
und die Koſten hierfur bedeutend vermindert werden.
Zur Abgabe dieſer Buͤcher zu dem fraglichen Zwecke,
ſind die Großh. Steuer-Commiſſäre bereits im Voraus ermächtigt.“ Da die Vortheile dieſes Verfahrens augenfällig ſind, ſo empfehle ich deßhalb ſſolches Ihrer
Beachtung. Friedberg am 12. September 1841.
Küchler.
II. Flur. Gewann: An der Kohlhecke. Art des Grund— 5 lache rück und der Nummer Flachen] Beſtzer nach dem Grundbuche. Bemerkungen Zehntbarkeit. Alt. Neu. inhalt. Acker 1 Klftr. Gehört dem Johannes Becker II. 3 5 e e Becker, Georg. Unterzeichnet: . 25 Georg Becker. Johannes Becker II. Acker zehntbar 8 N e 350 Horſt, Konrad IV. Gibt nur den 20ſten der Pfarrei. Pfarrei.
Wetterauer Lehrerfeſt.
Wir waren ſeither abgehalten worden, über das Feſt, welches eine Anzahl Lehrer dieſes Jahr wieder feierte, unſern Leſern Mittheilung zu machen, holen aber jetzt nach, indem wir Folgendes hieruͤber in der Kürze berichten. f
Mittwoch, den 21. Juli, verſammelten ſich auf die von dem Feſt-Comité erlaſſene Einladung um zehn Uhr Morgens, in dem freundlichen Wäldchen bei Oſſenheim, eine Anzahl von Lehrern aus un— ſerer Wetterau. Ungünſtige Witterung, ſo wie der Umſtand, daß kurz vorher wegen der Jubelfeier des Herrn Lehrers Lotz, ſchon eine zahlreiche Zuſam— menkunft ſtattgehabt hatte, mögen ſchuld geweſen ſeyn, daß diesmal nur etwa fünfzig derſelben ſich einfanden), welche zum Theil die Glieder ihrer Familien mitbrachten. Um 11 Uhr wurde die Feier durch den erhebenden Geſang:„Froh treten wir, dem Herrn ſey Preis“ ꝛc. ꝛc. eröffnet. 0
Nun hielt Herr Bauer einen Vortrag, worin er die Nothwendigkeit der Einführung beſonderer Stylübungen in den Volksſchulen darlegte, und
*) So viel Eiuſender bekannt, befand ſich darunter nur Ein Friedberger. Als Grund wurde angeführt, ſie wären erſt unmittelbar den Abend vorher davon in Kenntniß geſetzt worden, und hätten demnach die nöthi⸗ gen Anordnungen wegen ihrer Schule nicht mehr treffen können. Warum wurden gerade ſie ſo ſpät zur Theil⸗ nahme eingeladen?
deren großen Nutzen für Bildung der Mutterſprache, ſowie für Belebung des Schönheitsgefühls hervor— hob, auch des großen Vortheiles gedachte, welchen eine Kinder- und Jugendbibliothek Schulen gewährt. Nach ihm trat Herr Grimm von Schwalheim, der Verfaſſer eines ſchönen Liedes, welches bei der Jubel—⸗ feier des Herrn Lotz zu Dorheim abgeſungen wurde, in der Verſammlung auf und ſprach über den Geiſt des Lehrers in- und außerhalb der Schule. Seine Rede wurde mit Enthuſiasmus aufgenommen.
Bei dem Mittagsmahle, welches hierauf folgte, wurde mit Recht der erſte Toaſt unſerm allverehrten Großherzoge, dem erhabenen Beſchützer und Förderer des Unterrichtsweſens, dargebracht. Heitere Geſpräche während des Mahles erhöhten die Freuden der Tafel. Später erſchien in dem Kreiſe der Lehrer der neue Direktor des Schullehrer-Seminars zu Friedberg, Herr Curtman, und nachdem man zur Wahl eines neuen Feſt-Comités für das kommende Jahr geſchritten war, fand ſich nach aufgehobener Tafel auch Herr Kreisrath Küchler mit zwei andern Mitgliedern der Bezirks⸗Schulkommiſſion des Kreiſes Friedberg bei der Verſammlung ein, welche zum Theil durch ernſte ſowohl, als erheiternde Geſaͤnge, zum Theil, beſonders was die jüngeren Glieder der Geſell⸗ ſchaft anbelangte, durch Tanz bis zur Neige des Tages ſich die Zeit verkürzte, wo man ſich in Herzlichkeit und in Hoffnung eines baldigen Wiederſehens trennte.
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