Intelligenzblatt
wer duc, udlic 1 ür di e ſür die — genannte er derbe 0 Meuunge U— 4 „ Aen An, b 1* U 5 ropins; OPberhessen tien soll N 2 deſen f ech im Allgemeinen, b. Burt. den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. freier Han 5 i W W383. Sonnabend, den 18. September 1841. Becker.——— n 7 9 Amtlicher Theil. a aug Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg 8 Wag— 5* * an die großh. heſſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Rur Würges und. Drau, dez. Betreffend: Die Offenlegung und Legaliſirung der Grundbücher. deyſtadt vn, Mit Bezugnahme auf mein Ausſchreiben v. 21. v. M., mache ich Sie wiederholt auf die Wich⸗ Soßdn, ind tigkeit der pflichtmäßigen und gewiſſenhaften Befolgung des Art. 4 der Verordnung vom 13. Dez. 1839 Schimpf nac aufmerkſam. 1 5 f Nur eine möglichſt genaue Vergleichung und Gleichſtellung der Grundbücher mit dem wirklichen Beſitzſtand vermag dem Zwecke derſelben, Gewährung einer ſicheren Baſis für das Grundeigenthum und ter, Johann. Verhütung deßfallſiger Irrungen und koſtſpieliger Prozeſſe zu verwirklichen. Die bisherige Erfahrung lehrte aber, daß eine bloße Durchgehung des Grundbuchs in der Stube „Anna g ſelten dieſen Zweck erreichte, weil die Bürgermeiſter und Feldgeſchworenen unmöglich eine ſolche genaue Kenntniß von dem wirklichen Beſitzſtande in der ganzen Gemarkung haben können, wie ſie zur vollſtän⸗ „ Herman digen Verification des Grundbuchs nothwendig iſt. Um dieſem Uebelſtande abzuhelfen, hat Großh. O. F. g Kammer folgendes Verfahren beſonders empfohlen, welches ſich bereits in der Anwendung als zweck— ina, gtben mäßig bewährt haben ſoll.„Der Buͤrgermeiſter verfertigt ſich vorerſt in ſeiner Wohnnng einen flurweiſen 14 Auszug aus dem Grundbuch, etwa nach dem beiliegenden Schema. Mit dieſem Auszuge und mit den durlg, gtben Originalkarten begibt er ſich alsdann unter Zuziehung der Feldgefchworenen ſowie einer entſprechenden g geen Anzahl feldkundiger Grundbeſitzer der Gemarkung auf das Feld, und vergleicht, von Grundſtück zu „ Dllbels Grundſtück gehend, die Angaben des Grundbuchs und den dazu gehörigen Karten mit dem wirklichen 4* Beſitzſtande, notirt ſogleich die dabei ſich ergebenden Anſtände, fertigt darauf hin die durch den Art. 5 der oben erwähnten Verordnung vorgeſchriebenen Protocolle uͤber die vorgefundenen Abweichungen des Grundbuchs von dem wirklichen Beſitzſtande zu Hauſe unter Zuziehung der Betheiligten aus, und läßt inrntb al. ſolche von Letzteren durch ihre Unterſchrift beſtätigen. Der Gebrauch der fraglichen Schemas gewährt zugleich den Vortheil, daß in denſelben alle bei der Reviſion im Felde entdeckten Anſtände unmittelbar 15 Tag, neben die betreffenden Parcellen unter den Rubrikbemerkungen hingeſchrieben werden, und dieſe Bemer⸗
kungen in den meiſten Fällen ſogar als Protocolle benutzt werden können, wenn man zwiſchen den Par⸗ 3 cellen hinreichenden Raum läßt, um die Unterſchrift der Betheiligten zuſetzen zu laſſen.


