Intelligenzblatt * N für die 1 00 4 Provins(Mhberhessen 0 1er im Allgemeinen, 15* den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
W 49.
Sonnabend, den 4. Dezember 1841.
1 Zetreffend: Die von den großh. Bürgermeiſtern am Schluſſe des Jahrs einzuſendenden Tabellen, jetzt die Einſendung fur 1841
3 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg 0 1 an die großh. heſſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes.
4 Bis zum erſten Januar d. J. ſind von Ihnen vorſchriftsmäßig und bei Meidung eines Wartboten 16 olgende Verzeichniſſe hierher einzuſenden: U 19 über die Eingewanderten, oder Beſcheinigung, daß keine eingewandert ſind, f 2) desgleichen uber Ausgewanderte, 3) über die als Staats- und Ortsbürger aufgenommenen inländiſchen Juden, 4) desgleichen über die rezipirten ausländiſchen Juden, und 5) Beſcheinigung über erfolgte ordnungsmäßige Bekanntmachung der gr. Regierungsblätter für 1841. Die Verzeichniſſe ſind mit der größten Pünktlichkeit aufzuſtellen. l Hierbei bemerke ich zugleich, daß Bucherucker Bindernagel den Druck der Formulare zu gedachten — zerzeichniſſen übernommen hat, und Ihnen Ihren Bedarf mit dieſem zuſenden wird. Nur auf gedruckten 5 Formularien werden die Verzeichniſſe angenommen.
Local⸗Section des Großh. Heſſ. Gewerbvereins fuͤr den Kreis Friedberg.
1 Die monatliche Sitzung iſt Montag den 6. Dezember, Abends um 6 Uhr, im Gaſthauſe des
5 berrn Gerlach dahier. Tagesordnung: die in der vorigen Sitzung verſchobene Wahl eines Ausſchuſſes. Rorträge: über die Natur des Feuers und die darauf ſich gründende Einrichtung von Lampen, Oefen — und Feuerſtätten, durch einige Verſuche erläutert— über ein neues Mittel zur Enthaarung von Thierhäuten. 11. Der Vorſtand: Soldan.
Pil
12 Bericht der Commiſſion fuͤr die Kleinkinderbe⸗
wahranſtalt dahier. Der Plenarverſamm⸗ lung des friedberger Huͤlfsvereins vorgelegt am 24. November 1841.
Wir glauben dem uns gewordenen ehrenvollen
zuftrage am beßten dadurch zu entſprechen, daß wir
hiſtoriſch nachweiſen, was von Anfang an bis hie⸗ her in der unſeren Händen anvertrauten Angelegen⸗ heit geſchehen iſt, und wie ſie ſich zu ihrem gegen⸗ wärtigen Zuſtande herausgebildet hat. Dadurch wird ſich ein ſachgemäßes Urtheil von ſelbſt ergeben, und
zugleich dasjenige, was etwa noch zu deſideriren ſein
dürfte, ſich darſtellen.


