bebm Oeffnen der Schleuße zurückzuhalten. N digtem Röſten beſonders zur Seite geſchafft werden, wodurch ein Haupttheil jener Stoffe beſeitigt würde,
welche gerade für Fiſchwaſſer ſo ſchädlich ſind,
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Dieſer könnte und müßte dann von Zeit zu Zeit nach been⸗
und wobei dann aus dem Wiederzulaſſen des aus der
Röſtgrube ablaufenden Waſſers in den angrenzenden Bach, keine Nachtheile mehr zu befürchten wären,
ſobald es nicht zugleich ein zur Bächen, dem Meere zulaufend,
gar zu bald wieder dahin zurückkommt.(In dieſem gröberen Schlammtheile gewinnt man Wieſendüngung vorzüglich ſich eignendes Duͤngmaterial, für immer verloren geht.
Will man eine Erneuerung des ſchmutzig gewordenen Röſtwaſſers eintreten laſſen,
das jetzt bei'm Röſten in freien
was allerdings
ſehr gut iſt, ſo läßt ſich dies bei einer ſolchen Einrichtung jeden Augenblick und ganz leicht bewirken,
und es kann dadurch zugleich der an werden, da die Temperatur in den
ſo erfolgt auch die Röſte in jenen viel ſchneller als in fließendem Waſſer.
ſolchen Gruben entſtehenden Verpeſtung der Atmoſphäre vorgebeugt Röſtgruben eine gleichere und höhere iſt, als in fließendem Waſſer,
du Thil.
Merkwürdige Schickſale eines Wetterauers. Fortſetzung.)
Jetzt war er, wie geſagt, unter den Dänen, und zwar unter der Fußgarde des Königs Fried⸗ rich IV., als ein ſchrecklicher Schlag ihn zu zer⸗ ſchmettern und ſeine Gebeine mit Schande zu bedecken drohte, wenn nicht die gütige Hand der alles len⸗ kenden Vorſehung, über ihn gewacht und dieſen tödt— lichen Streich glücklich von ſeinem Haupte abgewandt hätte. An einem Löhnungstage geht er mit noch dreien ſeiner Kriegskameraden vor das Norderthor, um daſelbſt bei dem Lieutenant und Wirth, einem reichen Mann aus Ackſtadt(Ockſtadt), bei Fried— berg in der Wetterau, gebürtig,(der Name war ihm entfallen) etliche Kannen Bier zu trinken. Das Bier that das ſeine, und ſie waren dabei luſtig und guter Dinge, bis die Sonne ſich ſenkte und der Abend hereinbrach. Sie hörten in Kopenhagen den Zapfenſtreich ſchlagen und ermahnten ſich unter⸗ einander zur Heimkehr. Allein Garleben, der Matador ihrer kleinen Geſellſchaft, verwies ſie zur Ruhe; es habe noch Zeit u. dgl. m. Da es finſter geworden, überredete er ſie zur Deſertion. Was war zu machen: wer unter den Wölfen iſt, muß mit ihnen heulen. Sie machen einen Kahn los, und Lauf muß mit. Ihre Abſicht war, nach Malmi (Malmö), einer ſchwediſchen Feſtung, zu fahren, und dort auf's Neue ſich engagiren zu laſſen. Der Wind blies vortrefflich in das kleine aufgeſpannte Segel, und ſchon waren ſie um die Inſel Amack geſteuert, als ſich der Wind plötzlich drehte und ſie wieder an dem nämlichen Ort am Morgen landeten, wo ſie Abends vorher eingeſtiegen waren. Nun hatte ſich in eben der Nacht ein ſchreckliches Unglück be⸗ geben. Nach ihnen waren drei Soldaten von der Garniſon zu dem vorhergedachten Milizlieutenant und Wirth eingekehrt, hatten die Nacht tüchtig ge⸗ zecht und nachher den Wirth, ſeine Frau und die ſchwangere Magd, in Allem fünf Perſonen, mit einem rothen Strumpf, in welchen ſie einen Kieſelſtein gewickelt, erſchlagen und mit vielen Ba jonettſtichen jämmerlich ermordet; worauf ſie bei 6000 Rthlr. an Geld und Silbergeräthe aus dem Hauſe geſtohlen und es in der Nahe herum vergruben. Der Mord
wurde in der Stadt bekannt, Lauf und ſeine Con⸗ ſorten vermißt, und für die Thäter dieſes Mordes ganz natürlich gehalten. Lauf indeſſen ſaß mit ſei⸗ nen Companen im tiefen Bruch hinter den Erlen⸗ ſträuchen und ſchnappte nach Luft. Auch mochte wohl der Magen gewaltig zu bellen anfangen, als ſie durch ausgeſchickte Spürhunde entdeckt, durch Hatſchiere und Reuter aus dem Bruch gezogen, und von da ferner durch ein Commando nach der Stadt in gefängliche Haft gebracht wurden. Noch keines ſo ſchrecklichen Verbrechens ſich bewußt, erſtaunten ſie über die harte Behandlung; da die Dänen vor ihnen ausſpieen und dabei: Pfui Teufel! Mörder! Mörder! einmal über das andere riefen; wie nicht weniger über die ſchweren Ketten, womit ſie belegt wurden, deren Laſt einen halben Centner wog. So ſaß Lauf in der Schloßwache; ſeine Mitgefangene aber wurden in's Katzenthürmchen geſteckt und dem Stockmeiſter übergeben.“
Hartnäckig läugneten ſie alle vier in ihren Ver⸗ hören die begangene ſchwarze That, und betheuerten einmüthiglich: wir ſind zwar Deſerteurs, aber Mör⸗ der ſind wir nicht. Dieſes Läugnen wurde als Ver⸗ ſtocktheit und Starrſinn ausgelegt; und wer im Stande iſt, hölliſche Werke zu begehen, dachte man, der hat auch Muth, ſie kühn zu läugnen. Es wur⸗ den demnach Geiſtliche in ihre Gefängniſſe geſchickt, um durch den ſanftern Weg der Güte und der beßten Religion ihr Herz zu erwärmen und es auf dieſe Art zu einem Geſtändniſſe zu bringen, welches oft Tyrannei und Büttel nicht zu entlocken vermögen. Allein auch dieſer Weg ſchlug fehl. Sie blieben bei'm Läugnen und ſagten, wie vorher: Ehrwürdige, liebe Herrn! wir ſind Deſerteurs, aber Mörder nie⸗ mals geweſen. Was nun zu thun?— Aller An⸗ ſchein war gegen ſie; ſie wurden zur Folter ver— dammt, um ſie zum Bekenntniß zu bringen. Demnach übergab man ſie dem Henker und ſeinen Knechten, und obgleich der königliche ausdrückliche Befehl war, ſie nur 20 Minuten zu foltern, ſo ließ doch der Major Raleb, den Lauf deßwegen auch einen „verflucht rauhen Mann“ nannte, ſie 24 Minuten peinigen. Dienſtags geſchah die erſte und Donner; ſtags die zweite Tortur. Spaniſche Stiefel mit
Nachticht! der Bethei Leibes ode Anſprüche hierdurch Togen, von in öffentlich bichneten Len reſp.
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