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vielen Stacheln wurden ihnen an die Beine ge⸗ ſiten mit einer bedeutenden Anzahl Teppichen meiſt⸗ irg unt do ſchraubt, und eben ſolche ſpitzige Handſchuhe an ihre bietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. 0* wü Hände. Ein Roſenkranz mit eiſernen Spitzen wurde Die Herren Buͤrgermeiſter erſucht man daher, dieſes
ewinnt un ihnen um den Kopf gewunden, welcher ihnen dann in den Gemeinden geeignet bekannt zu machen. en frei die Augen dick aus dem Kopf preßte.— Am ärgſten Butzbach den 17. September 1841. hätten noch die Flintenſteine geſchmerzt. Ein Sack In Auftrag: a von rothem Juchtenleder wäre mit dreieckigen ſchar⸗ Cellarius,
Unterquartiermeiſter.
Ut dul fen Flintenſteinen gebracht und auf den Boden aus⸗ * Bekanntmachung
vorgehen geleert worden. Dann habe man ſie am Oberleibe 5 5 n Haß, entkleidet, den Kopf zwiſchen die Beine gebunden(1083) Montag den 4. Oktober d. J., Vormit⸗ Tai! und den nackten Rücken uͤber die Flintenſteine ge- tags halb 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe ein
wälzt, daß Haut und Fleiſch in ganzen Fetzen ſich dom Rücken geſchält haben; dabei habe das Blut über die Diehlen der Stube gefloſſen, wie ein Bach.
Theil beſonders der trockene Theil von 6 Morgen Wieſen der Lach, P. 581 Nr. 1, 2 und 3, in 6 Abtheilungen, jede ohngefähr 2 Viertel Ortsmaas
men So wären ſie achtzehnmal gemartert worden. haltend, zum Urbarmachen auf 9 Jahre, hierauf 1 (Schluß folgt.) Stück in der Töpfenkaut, die Ilbenſlädter oder 1 Weinſtraße, 1 Stückchen an dem Straßheimer Kir⸗ 1 Erlen N chenacker auf 6 Jahre, ſodann die Begraſung des 1 Koch Bekanntmachungen von Behoͤrden. hohen Theils des Roſenthals an der Antauche in 3
Agen, alt* Abtheilungen auf 3 Jahre öffentlich meiſtbietend ver—
Et, durg„„ 9 pachtet werden. 4 ogen, un 8. Friedberg den 23. September 1841. der Steey(1041) Johannes Schimpf, Sohn des Jacob 8 8 Der 12 55 heſſ. Bürgermeister
ke Schimpf zu Niederweiſel, geboren am 16. Oktober
1755 ſoll ſeit vielen Jahren abweſend ſeyn, ohne Nachricht von ſich gegeben zu haben. Auf Antrag der Betheiligten werden Johannes Schimpf, deſſen keibes⸗ oder Teſtaments⸗Erben, ſowie Alle, welche Anſpruͤche an das Vermögen deſſelben bilden wollen, (ierdurch aufgefordert, ſogewiß innerhalb ſechszig Tagen, von dem erſten Erſcheinen dieſer Verfügung in öffentlichen Blättern an gerechnet, bei der unter⸗ eichneten Behörde ſich anzumelden und zu legitimi⸗ en reſp. ihre Anſprüche anzuzeigen und zu begrün⸗ ſen, als ſonſt der Erſtgenannte für todt erklärt ind deſſen Vermögen, ohne Beruͤckſichtigung etwaiger ſpäterer Anmeldungen, ſeinen Präſumtiv Erben
jam Eigenthum überwieſen werden wird.
Butzbach den 10. September 1841. Gr. heſſ. fuͤrſtl. ſolmſ. Landgericht daſ. Ja, A. d. L. Calmberg, Aſſeſſor.
D. Fritz. Obligations-Verlooſung. (1100) In der am 25. d. M. hier ſtattgehabten Verlooſung, der für 1841 zur Abbezahlung beſtimmten 100 fl. Partial⸗Schuld Verſchreibung, wurde die Nr. 72 gezogen, was mit dem Anfügen zur öffentlichen Kennt— niß gebracht wird, daß der Inhaber der vorgedachten Partial⸗Schuld-Verſchreibung den Betrag bis zum 1. Januar 1842, gegen Rückgabe derſelben, bei der hieſigen Gemeindekaſſe, oder bei dem Handlungs— haus Herrn Salomon Lindheimer, jun., zu Fried⸗ berg, in Empfang zu nehmen habe, indem von den weiteren Zinſen von derſelben nicht vergütet werden. Oſſenheim den 28. September 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Keller. Straßenarbeits-Verſteigerung. (110m) Nächſtkommenden Dienſtag den 5. Okt. 1841, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf der Vicinalſtraße
5 Backhaus ⸗Verſteigerung. von Oſſenheim bis zur Florſtädter Grenze hin, fol⸗ y 1044) Dienſtag den 5. Oktober d. J., Vormit⸗ gende Arbeiten: 8 * ugs 9 Uhr, ſoll dahier das Backhaus der Gottfried t) das Kleinſchlagen von 17 Kubkklftr. Steine, i loſt ſchen Eheleute auf hieſigem Rathhauſe an den 2 Herſtellung der Banquets und Gräben, 7 Neiſtbietenden verſteigert werden. unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht 7 Niederwöllſtadt den 14. September 1841. werdenden Bedingung, öffentlich an den Wenigſt⸗ börda! In Auftrag gr. Landgerichts Friedberg: nehmenden verſteigert werden. Aller Der großh. beſſ. Bürgermeiſter Oſſenheim den 28. September 1841. T Feli Stoll. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter tn. Dan derkauf ausrangirter Militär⸗ Effekten. Keller. en Kren(1080) Dienſtag den 12. k. M., des Vormittags Verſteigerung von Steinhauerarbeit. Heel un un 9 bis 12 und des Nachmittags von 2 bis 5 Uhr,(1102) Dienſtag den 5. Oktober d. J., Vormit⸗ ih doch u. ind in den folgenden Tagen zu gleicher Zeit, ſollen tags 11 Uhr, wird in dem Gaſthauſe zum Heſſtſchen auch eim it der hieſigen Kavallerie-Kaſerne eine große Quan⸗ Hof zu Lindheim die Anfertigung und Lieferung der 24 Miu hät ausrangirter Montirung, wobei viel gut erhal- noch fehlenden Steinhauerarbeit zur Erbauung einer
tue Mäntel, ſodaun Reitzeug und Caſernenrequi⸗ Brücke mit drei Bogen, auf der Provinzialſtraße


