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— Intelligenzblatt
e DD n N asien für die N 5. m ech wanatlic oda 8 J 8 f. 0 f 81 gl delden 0 0 4 3 Alegegeſſh 0 ropin x 41 SS en —— i 8 8 edderz: im Allgemeinen, 28 51. 0h. 20 Sept; den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 20 9 84 2——— * a 5 u. SM: M 40. Sonnabend, den 2. Oktober 1841. erte:(l. ß——ů kr. iedberg un Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg „Ot. 184. an die großh. heſſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. ——— 5. 0 1 Vußbat Betreffend: Das Röſten des Flachſes und Hanfes in fließendem Waſſer. Lern f F Um die Beſchwerden abzuſtellen, welche die in höchſtem Auftrage erlaſſene Polizeiverfügung vom 4 22. Juli 1840(Intelligenzbl. Nro. 30) hin und wieder hervorgerufen hat, und die wichtigen Intereſſen Nn des Flachsbaues, ſo viel es mit den Berechtigungen dritter und den Forderungen der Sanitätspolizei nur immer 3 Arr. nöglich iſt, zu begünſtigen, bin ich zu folgender Modifikation jener Polizeiverfügung ermächtigt worden: A1 1) Wenn die Roſtgruben in der zweckmäßigen Weiſe unter techniſcher Leitung angelegt werden, is vie der nachſtehend abgedruckte Auszug eines deßfalls eingezogenen Gutachtens es empfiehlt, und insbe— ſondere dafür geſorgt wird, daß das aus den Gruben abfließende Waſſer, vor ſeinem Zurücktritt in den . 0 ließenden Bach, vorerſt einen längeren Weg zurücklegt, ſo ſell von dem unter Nro. 5 des oben gedachten %% Ausſchreibens aufgeführten Verbote der Ableitung des Grubenwaſſers vor dem nächſten Frühjahr abge⸗ „ Leanden werden. f. 37 4. Auch ſoll, wo der Flachsbau⸗ ſtark betrieben wird, es zuläſſig ſeyn, daß die Roͤſtgruben auf — 15812 Zemeindekoſten angelegt werden, was daher nachträglich zu den Gemeindevoranſchlägen von 1842 zu 31 8— berathen ſeyn wird. 2 2) Es ſoll ferner an Orten, woſelbſt außer den zum Viehtrieb benutzten Wieſen und Weiden l leine zum Trocknen des Flachſes geeigneten Plätze vorhanden ſind, das Trocknen des Flachſes auch auf aol blchen Wieſen und Weiden jedoch unter der Bedingung ſtatthaft ſeyn, daß ſolche Platze nicht eher als — 10 9 Tage nach Entfernung des getrockneten Flachſes von denſelben mit Vieh betrieben werden. Wer — 184 olche früher behütet, ſoll in eine Strafe von 1 bis 3 fl. verfallen. 1.. 2 Friedberg den 28. September 1841. Kuͤchler. 2 Auszug. In der Nähe eines Baches werden größere oder kleinere Raͤume, je nach Beduͤrfniß —- und der Menge disponiblen Waſſers und wo möglich auf einem Gemeindegut, damit ſie nicht erſt anzu⸗ 21 hufen ſind, mehrere, am beßten 4 bis 5 Fuß tief baſſinartig ausgegraben und mit dem benachbarten 85 3 4 Sache durch eine Stellfalle zu Einlaſſung des Waſſers in Verbindung geſetzt. Eine zweite ſolche Stell⸗ 2 2 ſulle müßte auch an dem Ausflußorte angebracht ſeyn, um das Waſſer darin halten und nach Bedürfniß 10 u K. 5 üb⸗ und zulaſſen zu können,— beide jedoch verſchließbar, damit dem Muthwillen, z. B. durch unzeitiges
Eblaſſen des Waſſers ꝛc., die Gelegenheit benommen iſt. Ein weſentlicher Punkt waͤre weiter, daß bei der Auslaßſchleuße die Schwelle nicht ganz auf as Niveau des Baſſinbodens gelegt wuͤrde, um dadurch den in dem Baſſin ſich anſammelnden Schlamm
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