— 34— 1) Frauensperſonen, welche durch Verheirathung an Ortsbuͤrger einziehen, die Hälfte des unter J. beſtimmten Einzugsgeldes zu entrichten; 5 2) Kinder, welche mit ihren Eltern einziehen, aber keinerlei Einzugsgelder zu erlegen haben. 5
II. Das beſondere Einzugsgeld, welches Neueinziehende wegen der ihnen durch ihre ortsbuͤrger— liche Aufnahme zukommenden Gemeindenutzungen zu entrichten haben, iſt in folgenden Summen ermittelt und feſtgeſtellt worden: Für Altenſtadt auf 36 fl.— Aſſenheim 15 fl.— Bauernheim 25 fl.— Beyen⸗ heim 18 fl.— Bodenrod 54 fl. 27 kr.— Bönſtadt 64 fl. 6 kr.— Bruchenbrücken nichts.— Büdes⸗ heim 31 fl. 30 kr.— Burggräfenrod 31 fl. 48 kr.— Butzbach 29 fl. 53 kr.— Fauerbach I. 54 fl. 27 kr.— Fauerbach II. 1 fl.— Friedberg nichts.— Groskarben 72 fl.— Hauſen mit Oes nichts.— Heldenbergen 33 fl.— Hochweiſel 54 fl. 27 kr.— Höchſt 27 fl. 24 kr.— Holzhauſen 15 fl. 42 kr.— Ilbenſtadt 12 fl.— Kaichen 24 fl. 4 kr.— Kleinkarben 60 fl.— Kloppenheim nichts.— Langen⸗ hain u. Ziegenberg 17 fl.— Maibach 54 fl. 27 kr.— Melbach nichts.— Münſter 54 fl. 27 kr.— Niedereſchbach 24 fl.— Nieder- und Oberflorſtadt 42 fl.— Niedermörlen 12 fl.— Niederrosbach 15 fl.— Niederurſel 11 fl. 30 kr.— Niederweiſel 25 fl. 33 kr.— Niederwöllſtadt 9 fl. 33 kr.— Oberau 36 fl. 6 kr.— Obererlenbach 11 fl. 30 kr.— Obereſchbach 42 fl.— Obermörlen 8 fl. 42 kr— Oberrosbach 30 fl.— Oberwöllſtadt nichts.— Okarben nichts.— Okſtadt 20 fl. 49% kr.— Oppers⸗ hofen 18 fl. 54 kr.— Oſſenheim 25 fl.— Oſtheim 54 fl. 27 kr.— Petterweil 11 fl. 30 kr.— Ren⸗ del nichts.— Rackenberg 18 fl. 54 kr.— Rodenbach 19 fl. 57 kr.— Rodheim 46 fl. 57 kr.— Rö⸗ delheim nichts.— Rommelhauſen 13 fl. 18 kr.— Södel 51 fl. 24 kr.— Stammheiim 81 fl.— Steinbach 13 fl. 42 kr.— Steinfurt nichts.— Vilbel 21 fl.— Wiſſelsheim nichts.— Vrckſtadt nichts.
Der Einzieher kann ſich von der Entrichtung dieſes beſonderen Einzugsgeldes, höchſte Beſtimmung zufolge, befreien, wenn er drei Jahre hindurch auf den Genuß der Gemeindenutzung zum Vortheil der Gemeindekaſſe verzichtet.
Indem ich ſchließlich Sie noch darauf aufmerkſam mache, daß es rückſichtlich des Einzugsgeldes neu einziehender auswärtiger Schutzjuden bei meinem Ausſchreiben vom 14. Sept. 1838(Nr. 38 des Intelligenzblattes) ſein Bewenden behält, weiſe ich Sie an, die vorſtehenden Beſtimmungen in geeigneter Weiſe zu veröffentlichen, ſolche ſchon vom 1. Januar 1839 an zur Anwendung zu bringen und ſich in künftighin vorkommenden Fallen ſtrenge darnach zu bemeſſen. g
Friedberg am 28. Januar 1839. Küchler.
Ein neuer Singverein in der Wetterau.)
Es wird den Freunden des Geſanges gewiß erfreulich ſeyn, zu vernehmen, daß ſich auch in un⸗ ſerm Städtchen Butzbach ein Sängerchor gebildet hat, der es ſich, gleich dem in unſerer Nachbarſtadt Friedberg beſtehenden, zur Aufgabe gemacht hat, durch Geſang das Leben, insbeſondere das kirchliche, zu verſchönern und zu verherrlichen, den Sinn und die Liebe für edlere Muſik zu wecken und zu pflegen und überhaupt auf Bildung und Geſittung der Be— wohner unſerer Stadt wohlthätig einzuwirken. Be— reits zählt derſelbe gegen 50 Mitglieder, die ſämmt— lich mit dem größten Eifer den zweimal in der Woche in dem Lokale der erſten Mädchenſchule an— geſtellten Singübungen beiwohnen. Wird dieſer Sängerchor in ſeinem löblichen Eifer nicht erkalten und einer ſtets einſichtsvollen Leitung ſich zu erfreuen haben, ſo wird derſelbe das ſich geſteckte ſchöne Ziel gewiß erreichen. Daß dieſes geſchehe, das wuͤnſcht Einſender dieſes aus dem Grunde ſeines Herzens.
) Verſpäãtet. D. Red.
Neues Dungmittel.
Da der größere Theil unſerer freundlichen Leſer aus Landwirthen und Freunden der Landwirthſchaft beſteht, ſo halten wir's für Pflicht, ihnen nachſtehenden, aus dem„Ge— werbeblatt für das Königreich Sachſen“ entlehnten Aufſatz, mitzutheilen. Er betrifft einen Gegenſtand, welcher in neueſter Zeit ſchon öfter zur Sprache gekommen iſt, und im höchſten Grade der Beachtung verdient. D. R. Vermehrung des Duͤngers durch Erde,
welche in den Stallungen dem Vieh un⸗ tergeſtreut wird.
Mangel an Streu und Mangel an Dünger ſind die Hauptklagen unſerer Landleute und der Grund, warum viele Grundſtücke ſchlechter beſtellt werden und weniger ertragen, als eine gute Oeco⸗ nomie erfordert, viele aber ganz öde liegen bleiben. Ein neues, vortreffliches und auch in hieſiger Ge— gend ſchon angewendetes und bewährt gefundenes Abhülfemittel iſt der Gebrauch der Erde als Ein⸗ ſtreu in die Viehſtallungen, wodurch man im Stande iſt, den thieriſchen Duͤnger und Jauche in den Stal⸗ lungen auf das Vollkommenſte ohne Verluſt aufzu⸗
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