Ausgabe 
24.3.1838
 
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von den Unterzeichneten gekauft und für ſeinen alleinigen Verkauf übernommen habe. Benannte 67 Stämme enthalten nach meiner Ausmeſſung laut Hurtiſchen Tabelle 5815 C. F. altes und 8853 C. F. neues darmſtädter Maß und können ſolche im Gan⸗ zen, theilweiſe und auch einzeln abgegeben werden.

Nauheim den 22. März 1838.

Fr. Pauli, Kunſtmeiſter. Bekanntmachung.

330) Eine Scheuer auf ein oder mehrere Jahre in Miethe, und eine Grube guten Dünger zum Ver⸗ kaufe in 4 Abtheilungen, will ich Dienſtag den 27. d. M. in meiner Behauſung dem Meiſtgebot aus ſetzen.

Friedberg. J. M. Simon. Ungefähr 18 bis 20 Ctr. Heu

6331) hat zu verkaufen in Dorheim

855 Werner Röder. f Empfehlung.

(332) Ich mache hiermit meinen reſp. Kunden und Freunden die ergebene Anzeige, daß ich dieſes kommende Fruͤhjahr alle Arten Strohhüte zum Waſchen annehme und ſie nach der neueſten Facon wieder herſtelle. Auch werde ich nächſtens moderne und ſchoͤne Strohhüte erhalten, welches ich nicht unter⸗ laſſe hiermit ergebenſt anzuzeigen.

Friedberg den 20. März 1838. W. May. Der unterſte Stock meines Hauſes

(333) beſtehend in 1 heitzbaren Zimmer, Küche, Keller, nebſt Stall und Speicher iſt zu vermiethen

und kann mit dem 1. April bezogen werden. Dilger, Zimmermeiſter in der Burgvorſtadt.

Du n ge l z

(334) Diejenigen Herrn Oekonomen, welche die⸗ ſes Jahr wieder wie früher Dungſalz zu haben

wünſchen, erſuche ich, innerhalb zehn Tagen mir deßfalls portofreie Anzeige zu machen, und die Quantität anzugeben, und bemerke ich, daß etwa 110 Pfd. 1 fl. 12 kr. frei Vilbel zu ſtehen kommen.

Vilbel den 20. März 1838. Der Magazinverwalter

Stockhauſen. Ver lo e g.

(335) Am 14. März wurden auf dem Wege vom

250 fl. Vormundsgeld e e (337) hat gegen gerichtliche Sicherheit in Stein⸗

furt zu verleihen Pachter Schultheis. Aechte griesheimer Steckzwiebelchen. (338) ich die Worte aus: armer Michel! aber jetzt rufe ich aus: reicher Michel! denn ich bin um einen Freund reicher, und zwar um einen Freund mit einem poe⸗ tiſchen Geiſt. Zwar muß ich mich auf Wider⸗ ſpruch gefaßt machen,(was in der Welt beſteht iſt nicht ohne Widerſpruch), und wenn der Eine kommt und ſagt:der Geiſt, der in deines Freundes Kopf ſpukt, iſt kein poetiſcher, ſondern ein ganz anderer Spiritus, ein Zweiter:dein Freund hat einen Spatz im Kopf u. ſ. w., ſo werde ich mit Stolz ſagen:viel Köpf', viel Sinn; mein Freund iſt ein Poet. Schon ſehe ich im Geiſt, wie der Name

meines Freundes berühmt wird, wie ſich viele Städte

um die Ehre ſtreiten, ihn geboren zu haben, wie ſie ihm das Haupt bekränzen, gleich dem Pfingſt⸗ bullen, und ein Monument ſetzen, mit der Aufſchrift; Wer Geiſter bannen, Haaſen redend machen und Reime reißen kann, Iſt das nicht ein Genie, ein ganz gewaltig großer Mann? Nun aber, Freund, ſäume auch nicht, laß Dein Trauerſpiel erſcheinen, in welchem Sieben ums Leben kommen. Sieben! das iſt ein Wort; die kann man nicht ſo leicht unter die Wurſt hacken ohne Pinkes. Gebe DeinenSchwanen-Geſang heraus, damit die Welt erkenne, weß Geiſteskind du ſeyeſt. Den Lack und den Anſtrich will ich Dir dazu liefern, und was das Schröpfen anbelangt, ſo wird auch das nicht ausbleiben, wenn der Wes p wegen der Inſeratgebühren kommt. Michael Jung.

Früchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9 fl. kr. Korn: 8 fl. kr. Gerſte: 6 fl. 40 kr. Hafer: 4fl. kr. Erbſen: fl. kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 19. Maͤrz: Waizen: 8fl. 20 kr. Korn: 7 fl. kr. Gerſte: 6 fl. 25 kr. Hafer: 3 fl. 30 kr. Erbſen: fl. kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 16. Marz: Walzen: 9 fl. 24 kr. Korn: 7 fl. 37 kr. Gerſte: 5 fl. 58 kr. Hafer: 3 fl 31 kr. Erbſen: 1

Polizei⸗Taxe für die Staͤdte Friedberg und

In meiner jüngſten Saamenanzeige rief

Hauſe des Hrn. Bürgermeiſter Fritz bis nach Dor⸗ heim 3 Chemiſettchen und 2 Vatermörder verloren. Der redliche Finder wird gebeten, ſolche gegen Be⸗ lohnung bei der Expedition d. Bl. abzugeben. Vierzig Zentner gutes Heu (336) hat ſowohl im Ganzen als im Einzelnen zu verkaufen Heinrich Bopp, Friedberg. Bäcker⸗Meiſter.

Butzbach vom 26. Maͤrz bis 1. April 1838. Dieſelbe iſt unverändert geblieben mit Ansnahme:

Das Kalbfleiſch koſtet in Friedberg N

Das Kuhfleiſch koſtet in Butzbach 9 kr.

Küchler.

Der gr. heſſ. Kreisrath d. 8

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bind ernagel in Friedberg.

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