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die Preiſe in Uebereinſtimmung mit der vorgeſchriebenen Taxe deutlich angeſchrieben ſind. Jede
desfallſige Unterlaſſung ſoll mit einer Polizeiſtrafe von 1 fl. 30 kr. belegt werden.
40 Um ſtets die Richtigkeit des Brodgewichts auf eine untrügliche Weiſe pruͤfen zu können, wird ferner verordnet, daß in Zukunft in der Regel nur 1, 2, und Apfündige Leibe Brod gebacken werden dürfen. Eine Ausnahme hiervon ſoll nur in Anſehung des gemiſchten ſ. g. Tafelbrodes und des auf beſondere Beſtellung anderen Gewichts gebackenen Brodes ſtattfinden. Dieſes letztere darf aber alsdann weder auf dem Laden ausgeſtellt, noch in der Stube, wo das übrige Verkaufsbrod ſich befindet, aufbewahrt werden.
5) In dem Falle der Uebertretung der vorſtehenden Vorſchriften ſoll der Bäcker in eine Polizei⸗Strafe von 3 bis 5 fl. verfallen, und überdies das bei ihm vorgefundene Brod von leichterm als das tax⸗ mäßige Gewicht von Polizeiwegen zerſchnitten und zum Verkaufe unbrauchbar gemacht werden.
Gewichtsunterſchiede: a) bei friſchem Brode, d. i. ſolchem, welches nicht über einen Tag alt iſt, von /¼ Loth pr. Pfd.— b) bei älterem Brode von 1 Loth pr. Pfd. und() bei Milchbrod, Wecken und gemiſchtem Brod von ¼ Loth dürfen jedoch nicht beruͤckſichtigt werden, und ſind ſtraffrei.
6) Brod, welches nicht wohl ausgebacken, unreif, überreif oder ſonſt verdorben iſt, darf weder verkauft, noch in den Lokalen, wo die übrigen Bäckerwaaren ſich befinden, aufbewahrt werden. Gegenfalls ſoll polizeiliche Beſchlagnahme und Verurtheilung zu einer Polizeiſtrafe von 3 bis 5 fl. eintreten.
7) Metzger, bei welchen faules oder von an ſchädlichen Krankheiten gefallenem Vieh herrührendes Fleiſch betroffen wird, ſollen neben polizeilicher Wegnahme des fraglichen Fleiſches mit einer Polizeiſtrafe von 3 bis 5 fl. beſtraft werden.
8) Die Zugaben bei'm Fleiſchverkauf dürfen nur in Fleiſch von derſelben Gattung beſtehen, und das Verhältniß/ Pfd. Zugabe zu 5 Pfd. Fleiſch nicht überſteigen. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch alle blutigen nicht genießbaren Stücke des Halſes ſind von der Zugabe ganz ausgeſchloſſen. Die Zuwiderhandelnden trifft eine Strafe von 1 fl. bis 1 fl. 30 kr.
Dieſe Polizey⸗Verfügung tritt vom 1. Januar 1839 an in den darin benannten Gemeinden in Wirk⸗ ſamkeit. Auch wird die im Satz 5 gegebene Vorſchrift über die Gewichtsunterſchiede auf die Städte Friedberg und Butzbach ausgedehnt. i
Friedberg den 18. Dec. 1838. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. eee
Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an ſaͤmmtliche großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Polizeitaxe.
Sie werden angewieſen, die genaue Befolgung der polizeilichen Bekanntmachung in obigem Betreff
polizeilich zu überwachen, und zu dem Ende öftere Viſſtationen bei den einzelnen Gewerbtreibenden ein⸗ treten zu laſſen. Zum Nachweiß, daß Sie dieſer Obliegenheit gehörig nachgekommen ſind, haben Sie fortlaufende Protocolle darüber in tabellakiſcher Form, worin Ordn. Nr. des Eintrags, Datum der Vi⸗ ſitatſon, Namen des Viſitirten, Namen des Viſitirenden und Befund in beſonderen Spalten aufgezeichnet ſind, zu führen. Bei Gelegenheit der Rundreiſe werde ich mir dieſe Tabellen ſtets vorlegen laſſen. Friedberg den 19. Dezember 1838. Küchler.
Am Feste der Geburt Zesus.
Empor zu Gott mein Lobgeſang! Einſt führet er zur Himmelsbahn Er, dem das Lied der Engel klang, Uns, ſeine Brüder, auch hinan! Der hohe Freudentag iſt da! Und wandelt unſer Pilgerkleid Lobſinget ihm, Hallelujah! In Sternenglanz und Herrlichkeit.
Vom Himmel kam in dunkler Nacht Empor zu Gott, mein Lobgeſang! Der uns das Lebenslicht gebracht! Er, dem der Engel Lied erklang, Nun leuchtet uns ein milder Strahl, Der hohe Freudentag iſt da!
Wie Morgenroth, im dunkeln Thal. Ihr Chriſten ſingt: Hallelujah!
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