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Intelligenzblatt
für die
im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
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Sonnabend, den 13. Oktober
1333.
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die Klauenſeuche und Mundfaͤule des
Rindviehes.
Da die Klauenſeuche und Mundfäule auch in unſerer Wetterau ſich weit verbreitet hat, ſo halten t. vir es für Pflicht, denjenigen unſerer Landwirthe, * des hier welchen andere Blätter nicht zu Gebote ſtehen, das 155 du, und Nothigſte aus denſelben darüber mitzutheilen. Fol⸗ Johanne endes hat die 279te Nummer der großherzoglich leſſiſchen Zeitung aus dem ſchwäbiſchen Merkur mtlehnt. D. Red. „Die Maul⸗ und Klauenſeuche zeigt ſich gegenwärtig unter dem Hornvieh in ſehr vielen Ge⸗ genden des Landes. Nachſtehende Anweiſung über „ein Sohn, das Eigenthümliche dieſer Krankheit und die erfor⸗ lerliche Behandlung derſelben durfte daher den Vieh⸗ igenthümern nicht unangenehm ſeyn. Die erkrank⸗ tn Thiere erſcheinen matt und hängen den Kopf; tine Tochte, man fühlt mehr oder weniger vermehrte Wärme an der Haut derſelben, beſonders aber am Kopfe und mine, geboren in der Mundhöhle, aus welch letzterer heißer Athem und viel Speichel ausgeht, und deren Inneres, wie Veh auch das Weiße der Augen röther als gewöhnlich 9 dusſieht. Puls und Herzſchlag fühlt man ſchneller, be, 4 Monat eſteren voller und härter; Freßluſt und Milchabſon⸗ derung ſind vermindert. Am 2., 3. und 4. Tage dauſer Ehefrau, hierauf bemerkt man weiße Blätterchen im Maule, f die ſich nach und nach vermehren, größer werden und bei den meiſten Stücken wie ſtrotzende Hirſen— bebe alt körner, beſonders zwiſchen der Oberlippe und dem 8 Oberkiefer erſcheinen. Dieſe enthalten Anfangs kleb⸗ nicht wäſſerichte, in der Folge eiterartige Feuchtig⸗
dwig, geboren
d. B. Auguſt. 1 Wecgntetha,
eine Tochter,
er Ehegattin,
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keit; nach 5— 7 Tagen ſchuppen ſich dieſe Blaͤt⸗ terchen, von ihrem Ausbruche an gerechnet, wie⸗ derum ab, und das ergriffene Thier geneſt ſomit. Zuweilen, beſonders auch bei vernachläſſigter oder zweckwidriger Behandlung, kommen obige Zufälle in bedeutenderem Grade vor, die erſteren Fieberzu⸗ falle ſind heftiger, die Bläschen werden größer und verwandeln ſich in Geſchwure; zuweilen wird die ganze Mundhöhle ſchwurig, wobei die Kranken kaum etwas Nahrung zu ſich zu nehmen vermögen: bei einigen löſ't ſich die Oberhaut in der ganzen Mund⸗ höhle an dem Schlunde ab. Nicht ſelten endigt ſich dieſe Krankheit mit der Fußkrümme, die auch ohne vorhergegangene Veränderungen in der Mundhöhle erſcheint; in beiden Fällen bekommen die Thiere am unterſten Theile eines oder des anderen Fußes, beſonders aber der hinteren, auffallende Hitze; ſie fangen darauf zu hinken an, und 3 oder 4 Tage nachher bemerkt man nicht ſelten an der Krone, beſonders nach hinten zu an den Ballen, ſo wie zwiſchen beiden Klauen, in Eiterung uͤbergegangene Geſchwülſte; bei Vernachläſſigung derſelben löſen ſich zuweilen die Hornwände ab, ſo daß die Bildung einer neuen Klauenwand zu gänzlicher Wiedergene⸗ ſung erforderlich iſt. Dieſe Krankheit ergreift ge⸗ wöhnlich nur Rindvieh und von ſolchem in einigen Gegenden zuweilen nur Ochſen, in anderen aber Ochſen und Kühe, doch gewöhnlich verhaltnißmä ßig mehr erſtere als letztere; in manchen Orten und Ställen ergreift ſie zuweilen in einem Tage das ſämmtliche Rindvieh; in den meiſten aber nur nach und nach. Auch unter anderen Hausthieren, wie


