Ausgabe 
13.1.1838
 
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ſeyns zu erfreuen gehabt, den wärmſten Dank öffent⸗ lich auszuſprechen und hiermit die Bitte zu verbin⸗ den, dieſes Vertrauen auch ferner dem Geſchäfte unter der Leitung meines Nachfolgers, Herrn Wahl, gütigſt zu bewahren.

Zugleich rufe ich meinen Freunden und Bekann ten, von welchen ich ohne perſönlich Abſchied genom men zu haben, aus dieſer Gegend ſcheiden muß, ein herzliches Lebewohl zu und empfehle mich ihrem fernerem Wohlwollen.

Friedberg den 9. Januar 1838. Th. Münch.

oo (34) Mittwoch den 17. Januar, des Vormittags um 10 Uhr, verkauft der Unterzeichnete eine große Quantität von dem freiherrlich von Schenkiſchen Stroh und Spreu.

Weckesheim den 8. Januar 1838. Hilger, ſchenkiſcher Verwalter

Zu m Aus de ih e u.

(35) 150 Gulden Curatel-Gelder liegen gegen gerichtliche Verſicherung bei mir zum Ausleihen bereit. Friedberg. M. Grödel. Backhaus⸗Verſteigerung.

(36) Montag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird auf freiwilliges Anſtehen der Valentin Schmidts Wittib, das derſelben gehörige, dahier an der Hauptſtraße gelegene, ganz vorzüglich gut eingerichtete Backhaus nebſt Backofen, Stallung und einem dabei befindlichen Garten, öffentlich an den Meiſtbietenden, unter den im Verſteigerungstermine bekannt gewacht werdenden Bedingungen, verſteigert. Auf Verlangen können auch ſchon vor obigem Termine die Verkaufsbedingungeu bei dem Unterzeich

neten vernommen werden. Niederwöllſtadt am 10. Januar 1838. Der General-Bevollmächtigte G. Emmerich.

Ein Clavier in ſehr gutem Stande, (37) Tafel⸗Form mit 5 Octaven und 3 Verände⸗ rungen ſteht zu verkaufen. Das Nähere erfährt man bei der Expedition dieſes Blattes,

Zur gefaͤlligen Beachtung.

Es ſcheint bei mehreren verehrten Abonnenten meines Intelligenzblattes der Glaube verbreitet zu ſeyn, als müſſe jährlich jedem derſelben ein Wandkalender gratis von mir zu Theil werden. Wenn dieſelben ſich indeſſen nur die Mühe nehmen wollten, alle Anzeigen, welche ich hinſichtlich meines Intelligenzblattes veröffentlichte, durchzuleſen, ſo würden ſie finden, daß ich niemals verſproch gratis zu geben. Ich habe jedes Jahr den Boten, welche

habe, einen Kalender,

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das Intelligenzblatt abholen und den Abonnementsbetrag bringen, für jede Zahlung einen Kalender gegeben, was auch dieſes Jahr geſchieht. Es iſt alſo ein den Boten von mir freiwillig gereichtes Neujahr, und dieſe können damit nach Gutdünken verfahren. 5

Hinſichtlich der Drohung, welche mir gemacht wurde: Wenn Sie mir keinen Kalender ſchenken, ſo will ich auch Ihr Intelligenzblatt nicht mehr, bemerke ich nur, daß es mir nicht angenehm ſeyn kann, wenn ſich die Anzahl der Abonnenten mindert, daß mich aber die Ausführung dieſer Drohung auf keinen Fall beſtimmen wird, einen Kalender zu verſchenken.

Friedberg. C. Bindernagel.

Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 8 fl. 30 kr. Korn: 7fl. kr. Gerſte: 6 fl. kr. Hafer: 3 fl. 15 r. Erbzen: fl. kr.

Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 8. Januar: Waizen: 8fl. 10 kr. Korn: 6 fl. 30 kr. Gerſte: 5 fl. 45 kr. Hafer: 3 fl. 30 kr. Erbſen: fl. kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 5. Januar:

Waizen: 8 fl. 31 kr. Korn: 6 fl. 38 kr. Gerſte: 5fl. 3 kr. Hafer: 3 fl 10 kr. Erbſen: fl. kr.

Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 14. bis 21. Januar 1838.

pfd Brod-Pr eiſe. Friedberg Butzbach. kr. pf kr. pf⸗ 1 Leib-Roggenbrod 2 8 2 N 2 5 8 2 5 2 4 10 3 103 . Loth. Loth Milchbrod 14.5 11457 Waſſerweck 116 115 [Gemiſchtes(Tafel-) Brod 6 1 6 Fleiſch⸗Preiſe. . pf. pf 1 Ochſenfleiſch 113 116 Kühyfleiſch 82 8 Rindfleiſch 8 8* Kalblleiſch 71 7 Schweinenfleiſch 11 2 112 Hammellleiſch 81 8* Wurſt von blos Schweinen 13 1349 Brat wurſt 15 156 Schwartenmagen 16 162 Geräucherter Speck 22 22 Schinken 15 15. Dörrfleiſch 16 16 Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20 214 1 e unausgelaſſen 20 20 Nierenfett 2 20 Hammeisfett 17 164 1

Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler.

Gedruckt

und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.

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