Ausgabe 
3.3.1838
 
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u Can⸗ mittags Garten ut an kerling en und ſteigert, sogleich

geboten eferung

Fritz.

Publi⸗ reunden daß ich huhma⸗ errichtet grauer nnefaß, wollen Band, 8 Fach chtliche

Bedienung laſſen mich einem zahlreichen Zuſpruch entgegen ſehen. Friedberg am 22. Februar 1838. Ph. Wilhelm Tönges, wohnhaft neben Herrn Nikolaus Söllner und Herrn Kaufmann Langsdorf. Gemuͤſe-, Blumen-, Feld- und 22²⁴) Waloſaamen. Gemuͤſe-Saamen. Im Frühjahr fängt man an zu graben, Bekümmert ſich um Pflanzen-Saamen, Um Kohl und Rüben, um Salat, Um Erbſen, Zwiebeln und Spinat, Um Rettig, ulmer Glas-Kohlraben; Ja Alles dieſes kann man haben, Und was nun auch noch mehr gefällt Bekommt man für das liebe Geld. Blumen ⸗Saamen. Ich habe auch für Herrn und Damen Den allerbeßten Blumen-Saamen: Levkojen, Nelken, Georginen, Violen, Aſtern, Balſaminen, Lupinen, Fuchsſchwanz, Gartenmohn, Reſeden, Malva, Kaiſerkron, Und noch viel andre Sorten mehr; Für's Geld ged' ich ſie alle her. Feld⸗Saamen. Dies Jahr iſt auch nicht ausgeblieben Der deutſche Klee und Runkelrüben, Luzerne, Steinklee, Esparſette, Futtertreſpe, ja ich wette, Hanf⸗Saamen von der beßten Art Hab' zum Verkauf ich aufbewahrt. Wald ⸗Saamen. Ich dachte nicht bloß an die Felder, Und ſorgte nun auch für die Wälder, Für Lerchen, Kiefern, Fichten, Buchen; Ließ alles in den Wäldern ſuchen. Auch Birken, Eſchen, wie's gefällt, Und Erlen, wenn man ſie beſtellt, Bekommt man ächt in dieſem Jahre, Und noch ſehr viele andere Waare Ganz auserleſen gut und fein Bei Botſch in Friedberg ganz allein. (200) Da ich an verſchiedenen Stellen wahrge nommen habe, daß Saamen in meinem Namen verkauft worden iſt, und dieſer Betrug mehrentheils von herumziehenden Saamenhändlern geſchieht, ſo mache ich meinen geehrten Abnehmern die ſchuldige Anzeige, daß nur der Saame ächt und von mir iſt, worauf mein Siegel beigedruckt iſt. Friedberg im Febr. 1838. E. Botſch. Ein Kapital von 2800 fl., (225) ungetrennt oder bis zu 600 fl. getrennt, zu 4% verzinslich, liegt binnen 3 Monaten zum

Ausleihen gegen gerichtliche Hypothek bereit. Naͤhere Auskunft ertheilt Ausgeber dieſes. Bekanntmachung. (226) Bei dem Unterzeichneten ſind Kiefern Stämme vou 7 bis 14 Zoll Durchmeſſer, zu Pum pen⸗ und Brunnenröhren brauchbar, in der nächſten Woche zu bekommen, welches er den Luſttragenden hierdurch zur Kenntniß bringt, bevor er ſie zu an dern Zwecken verwendet haben würde und ſieht zahlreichen Beſtellungen entgegen. Oberrosbach den 1. März 1838. Georg Rahn. Strich ch u le. (227) Unterzeichnete iſt geſonnen eine Strickſchule zu errichten und bittet deßhalb Eltern, welche für ihre Kinder davon Gebrauch machen wollen, ſie ge fälligſt davon in Kenntniß zu ſetzen. Bielers Wittwe, wohnhaft in der Schuhmachergaſſe. Schande dem Verläumder! (228) Es iſt mir der in der Erklärung in Nr. 7 Ziffer 169 d. Bl. erwähnte Brief eines Friedberger Freundes an meine nunmehrige Verwandte, Frau Goͤlitzer zu Frankfurt, zu Geſichte gekommen; aber der ehrloſe Verfaſſer deſſelben bleibt, nach Schurken Art, immer noch hinter dem Buſche. Würde es die verſuchte Befleckung meiner Ehre und der meiner Gattin allein gelten, ſo würde ich ſchwei gen, da aber der ruchloſe Verläumder ſich erfrecht, einen mir vorgeſetzt geweſenen verdienſtvollen kur heſſiſchen Staabsofficier, deſſen Bekanntſchaft ich nicht, auf ähnliche Weiſe wie wohl der Verläumder mit ſeines Gleichen, beim Schnapps und Aepfelwein, ſondern im Dienſte fürs Vaterland, auf dem Felde der Ehre zu machen Gelegenheit hatte, zu einem Vergehen herabzuziehen, deſſen nur ehrloſe Menſchen fähig ſind; ſo gebe auch ich hiermit die Erklärung ab, daß der Verfaſſer jenes Briefes nichts als ein gewinnſüchtiger niederträchtiger Heirathshändler und ein verabſcheuungswürdiger Wicht iſt, dem es frei ſtehen ſoll, vor Gericht oder auf andere Weiſe ſeine moraliſche Brandmarkung abzuwaſchen. Nauheim den 28. Febr. 1838. Pfeffer, Salzverwalter. Oeffentliche Dankſagung! (229) Im vorigen Jahr wurde dem Amte Dor heim in der Perſon des Herrn Dr. Bode ein Arzt zu Theil. Gleich nach ſeiner Ankunft zu Nauheim, ſeinem Domicil, ließ es ſich dieſer würdige Mann angelegen ſeyn, in ſämmtlichen Orten des Amtes alle Leidende aufzuſuchen und ihnen ſeine ärztliche Hülfe angedeihen zu laſſen. Auch mich traf bald das Loos, ſeiner gebrauchen zu müſſen. Mir wurde nämlich ein Kind mit Klumpfüßen geboren; der Geſchicklichkeit und Mühe des Herrn Dr. Bode iſt es jedoch bis jetzt gelungen, dieſes Kind in ſoweit