herzuſtellen, daß die Füße nicht nur gerade gerichtet ſind, ſondern das Kind auch ſchon darauf ſtehen kann. Dafür drucke ich dieſem treflichen Arzte hier⸗ durch oͤffentlich meinen herzlichen Dank aus, empfehle ihn allen Leidenden in hieſiger Gegend beßtens, und wünſche, daß alle ſeine ferneren Bemühungen mit demſelben Erfolg gekrönt werden mögen.
Schwalheim im Febr. 1838. Martin Weiß.
Dh dee ain zei ge
(230) Heute ſtarb nach jahrelangem Leiden meine gute Frau Chriſtina, geb. Hörle, im Z1ſten Lebensjahre. Zwei unmündige Kinder haben mit mir dieſen ſchmerzlichen Verluſt zu beklagen; ich habe eine treuliebende Frau und meine Kinder haben eine zaͤrtliche ſorgſame Mutter an ihr verloren, mit ihr werde ich einen ſchönen Theil meines Le⸗ bensglückes begraben. Nur 4 Jahre haben wir in der Ehe verbunden gelebt, aber es war eine glückliche Ehe, denn in unſeren Prüfungen hat ſich unſere wechſelſeitige Liebe und Treue bewährt und verklärt. Alle meine Freunden und Bekannten werden mir bei meinem Leid die Erfüllung der Bitte um eine Thräne ſtiller Theilnahme nicht verſagen.
Aſſenheim am 23. Februar 1838.
Heinrich Hock. 20 bis 24 Zentner Heu (231) hat zu verkaufen Markel, Cantor. Liehr ki nig er (232) Ein Küfer, welcher zugleich Bierbrauer iſt, ſucht einen geſitteten jungen Menſchen in die Lehre. Ausgeber dieſes Blattes ſagt wo? Wirthſchafts-Eröffnung. (233) Dem verehrlichen Publikum und den reſp. Herren Reiſenden mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich die ſeit langen Jahren dahier be⸗ ſtandene, nur für kurze Zeit unterbrochen geweſene Gaſtwirthſchaft des Herrn G. Fanerbach— zu den zwei Linden— von heute an pachtweiſe über—⸗ nommen habe.—
Indem ich nun hier öffentlich die Verſicherung gebe, daß es mein höchſtes Beſtreben ſeyn wird, mir in jeder Hinſicht die vollkommenſte Zufrieden— heit aller deren zu erwerben, welche mich mit ihrem Zuſpruch beehren werden, bitte ich nur noch, das Vertrauen, welches mein Vorgänger in dieſem Ge— ſchäfte genoſſen hat, auf mich gütigſt zu übertragen; ich werde mir daſſelbe alsdann für die Dauer zu erhalten wiſſen.
Niederwöllſtadt den 22. Februar 1838.
Jacob Haas, Gaſtwirth. Fünf zig Gul den
(234) liegen von der hieſigen Leichenkaſſe zum Ausleihen bereit. Friedberg. Engelhard Bechſtein.
Carl Bindernagel in Friedberg nimmt Subſcription an ſowohl auf folgende, als auch auf alle in öffeutlichen Blättern angezeigten Werke:
Schillers ſaͤmmtliche Werke in 12 Baͤnden zu 5 fl. 24 kr.
Dieſe Ausgabe erſcheint in 4 Lieferungen à 3 Bde. 1 fl. 21 kr., welcher Betrag bei Einhändigung der jedesmaligen Lieferung zu entrichten iſt.
Nach Erſcheinen der letzten Lieferung
tritt ein erhoͤheter Ladenpreis ein.
Bei demſelben iſt vorräthig: Gagern, H. C. Freiherr von, Anſprache an die deutſchen Nation über den Vorgang zu Köln. Zur Beſänftigung und Verſtändigung. 30 kr.
Früchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9fl. 30 kr. Korn: 7 fl. 50 kr. Gerſte: 6 fl. 30 kr.
. Hafer: 3 fl. 40 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 26. Februar: Waizen: 8fl. 30 kr. Korn: fl.— kr.— Gerſte: 6 fl. 35 kr.
5 Hafer: 3 fl 30 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 23. Februar: Waizen: 9 fl. 17 kr. Korn: 7 fl. 21 kr. Gerſte: 5fl. 48 kr.
Hafer: 3 fl 16 kr. Erbſen:— fl.— kr.
Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und
Butzbach vom 5. bis 11. Maͤrz 1838.
pfd Brod 5 rei ſe. Friedberg Butzbach. kr. pf. kr. pf. 1 Leib-⸗Roggenbrod 34— 5 2 77 7 5 3 5 3 3 1 i Loth Loth. — Milchbrod 11 — Waſſerweck„„ —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 116 e, Fleiſch-Preiſe. pf. 1( Ochſenfleiſch 11 13 „Kühfleiſch 9 8 7 Rindfleiſch 8 8 „ Kalbfleiſch 5 5 „ Schweinenfleiſch 12 „ Hammellleiſch 8
„ Wurſt von blos Schweinen 14
FP —
0 FF
„ Bratwurſt 15 15 „ Schwartenmagen 16 16 „ Geräucherter Speck 22 22 „ Schinken 15 15 „ Dörrfleiſch 16 16 „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20 21 „ Dito unausgelaſſen 20 20 „ Nierenfett 20 20 „ Hammelsfett 16 16
Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.
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