Ausgabe 
3.3.1838
 
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Arbeits-Verſteigerung. (216) Donnerſtag den 13. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus das Umle gen von ungefaͤhr 300[IKlafter Pflaſter, öffentlich an Wehnigſtnehmende verſteigert werden. Friedberg den 1. März 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits⸗Verſteigerung. (217) Das Chauſſiren von ungefähr 280 Klaf ter Länge, vom Fauerbacherthor bis an die Bar baragaſſe, das Planiren einer Strecke von 308 Klafter Länge, ſowie auch 45 Klafter lang einen Theil am Stadtſchreibereigraben zu planiren, ſoll Dienſtag den 13. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, in hieſigem Rathhauſe öffentlich an den Wenigſt nehmenden verſteigert werden. Friedberg den 1. Maͤrz 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (218) Dienſtag den 13. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die Lieferung von 24 Stück mit Weiden geflochtenen Stühle und 3 fuͤnf Fuß langen Tiſche öffentlich an Wenigſtneh mende verſteigert werden. Friedberg den 1. März 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (219) Montag den 12. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Hofraithe des Conrad Schneider, beſtehend in Wohnhaus, Stall und Gärtchen ſammt Holzberechtigung im Burgwald, mit Nr. 53 bezeichnet, an Georg Joſt und Hans Kuh in hieſiger Vorſtadt gelegen, ſo dann 121 Ruthen Garten mit Obſtbäume bepflanzt und an der Lehmkaut liegend, öffentlich meiſtbietend erbabtheilungshalber verſteigert werden. Friedberg den 1. März 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (220) Die nach höchſter Verordnung von jedem Hausbeſitzer oder Nutznießer zu liefernden 6 Sper linge ſind im Laufe dieſes Monats an den Herrn Gemeinderath Supp, jeden Dienſtag und Frei tag jeder Woche von Nachmittags 2 bis 5 Uhr abzuliefern. Die Unterlaſſung der Lieferung bis zu dieſem Zeitpunkte, wird mit 6 kr. für jeden nicht gelieferten Sperling beſtraft. Bei Abliefe rung der Sperlinge iſt jedesmal die Haus-Nro. anzugeben. Friedberg den 1. März 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Mobilien-Verſteigerung. (221) Freitag den 9. März, Vormittags 8 Uhr, ſollen in der Behauſung des Johannes Gröninger II. zu Ockſtadt mehrere Gegenſtände als: 1) ein vollſtändiges Brandweingeſchirr,

2) mehrere Tiſche, Bänke und Stühle,

3) 5 Bettladen, einen Kleiderſchrank,

4) 1 Schreibpult, eine Wanduhr mit Kaſten,

5) 2 große Küchenſchränke, 2 Schüſſelbänke,

6) eine Parthie Fäſſer,

7) 10 Malter Kartoffeln, eine Parthie Heu, 2 Fuder Roggenſtroh, eine Parthie Spreu und ſonſtige Hausgeräthſchaften

oͤffentlich meiſtbietend freiwillig verſteigert werden.

Ockſtadt den 1. März 1838.

Der großh. heſſ. Bürgermeiſter

Gröninger. Garten⸗Verſteigerung.

(222) Auf freiwilliges Anſtehen des Herrn Can tor Markel, ſoll Montag den 12. d. M., Vormittags um halb 11 Uhr, deſſen 1 Morgen haltender Garten mit vielen tragbaren Obſtbäumen angepflanzt an Heinrich Philipp Weckerling und Heinrich Weckerling am Judenberg oben gelegen, in zwei Theilen und dann im Ganzen öffentlich meiſtbietend verſteigert, und bei annehmbarem Gebot der Zuſchlag ſogleich ertheilt werden. 5

Friedberg den 1. März 1838.

Der Bürgermeiſter D. Fritz.

Lieferungs-Verſteigerung.

(223) Da bis jetzt für das zu liefernde Holz material zu einem neuen Kunſtrade für die hieſige Waſſerkunſt, beſtehend in einer Radwelle von 14 bis 15 Fuß Länge und Fuß Dicke, in zwei Anwellen jede 8 Fuß lang und 2 Fuß dick, und 8 Radfelgen von Eichenholz und 165 laufende Fuß buchene Bohlen von 14 Zoll Breite und 1 Zoll Dicke, 65 Fuß dergleichen Bohlen von 7 Zoll Breite, 1% Zoll Dicke und 7 oder 11 Fuß Länge, ſo wie für 320 laufende Fuß Eichenholz 8 Zoll ſtark, keine annehmbare Forderung erfolgte, ſo ſoll Samſtag den 10. d. M., Nachmittags um 3 Uhr, die Liefe⸗ rung nochmals an den Wenigſtnehmenden ausgeboten werden, wobei bemerkt wird, daß die Ablieferung des Holzmaterials in hieſiger Stadt geſchehe.

Friedberg den 1. März 1838.

Der Buͤrgermeiſter D. Fritz.

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Privat- Bekanntmachungen.

Geſchäfts-Eröffnung. N (201) Einem hieſigen und auswärtigen Publi kum, ſo wie allen meinen Gönnern und Freunden mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich neben meinem ſeitherigen Geſchäfte die Schuhma cherei noch ein Geſchäft in meinem Hauſe errichtet habe, beſtehend in Bett- und Futterbarchend, grauer und ungebleichter Leinwand, Saſſenets, Kannefaß, Halstücher, allen Sorten Einſchlaggarn, wollen und baumwollen Strickgarn, Nähſeide, Zwirn, Band, Schnur, Knoͤpfe, Nadeln und allen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln. Gute Waaren und rechtliche

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