2
nem der lebhafteſten Plätze von Niederwöllſtadt ge⸗ legen, und mit den nöthigen Oekonomie-⸗Gebäuden, als Scheuer und Stallung, verſehen iſt und ſich zum Betrieb eines Gewerbes ſehr gut eignen würde, ſo⸗ wie daß das Wohnhaus im beßten Stande ſich be⸗ findet. 5 Friedberg den 24ten Januar 1837. Gr. heſſ. Landgericht daſelbſt. Hofmann. Dr. Gilmer. Publican dum. (55) Die wegen Zten Diebſtahls dahier in Un⸗ terſuchung und Haft befindliche Fanny Goldſchmidt von Niederwoͤllſtadt iſt der Entwendung nachſtehen⸗ der Gegenſtände dringend verdächtig und ſteht zu vermuthen, daß ſie dieſelben auf dem Wege von Mainz nach Niederwöllſtadt veräußert hat: 1) eine braune kattunene Frauenjacke, 29 eine klein karirte rothe baumwollene Schürze, 3) eine baumwollene roth und weiß geſtreifte
Kindsdecke,
4) eine lilablaue kattunene Kinderſchürze mit ro— then Blümchen,
5) ein Chemiſettchen,
60 zwei roth karrirte Jakonetstücher mit rothem
Grund,
7) ein weiß batiſtenes Halstuch mit rothen Bluům⸗ chen und Franzen,
8) ein rothes baumwollenes Sacktuch,
9) zwei Schlafhauben,
10) ein zinnerner Gemüsteller und
11) ein Reibeiſen.
Man fordert alle diejenigen, welche dieſe Ge⸗ genſtände erkauft haben oder ſonſt Auskunft über dieſelben zu geben vermögen, hierdurch auf, baldigſt bei der unterzeichneten Gerichtsſtelle Anzeige davon zu machen.
Friedberg den Iten Januar 1837. Großherzogl. heſſ. Landgericht. Hofmann. Dr. Gilmer. Privat⸗ Bekanntmachungen. Gefundenes. (38) Am 21ten Dezmbr. v. J., als einem Tage, wo ich ungewöhnlich zahlreich beſucht wurde, hat ſich in meiner Wohnung eine Betheiligungsſchuld— verſchreibung auf Inhaber lautend(Nr. 61.) auf⸗ gefunden. Da bis jetzt keine Nachfrage darnach ge⸗ ſchehen iſt, und ich auch nicht einmal vermuthen kann, wer ſolche verloren hat; ſo muß ich den Ei⸗ genthümer hiermit öffentlich bitten, ſich mir um ſo g wiſſer innerhalb 4 Wochen nennen, ſein Eigen⸗ thum daran gehörig nachweiſen, und die Koſten für gegenwärtiges Inſerat, ſo wie 2 fl. 42 kr. für den Dienſtboten, der die fragliche Urkunde auffand, verguͤten zu wollen, als ich ſonſt nach Ablauf dieſer
— 2.
Zeit genannten Partialſchuldbrief der betreffenden obrigkeitlichen Behörde zur geeigneten Beſtimmung
einreichen werde. Niederwöllſtadt den 18. Jan. 1837. Gerichtsſchreiber Bernges.
Ausſpielung. (56) Mittwoch den Iten Februar d. J., von Mit⸗ tags 1 Uhr an, wird die Ausſpielung der 9 Stück Waſchbütten, in dem Gaſthauſe der Frau Sieck Wittwe, planmäßig vorgenommen. Ich lade hierzu ſämmtliche Theilhaber der Looſe ein, damit ſich je⸗ der von der pünktlichen Behandlung uͤberzeugen kann. Friedberg den 25ten Januar 1837. Michael Jung. Anz ei g. f (57) Geſottene Faſtenbretzel ſind von jetzt bis Oſtern zu haben bei F. W. Reuß. Gaſtwirthſchaft zum goldnen Löwen in Butzbach. (58) Ich habe die durch den Tod meines Vaters ſeit einigen Jahren unterbrochen geweſene Gaſtwirth⸗ ſchaft ſeit kurzem wieder eröffnet.
Indem ich dies hiermit oͤffentlich anzeige, em⸗ pfehle ich mein auf dem Marktplatz in der Mitte der Stadt gelegenes geräumiges Gaſthaus zu ge⸗ neigtem Zuſpruch, verſpreche gute Bedienung und hoffe darüber von Allen, die mich mit ihrem Beſuch beehren, Zufriedenheit zu ernten.
Butzbach im Januar 1837. Joh. Heyl. Wohnungs-Vermiethung. (59) Ein vollſtändiges Logis im zweiten Stock, welches ſogleich bezogen werden kann, hat zu ver⸗ miethen Philipp Ewald in der Uſergaſſe. Zum Verkauf. (60) Einen noch im beßten Zuſtande befindlichen Sparheerd mit 6 Löcher, einem ovalen Keſſelloch und 3 Seitenplatten, mit einem Bratofen, Caſſe⸗ rollen und Roſt, ſowie auch mehrere ein- und zwei⸗ ſeitige große und kleine Schnappwagen hat um bil⸗ ligen Preis zu verkaufen Friedberg den 26ten Januar 1837. A. Wohlfahrt, Schloſſermeiſter.
Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 7 fl. 30 kr. Korn: 5 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 30 ke Hafer: 2fl. 50 kr. Erbſen:— fl. kr.
Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 21. Januar: Waizen: 7 fl. 22 kr. Korn: 5 fl. ö kr. Gerſte: 4 fl. 25 kr. Hafer: 3 fl. 19 kr. Verkaufs-Preiſe vom 30. Jan. bis 6. Febr. 1837.
Fleiſch⸗ und Brodpreiſe ſind unverändert geblieben, Für die Richtigkeit: Der Bürgermeiſter Fritz.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.
—
Die erwahnt! der dieſel ſehr betrü wurde, zu geben.
Am Knaben a Weed in Hofe zu Plötzlich ein Knal ef der l hatte der Niedermd beſchößſg tung ſch Perſon ſud unk Abe T. Eich unn ph Nan U Retter d. d derſe keſhen! üuhe


