Ausgabe 
23.9.1837
 
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der Aufbringung ſeyn, wenn ſich

ſetzen werden, das unter dem Titel: 8 i Anleitung zur Flächenaufnahme mit der Kette zum Abwägen, ſowie zum

verſtändliche Darſtellung des jenigen, ſeyn, den nach Darmſtadt

Binnen drei Wochen erwarte ich Vorlage. Friedberg den 16. Sept. 1837.

*) Zur Beſorgung dieſes Schriftchens

empfiehlt ſich Car

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der Unterrichtskoſten für einen unterri htsfaͤhigen jungen Mann dürfte es zweckmäßig die betreffenden großh. Bürgermeiſter verſtändigten Zugleich empfehle ich Ihnen und den Wieſenvorſtandsmitgliedern,

Wieſenbaue und Wegbaue 6

von dem großh. Oberforſtrath Zamminer herausgegebene Schriftchen,) indem daſſelbe eine bündige und worauf es hauptſächlich beim Wieſen- und Wegbau ankommt, ent⸗ 1 halt und eine Verbreitung der Kenntniſſe in dieſem Zweige der Technik und der dazu erforderlichen Vor⸗ 9 kenntniſſe, nur als der Sache ſehr förderlich angeſehen werden kann; insbeſondere würde es zweckmäßig gehenden Zöglingen jenes Schriftchen, worin gerade die Gegenſtände behandekt werden, über welche der erwähnte Unterricht ertheilt wird, anzuſchaffen.

In Verhinderung des großh. heſſ. Kreisraths:

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welche Sie hiervon in Kenntniß

und Kreuzſchreibe, zur Theilung der Flachen und

5 Dr. Cameſascg. Bindernagel.

Verfaſſung der Stadt Friedberg vor 1801.

0 Die Stadt Friedberg war bekanntlich vor 1801

eine freie Reichsſtadt, indeſſen von ihrem ehemali gen Flor, theils durch ihre Verpfändung an Schwarz⸗ burg von Seiten des Kaiſers Carl IV.,) theils durch die großen Feuersbrünſte in den Jahren 1383 und 1447, theils durch den 30- und 7jährigen Krieg bedeutend herabgekommen, ſo daß ſie zu Ende des vorigen Jahrhunderts in ſehr mißlichen Verhältniſſen ſich befand.

Außer ihren Mauern beſaß ſie weder Höfe, noch Waldungen, ſondern nur 30 Morgen Weide, und ohngefüähr 80 Morgen Wieſen(wovon indeſſen 6 Morgen zur Conſulenten⸗Beſoldung, die übrigen der Kirche und Privaten gehörten) ſowie das, ohn⸗ gefähr 1500 Morgen betragende, im, Jahre 1373 vom Hauſe Falkenſtein an ſie verſetzte, ſpäter aber von Solms-Laubach zu Lehn gegebene Feld zwiſchen N der frankfurter Straße, was ſteuerbar war und viele geiſtliche und adliche Freigüter enthielt.

0 Der volle Rath der Stadt beſtand aus 30 Per⸗ 0 ſonen, nämlich dem Burggrafen, 5 Burgmannen 0 N 1

(adelichen Sechſern), 12 Schöffen aus der Buͤrger⸗ ſchaft und 12 Bürgern, die nicht Schöffen waren, von welchen Letzteren zwei Bürgermeiſter und Rent⸗ meiſter waren. Außerdem hatte die Stadt einen Syndicus, einen Stadtſchreiber, 1 Regiſtrator, 1 Schatzungsſchreiber; das Contingent in Friedenszei⸗

2) Schwarzburg überließ die Pfandſchaft an Mainz, Epp⸗ ſtein, Yſenburg und Frankfurt, dieſe ſolche wieder an die Burg Friedberg, weßhalb die Stadt jedem Burg⸗ grafen huldigen mußte.

1

. ten beſtand aus 1 Fähndrich, 2 Gefreiten, 1 Cor⸗

poral, 1 Tambour, 1 Pfeifer und 13 Gemeinen.)

Die ſtädtiſche Einnahme beſtand:

10 aus der ſ. g. Stadtrente,(größtentheils Ein? nahmen von Acciſen) welche durchſchnittlich ohnge⸗

fähr 3200 fl. betrug, und von welcher die Zinſen der auf der Stadtrente haftenden und 22149 fl. betragenden Capitalien(z. B. der Burg mit 5000

fl., Frankfurt mit 5000 fl.) die Salarien der Ma⸗

giſtratsperſonen ꝛc., Koſten der Erhaltung der Ge⸗ bäude ꝛc. beſtritten wurden. g 20 Aus der Schatzungseinnahme, wovon die Intereſſen der 17400 fl. auf der Stadt haftenden Capitalien, die Ausgaben für das Contingent ꝛc. bezahlt wurden. Der Schatzungsſtock war ſo regulirt, daß von

der Perſon monatlich 10 kr., vom Gewerbe 6 kr,

jährlich 4 Kopfſtück zur Stadtrente, von, jedem 100 fl. des nach Gewerb und Lage taxirten Häu⸗ ſerwerthes 3 kr. pro simplo, und von den Grund⸗ ſtücken nach 5 Claſſen 2 kr., 1 kr., 3 pf. 2 pf. 1 pf. vom Morgen bezahlt wurden. 3 Außer den obenerwähnten bedeutenden Capita⸗ lien von 22149 fl. und 17400 fl. ſchuldete die Stadt in die Reichskaſſe 5000 fl., an die Univer⸗ ſität zu Herborn wegen des Caußeniſchen Nachlaſſes

2) Friedberg concurrirte zum t. g. pfälziſchen Kreis⸗ Regiment, zu welchem noch 28 andere Reichsſtände Trup⸗ pen ſtellen mußten, z. B. Stollberg⸗Gedern 1 Capitain und 4 Gemeine, Yſenburg⸗Birſtein 1 Obriſt, 1 Lieu⸗ tenant, 1 Fähndrich und 55 Gemeine, das Gräfl. Yſenb. Haus 1 Capit., 1 Lieut., 1. Fähndr. u. 41 Ge⸗ meine, Graf von Grumbach 1 Obriſt u. 7 Gemeine ꝛc.

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