1000 fl., ſo daß ſie eine Schuldenmaſſe von ohn⸗ gefähr 50,000 fl. hatte. Es wurde ihr daher 1762 auf ein Jahr, 1774 auf 10 Jahre, 1786 auf wei⸗ tere 10 Jahre Befreiung von den Kreisabgaben zu Theil; ſie mußte aber alle zwei Jahre glaubhaft bei dem Kreisdirektor nachzeigen, wie viel Schul⸗ den ſie abgetragen habe. C. Ech.
Miscellen. 1.
Wie vorſichtig die Alten waren, beweiſ't der Umſtand, daß vom Jahr 1582 bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts jährlich 4 Alb. in den Rechnungen der Gemeinde Rodheim„damit kein Ungemach vor— kompt“ für Abbrechung der Zähne des gemeindiſchen Ebers verausgabt werden. Sollte dieſe lobliche Sitte nicht noch jetzo zu empfehlen, wenigſtens das Ein⸗ halten des Ebers anzubefehlen ſeyn, damit die Kin⸗ der weder gebiſſen werden konnen, noch ſie, bei dem ſteten Umherlaufen des Ebers, deſſen Begatten dc. ſo oft gewahren muͤſſen!
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
NN
Bekanntmachung.
(816) In dem hieſigen herrſchaftlichen Holzma⸗ gazin koſtet dermalen und bis zur weiteren deßfall⸗ ſigen Bekanntmachung der Stecken gutes buchen Scheit⸗Holz fl. 7 30 kr.
Dieſes bringt mag hierdurch unter dem Anfügen zur offentlichen Kenntniß, daß die Käufer keinerlei Nebenabgaben, Trinkgelder und dergl. zu bezahlen haben.
Büdingen den 28. Auguſt 1837.
Gräfl. Yſenburgiſche Rentkammer daſ. Obſt⸗Verſteigerung. (827) Montag den 25. Sept., von Vormittags 9 Uhr an, ſoll das Obſt auf den ſtädtiſchen All⸗ mahen, im Seer- und Stadtſchreiberei-Haingraben, Wildkautsgraben, an der ockſtädter Gaſſe, an der Chauſſee, beſtehend in Aepfel, Birnen, Nüſſen, Zwet⸗ ſchen, im Ganzen und in einzelnen Parthien öffent⸗
lich meiſtbietend verſteigert und der Anfang damit
am Seergraben gemacht werden.
Friedberg den 7. Sent. 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Verſteigerung.
(864) Montag den 25. September l. J., Vor⸗ hieſiger Saline eine Quan⸗
mittags 10 Uhr, ſoll an
.
tität Sohllederabfälle von 63 Pfd. an den Meiſtbie⸗ tenden verkauft werden, welches Luſttragenden hier⸗ durch zur Nachricht dient. Nauheim den 18. September 1837. Kurfürſtliches Salzamt. Wille. Meinhard. Wilhelmi. Weiß. Edictalladung. (865) Alle diejenigen, welche Forderungen an den Nachlaß des Peter Petri zu Vilbel zu machen haben, werden zum Zwecke der Richtigſtel⸗ lung des Nachlaßbeſtandes aufgefordert, ſolche in dem Termin den 14. November l. J., Vormittags 9 Uhr, ſogewiß dahier anzuzeigen und zu begründen, ſowie im Falle ſich ergebende Ueberſchuldung auf die als⸗ dann gemacht werdenden Vergleich vorſchlaͤge ſich zu erklären, als ſonſt bei der Erledigung der Sache keine Nückſicht auf ihre Anſprüche genommen wer den wird. Großkarben den 11. September 1837. Gr. heſſ. Landgericht daſelbſt. ö Muhl. Verkauf eines Faſſelochſen. (866) Montag den 25. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird in der hieſigen Bürgermeiſterei ein der hieſigen Gemeinde gehöriger Ajahriger noch ganz brauchbarer Faſſelochs meiſtbietend verſteigert, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringt. Petterweil den 19. Sept. 1837. Der großh. Bürgermeiſter Holtzmann. Verſteigerung. ſoll in den freiherrl. das von den fruͤ⸗
O
Hol 8
(867) Montag den 2. Oct. von diediſchen Waldungen dahier, heren Verſteigerungen ſtehen gebliebene Holz, ſowie noch 3 Stecken Buchen- und Eichen-⸗Prügelholz, und circa 800 Backwellen friſchgemachtes Holz, oͤffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ziegenberg den 20. Sept. 1837. Kirchner.
O bſt⸗Verſteigerung.:
(868) Dienſtag den 26. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſoll das der Gemeinde Nauheim zugehorige dießjährige Obſt, beſtehend in Aepfel, Birnen und Zwetſchen, an Ort und Stelle oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden.
Nauheim am 21. Sept. 1887.
Der Bürgermeiſter Hartmann. Obſt⸗Verſteigerung. (869) Donnerſtag den 28. d. M., des Vormittags um 9 Uhr, ſoll das dieß jährige der Gemeinde ge⸗ höͤrige Obſt, beſtehend in Aepfel und Birnen, unter den vor der Verſteigerung eröffneten Bedingungen oͤffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden.


