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gend zuſagen wird.— Denn wollte z. B. unſere Staatsregierung mit allem Eifer ein ſchnelles Ent— ſtehen von Wollſpinnereien in der Gegend von Schotten betreiben, ſo würde in dieſem Augenblick ein großer Theil nützlicher und thätiger Untertha— nen brodlos, während wenn dieſes nach und nach geſchieht, der Uebergang unmerklich und daher we— niger beläſtigend für die Allgemeinheit ſeyn wird. Aber wie ſehr werden alle dieſe Nachtheile durch die erwachſenden Vortheile in den Hintergrund ge— drängt.— Wenn Produkte mit weniger Arbeit können gewonnen werden; ſo verringert ſich das Betriebs⸗Kapital und da in dieſem Falle die Waare (das Produkt) weniger Zinſen abzuwerfen hat, wird ſie auch um ſo viel wohlfeiler angekauft wer— den können; wenn aber ſogar nicht nur die Arbeit geringer und ſchneller, ſondern auch durch lebloſe Körper vollkommner und mit weniger Koſtenauf— wand producirt werden kann, was ſonſt nur durch Menſchenhände und zwar weniger vollendet und brauchbar zur Erſcheinung kommen konnte, ſo wird man ſich leicht überzeugen, wie ſich der Preis der Produkte zum Vortheil der Allgemeinheit niedriger ſtellen muß und was man früher kaum für das Doppelte erhielt, jetzt füglich um die Hälfte und zwar vollkommner und beſſer angekauft werden kann.
Dieſes Wenige glaubte ich vorausſchicken zu müſſen, um den Anſichten jener zuvor zu kommen, die, an dem Alten klebend, ſich allen Neuerungen entgegen ſtellen zu müſſen glauben, oder, die Sache zu einſeitig auffaſſend oder in Privatintereſſe befan— gen, ſich mit den zu erringenden Vortheilen zu wenig vertraut machen und kehre nun zu dem be⸗ rührten Gegenſtand ſelbſt zurück.
Es kann bei Errichtung einer Dampfmühle zu Friedberg weniger davon die Rede ſeyn, ob dieſelbe die kleineren, ſogenannten Kunden-Müller, ver— drängen wird, vielmehr muß ſich die Abſicht der Unternehmer auf den zu erzielenden Mehlhandel richten, und es wird hierdurch ſchon mancher Ein— wurf beſeitigt ſeyn, indem es durchaus nicht Grund⸗ ſatz iſt, die kleineren Mühlen urplötzlich zu verdrän— gen; auch dann nur eine Concurrenz mit jenen eintreten wird, wenn der zu geringe Waſſerſtand während der Sommermonate den Muͤllern das Mah⸗ len unmöglich macht, weshalb ſich nur die größe— ren, ebenfalls für den Handel mahlenden Müller
gravirt fühlen dürften, deren Nachtheil jedoch gegen den, der Geſammtheit erwachſenden Vortheil, nicht in Anſchlag gebracht werden darf.— Denn— auch abgeſehen davon, daß jede induſtrielle Anlage groͤ⸗ ßere Regungen, Handel und Wandel hervorruft; auch abgeſehen davon, daß der ſo häufigen Mehl— noth während eines großen Theils des Sommers ein Ende gemacht wird; auch abgeſehen davon, daß nun der Einzelne ſich weniger der Discretion der
Müller wird überlaſſen— ſo wird
1) Der Conſument mehr und wohlfeileres Mehl erhalten,
2) Dem Ueberfluß an Getraide in der Wetterau ein ſicherer und ſich wohl rentirender Canal verſchafft und endlich
3) Für die Wetterau 8 bis 10,000 Malter tro— ckenes Futter(Kleie) gewonnen, da ein ſehr großer Theil der in hieſiger Gegend gezogenen Getraide-Früchte roh Cin Körnern) ins Aus⸗ land gefuhrt wird.
Würde man, um bei dem letzten Punkte ſtehen zu bleiben, die Früchte mahlen und nur das Mehl ausführen, welche bedeutende Maſſe von Futter würde gewonnen werden; die jährliche Ausfuhr der ganzen Wetterau auch nur zu 40,000 Malter an⸗ geſchlagen, wirft oben bemerkte Summe Kleie ab, welche zu Futter verwendet, keinen geringen Einfluß auf immer weiteres Steigen der Landwirthſchaft hieſiger Gegend üben wird.
Geht aber aus dem eben Geſagten unläugbar hervor, wie vortheilhaft und wichtig die Anlage für die ganze Wetterau ſich herausſtellt; iſt es fer⸗ ner ſehr begreiflich, wie Sägmühle, Tabacksmühle ꝛc. damit verbunden werden kann;— wie viel mehr müſſen ſich nun die Bewohner Friedbergs für dieſen Gegenſtand intereſſiren, wenn die beabſichtigte Waſ⸗ ſerverſorgung der Stadt damit wird verbunden wer— den. Ich halte es für ganz überfluͤſſig, dieſen Punkt auch nur mit einem Worte hervorzuheben; die dar— aus entſpringenden Vortheile ſind ſo klar und längſt ſo allgemein anerkannt, daß wohl kein In⸗ tereſſent darauf hingeleitet zu werden braucht.
Wir haben nun den Nutzen einer Dampfmühle allgemein und ſpeciell fuͤr die Wetterau und Fried⸗ berg erwogen und gehen zur Beantwortung einen anderen Frage über:


