Ausgabe 
16.12.1837
 
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der gangbarſten Straße befindet und ſich leicht zu einem anderen größeren Geſchäfte einrichten läßt. Wenn es gewünſcht wird, ſo werden ſämmtliche Färberei⸗Geräthſchaften mit verſteigert und ſind dieſelben ſo wie die Hofraithe jederzeit einzuſehen. Friedberg am 14. Dez. 1837. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. af Fit he, Det ig een (1103) Donnerſtag den 1. Februar 1838, Vor⸗ mittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die zur Verlaſſenſchaft des verlebten Adam Groß gehörende Hofraithe Nro. 78, in der beßten Lage der Stadt auf der Hauptſtraße gelegen, beſtehend in Wohnhaus, Brauhaus, 2 Scheunen, 1 Farbhaus und Ställen nebſt großem Hofraum, worin Färbe⸗ rei betrieben wird, Erbabtheilungshalber öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 14. Dezember 1837.

Der Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (1104) Es wird von Unterzeichnetem zur Kennt uiß gebracht, daß das unterm 5. d. M. für Rech⸗ nung des Herrn Kammerdirektor Klenze verſtei gerte Holz, in dem freiherrlich von frankenſteini⸗ ſchen Walddiſtrikt ober der Querſchneiße, ſeine Ge

nehmigung erhalten hat. Ockſtadt den 14. Dezember 1837. Der freih. v. frankenſteiniſche Oberförſter Harth.

Frucht ⸗Verſteigerung. (1105) Montag den 18. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe von den diesjährigen Fruchtvorräthen des vereinigten Armen fonds, 50 Malter Korn und 2 Malter Gerſte, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Friedberg den 13. Dez. 1837. In Auftrag: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Ack eren Verte ger in g. (1106) In Auftrag großherzoglichen Landgerichts, ſoll Donnerſtag den 1. Febr. 1838, Vorm. um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe, die der Georg Schnei ders Wittwe dahier zuſtehenden Ackerſtücke als: 148 Ruthen Garten, zwiſchen der ockſtädter Grenze, an Herrn von Löw, zehntfrei.

142 Aaekerland, zwiſchen dem Mühlenweg und Riedgrabeu, an Chriſtian Froh⸗ berg, zehntfrei.

205 Ackerland, im Ried, an Carl Frick und Conſorten und

12% Wieſen im Ried, an Magdalena Wü⸗

ſtenfeld, zehntfrei. In der Gemar⸗ kung Burg Friedberg gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 14. Dezember 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz.

Genf un ndden es. (1107) Der Poſtillion Heinrich Götz hat an⸗ gezeigt, er habe zwiſchen Niedermörlen und Nieder⸗ weiſel 1 Hackmeſſer, 2 Schlachtmeſſer, 2 meſſingene Hörnchen und 1 Stahl gefunden. Der ſich hierzu legitimirende Eigenthümer, kann dieſe Gegenſtände gegen Bezahlung der Inſeratgebühren zurück em⸗ pfangen.

Friedberg den 14. Dezember 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Eddie tal mad ung (1108) Nach den Einträgen im Oſtheimer Hy⸗ pothekenbuche vom 2ten November 1805 und 26ten Januar 1807 entliehen Forſtmeiſter Karl von Wel⸗

ling und Ehefrau bei dem Kugelhau⸗Fonds zu Butz⸗

bach zwei Kapitalien von 200 und reſp. 50 fl., unter Verpfändung ihrer in Oſtheim belegenen Hof raithe. Obgleich dieſe Kapitalien beſcheinigtermaßen wieder abgetragen worden, ſo können doch die Ori⸗ ginal-Schuldurkunden zur Löſchung nicht vorgelegt werden, daher, auf Antrag der Erben des Schuld⸗ ners alle, welche auf die vorgedachten Obligationen Anſprüche machen und aus der erwähnten Verpfän⸗ dung Rechte herleiten wollen, zu deren Geltend machung binnen 6 Wochen unter dem Rechtsnach⸗ theile aufgefordert werden, daß nach Ablauf jener Friſt die vorberührten Schuldurkunden für mortifieirt erklart und die deßfallſigen Einträge in den Hypo⸗ thekenbüchern gelöſcht werden ſollen.

Friedberg den 2. Dezember 1837.

Großh. heſſ. Landgericht

Hofmann. Verpachtung des Mineralbrunnens zu Schwalheim.

(1109) Zur anderweiten Verpachtung des zum Staats-Vermögen gehörigen Mineralbrunnens zu Schwalheim, Rentereibezirks Dorheim, deſſen Waſſer nicht nur wegen ſeines lieblichen, erfriſchenden Ge⸗ ſchmacks, ſondern auch wegen ſeiner vorzüglichen Heilkraft hinreichend bekannt iſt, und ſowohl auf dem Feſtlande, als auch über See weithin verführt wird, auf neun, zwölf oder achtzehn Jahren vom 1. Januar 1838 an, ſoll ein dritter öffentlicher Steigerungs-Termin Montag den 18. Dez. d. J., Vormittags um 10 Uhr, in dem Geſchäftslocal der Renterei zu Dorheim abgehalten werden.

Dieſe, in einer ſehr angenehmen Gegend der Wetterau, in der Nähe von Frankfurt, Mainz, Hanau, Friedberg ꝛc. liegende Brunnen-Anſtalt, iſt mit den erforderlichen, zum Theil ganz neuen Wohn⸗, Wirthſchafts- und Oeconomie- Gebäuden verſehen, und bietet dem Pachter mehrfache Gelegen⸗ heit zu einem anſtändigen Verdienſt dar, indem, außer dem Sauerbrunnen, noch zwei andere Mine ralquellen daſelbſt vorhanden ſind, wovon das Waſſer der einen, des ſogenannten Perlbrunnens, in ſeinen

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