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Jahren von
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GEgenſchaften von dem des Sauerbrunnens ganz ab⸗ wichend, ſich wegen ſeiner in vielen Krankheits⸗ filen erprobten vorzüglichen Wirkung, ebenfalls zim Verkaufe eignet. Auch ſoll dem Beſtänder er⸗ lubt werden, auf dieſem Etabliſſement eine förm⸗ lche Badeanſtalt, wozu hinreichendes Mineralwaſſer vrhanden iſt, einzurichten, und alle erlaubten Ver⸗ gügungen, wie z. B. Tanzparthien ꝛc. zu veran⸗ ſualten.
Pachtliebhaber werden daher eingeladen, ſich an dun obenerwähnten Tage und zur beſtimmten Stunde 1 dem Rentereilocal zu Dorheim einzufinden, über din Beſitz des zur Cautionsleiſtung und Inventarien⸗ lebernahme erforderlichen Vermögens vollſtändige wrigkeitliche Zeugniſſe, ohne welche niemand zum Mitgebot zugelaſſen wird, vorzulegen und ſodann inch vorgängiger Vernehmung der Pachtbedingungen, nelche auch ſchon vor dem Termine, ſowohl in dem beſchäftslocal der unterzeichneten Behörde, als bei her Renterei zu Dorheim eingeſehen werden können, üre Gebote zu Protocoll zu geben.
Caſſel am 5. Dez. 1837.
Kurfürſtl. heſſ. Ober⸗Finanzkammer Unterz.: Meiſterlin.
Wir bringen Vorſtehendes zur öffentlichen Kennt⸗ ſiß, hinzufügend, daß die Herrn Pachtliebhaber ſich nit einem obrigkeitlichen Vermögens-Zeugniß(von eiläufig 6000 fl.) zu verſehen haben, welches von em dies maligen Meiſten Letztbieter dem Ver⸗ nachtungsprotocoll beigelegt werden wird.
Dorheim den 13. Dez. 1837.
F. M. L. Schüler, C. Weiß, Rentmeiſter allhier. Salineninſpector
zu Nauheim.
Ediktalladung.
1110) In Sachen des Georg Fay zu Muͤnſter, Klägers gegen Peter Hofmann von da, Beklagten, nird letzterer, deſſen Aufenthalt unbekannt iſt, auf⸗ zefordert, ſich anf die von-erſterem wegen einer Reſtforderung von 491 fl. 51/ kr. für gemachte Auslagen erhobene Klage, ſo gewiß binnen einer erſtörlichen Friſt von vier Monaten hier zu erkla⸗ zen, als ſonſt deren Inhalt für eingeſtanden an⸗ Zenommen und mit Ausſchluß aller etwaigen Ein⸗ eden ferner was Rechtens verfügt werden wird. Zugleich wird bemerkt, daß alle in dieſer Klagſache weiter erfolgenden Verfügungen durch Anſchlag am Berichtslocale bekannt gemacht werden ſollen.
Friedberg den 7. Dez. 1837.
Großh. heſſiſches Landgericht
Hofmann. Gläubiger ⸗ Aufforderung. 11111) Johannes Gröninger II. und Gott⸗ fried Gröninger von Ockſtadt beabſichtigen nebſt Familien nach Nordamerika auszuwandern. Rechts⸗ anſprüche an dieſelben ſind binnen 3 Monaten bei
gr. Landgericht Friedberg anzumelden, widrigenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird.
Friedberg den 30. Nov. 1837.
Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Edietall a dung. (1112) In dem Steinfurther Amkshypotheken⸗ buche ſtehen annoch folgende Einträge offen:
1) auf den Namen von Joh. Paul Lottig zu Steinfurth 60 fl. am 6. Februar 1769 bei der Kirche zu Steinfurth geliehen.
2) Auf den Namen von Georg Kaspar Ro⸗ ſenbecker und Ehefrau Anna Catharina zu Steinfurth.
a) 60 fl. am 5. Mai 1794 bei Kunſtmeiſter Diehl auf der Saline bei Büdingen.
b) 40 fl. den 4. Febr. 1802 bei Hermann Petri zu Steinfurth.
c) 100 fl. den 1. Juni 1789 bei Philipp Daſch zu Wiſſelsheim aufgenommen.
3) Auf den Namen von Heinrich Alban und Ehefrau Maria Eliſabetha zu Steinfurth. a) 200 fl. den 17. April 1782 bei der Fa⸗
milie von Löw.
p) 180 fl. im Jahr 1782 bei Caspar Rein⸗ hold zu Marburg als Eurator der Catha⸗ rina Margaretha Caningen daſelbſt.
c) 80 fl. den 26. Mai 1787 bei der Kirche zu Steinfurth.
d) 60 fl. den 6. April 1788 bei derſelben.
e) 37 fl. den 28. Juni 1792 bei derſelben.
1) 30 fl. den 9. März 1804 bei derſelben.
g) 300 fl. den 1. Mai 1789 bei Salzſchreiber Urban zu Wiſſelsheim.
h) 100 fl. den 23. Febr. 1799 bei Ludwig Petri zu Friedberg.
i) 100 fl. den 27. Febr. 1800 bei der Wiſſels⸗ heimer Kirche aufgenommen, ſodann k) eine der Familie von Löw am 8. Februar 1794 geleiſtete Caution von 100 fl.
4) Auf den Namen von Peter Ziegler zu Steinfurt drei Cautionen, die der Familie von Low am 8. Febr. 1794 über 50 fl., am 3. Jau. 1803 über 130 fl. und am 26. Nov. 1812 über 140 fl. geleiſtet worden.
Alle dieſe Schulden ſollen nach Angabe der Er— ben der Schuldner bezahlt, reſp. die Cautionen durch Aufhören des Pachtverhältniſſes erloſchen, die deß⸗ fallſigen Urkunden aber verloren gegangen ſeyn, weßhalb auf Antrag der Intereſſenten alle, welche auf die vorgedachten Kapitalien und die als Cau⸗ tion eingeſetzten Immobilien Rechtsanſprüche bilden, oder den Fortbeſtand der deßfalls conſtituieten Pfand⸗ rechte behaupten wollen, aufgefordert werden, ſolches


