Ausgabe 
16.12.1837
 
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Zieht man nun am Schluſſe das Ganze in Er⸗ wägung, ſo dürſte wohl daraus zu folgern ſeyn, daß dem Herrn Verfaſſer des Art. in Nro. 48 vor⸗ geworfen werden muß, daß er mit vorgefaßter Mei⸗ nung ſeine Arbeit verfolgte, daß er die Nebenſachen mit ziemlicher Gründlichkeit behandelte, während er die Hauptſachen mit Gleichgültigkeit von ſich ent⸗ fernt hielt oder mit Fleiß uüͤberging; ſodann den Verfaſſer des Artikels in Nro. 46 des vielerwähn⸗ ten Blattes mit unverdienten Angriffen behelligte, deſſen edle Abſichten zu ſchmälern ſuchte und ſogar oft die Sache ſelbſt ganzlich verlaſſen hat, um Ne⸗ bendinge bekritiſiren zu konnen. 7

Bekanntmachungen von Behoͤrden. N

W ie ist ee i g e r nen ge n. (1035) Montag den 18. Dez., Vormittags halb 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe nachſtehende Lieferungen und Leiſtungen für das Jahr 1838 118 an Wenigſtnehmende verſteigert werden, als:

10 Die Lieferung von ohngefähr 330 Maß Brenn⸗ öl, 20 Pfund Lichter zum Straßenbeleuchten, Nachtwachen und zur Waſſerleitung.

2) Das Reinigen der Straßen und öffentlichen Plätzen.

3) Die Armenfuhren.

Friedberg den 30. November 1837.

Der Bürgermeiſter D. Fritz. B e it pianſch ent n n 8 n. (1057) Montag den 18. Dez., Vorm. um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus das Einkommen der Stadt⸗ waage, das Standgeld von Wochen⸗ und Jahrmärk⸗ ten und der Butterwaage für 1838 öffentlich meiſt⸗ bietend verpachtet werden. Friedberg den 30. November 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Haus Verſteig er tung. (1062) Auf den Antrag der Frau Wilhelm Dietz ſoll Mittwoch den 20. Dezember 1837, Vormittags 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Hofraithe, Nr. 174, in der Uſergaſſe gelegen, beſtehend in neu⸗ erbautem Wohnhaus, zwei Hinterbäuen, 1 Scheune, Stallung und 20 Ruthen Hausgarten, öffentlich meiſtbietend verſteigert, und bei annehmbarem Gebot der Zuſchlag ſogleich ertheilt werden. Soll⸗ ten ſich keine Liebhaber zu der ganzen Hofraithe finden, dann ſoll ſie in zwei Theilen der Verſteige⸗ rung ausgeſetzt werden. Auch iſt die Beſitzerin geneigt, die Hofraithe ganz oder getheilt bis zum Verſteigerungstag aus

der Hand zu verkaufen, was hiermit zur allgemei⸗ nen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 29. November 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Gläubiger Aufforderung. (1064) Thomas Schütz und Philipp Kuhn von Oberwöllſtadt beabſichtigen mit ihren Familien nach Nordamerika auszuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelben ſind binnen 3 Monaten bei großh. heſſ. Landgerichte Friedberg anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 21. November 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Bekanntmachung. (1069) In Auftrag gr. heſſ. Oberbaudirektion zu Darmſtadt, wird hiermit zur allgemeinen Kennt⸗ niß gebracht, daß der Reiterpfad an dem ſogenann⸗ ten vilbeler Berg ins Künftige als Sommerbahn zum Fahren benutzt werden darf. Friedberg den 28. November 1837. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Fuhren ⸗Verſteigerung. (1087) Montag den 18. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen die Schubfuhren im Kreiſe Fried⸗ berg von Station zu Station für das Jahr 1838, in hieſigem Rathhauſe öffentlich an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert werden. Friedberg den 6. Dezember 1837. In Auftrag großh. heſſ. Kreisraths: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe- und Färberei-Verkauf. (1102) Auf Verlangen der Frau Martin Groß Wittwe, ſoll Donnerſtag den 1. März 1838, deren in hieſiger Stadt an der breiten Straße gelegene, mit Nro. 5 bezeichnete Hofraithe, worin ſeit langen Jahren mit dem beßten Erfolge Färberei und Druk⸗ kerei betrieben wurde und auch noch bis zum Tage der Uebergabe fortbetrieben wird, auf hieſigem Rath⸗ hauſe einer offentlichen freiwilligen Verſteigerung, un⸗ ter den im Termine eröffnet werdenden annehmbaren Bedingungen, ausgeſetzt werden. Die Hofraithe be⸗ ſteht in zweiſtöckigem Wohnhaus mit 6 heizbaren Zim⸗ mern, 5 Kammern, 3 großen gedielten Böden, wovon der unterſte vollſtäͤndig zum Trocknen einge⸗ richtet iſt, 2 Kellern, Küche u. ſ. w., ſodann ſehr geräumigen Färberei, heizbaren Druckſtube, Mang⸗ bau, Scheune, Pferde⸗, Küh⸗ und Schweinſtälle, Holzſchoppen,/ Morgen zum Trocknen einge⸗ richteten dicht hinter der Färberei befindlichen Gar⸗ ten u. ſ. w. Bemerkt wird noch, daß ſich die Hofraithe in