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ßen herabſturzte, da ihr Ballon durch das von ihr abgebrannte Feuerwerk in Brand gerieth.
Zu Meudon, unweit Paris, wurde zur Zeit der franzoͤſiſchen Republik ein eigenes aeroſtatiſches Inſtitut angelegt, wo für das bei der franzoͤſiſchen Armee angeſtellte Aeronauten-Corps die zu Recog— noscirungen benutzten Ballons verfertigt und im Sommer täglich Uebungen und phyſicaliſche Verſuche angeſtellt wurden.
Der erſte Deutſche, welcher Luftreiſen unter— nahm, war der Profeſſor Jungius in Beclin, welcher in den Jahren 1805 und 1806 dieſes Un— ternehmen glücklich ausführte.
Die erſt jüngſt von Profeſſor Green und zwei andern Engländern von London aus unternommene und in unſerer Gegend beendigte Luftreiſe iſt die weiteſte und gelungenſte unter allen, indem ſie in 17½ Stunden mehr als 100 deutſche Meilen glück— lich und wohlbehalten zurücklegten und ihr Vorrath an Gas und ſonſtigen Bedürfniſſen zu einer noch viel weiteren Reiſe hinreichte. Sie unternahmen die Reiſe zu keinem andern Zwecke, als um die verſchiedenen Luftſchichten zu unterſuchen und ließen ſich, nach Erreichung dieſes Zweckes, auf günſtigem Terrain herab.
Zum Senken des Ballons dienen jetzt oben an ihm angebrachte Klappen, welche durch Stricke, die in die unten hängende Gondel reichen, geöffnet wer— den können; ſtrömt durch die Oeffnungen nun ein Theil des Gaſes aus, ſo muß der Ballon ſinken; ſoll er wieder ſteigen, ſo wird das Gewicht der ganzen Maſchine verringert, indem mitgenommener Ballaſt(Sandſäcke, mit Waſſer gefüllte Flaſchen u. dgl. m.) zur Erde geworfen werden. Die letzten Luftreiſenden waren durch eine ſinnreiche Vorrich— tung im Stande, die mitgenommenen und entleerten Flaſchen bei ihrem Fluge über Waſſer wieder zu füllen und ſich ſo neuen Ballaſt zu verſchaffen, und haben demnach nicht wenig zur Vervollkomm⸗ nung der Luftreiſen beigetragen.— So lange aber das Gelingen noch von der Richtung und Stärke des Windes abhängt und nicht eine Vorrichtung zur willkührlichen Lenkung und Richtung des Ballons erſonnen und ausgeführt iſt, bleibt das Luftſchiffen noch unvollkommen, unſicher und gefährlich.
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Gedraͤngter Umriß der Geſchichte der Stadt Friedberg.
Die Gründung Friedbergs verliert ſich in je⸗ nen grauen Zeiten, in welchen die kampfgeübten Legionen des mächtigen Rom's der deutſchen Frei⸗ heit den Untergang drohten.— Zscar iſt dieſe Annahme nirgends erwieſen, doch iſt dieſelbe mehr als wahrſcheinlich, wenn man bedenkt, daß ſich ein römiſches Caſtrum— bis zur Evidenz bewieſen— hier befand, und daß die ſichere, feſte und bequeme Lage den Anbau dauernder Wohnſitze begünſtigte, auf einem Punkt, der, mitten in der Befeſtigungs-⸗ Linie der Römer gelegen, jedenfalls einer mehr vor— angeſchrittenen Kultur ſich erfreute und ſich ſomit als Domicil empfahl.— In wie weit nun dieſe Vortheile von den damaligen Landesbewohnern in's Auge gefaßt wurden, ließ ſich bis jetzt noch nicht ermitteln und da ſich während der erſten 12 Jahr— hunderte chriſtlicher Zeitrechnung auch nicht eine ge⸗ ſchichtliche Spur von Friedberg auffinden läßt, ſo mögen die Vorfälle jener Zeiträume keine intereſſante Details liefern.
Erſt in dem 12ten Jahrhundert erſcheint Fried⸗ berg zum erſtenmal in hiſtoriſchen Ueberlieferungen und zwar im Jahre 1211, wo es von Kaiſer Frie⸗ drich II. Privilegien und Freiheiten einer Reichs— ſtadt erhielt.— Dieſe nun wußten die Bürger auf eine glückliche Weiſe zu erhalten und zu vermehren, wozu vorzüglich der Umſtand beigetragen haben mag, daß die Nachkommen Friedrichs jene Stadt biswei— len zur temporären Reſidenz erwählten. Zuletzt er— wähnter Umſtand läßt uns auf einen bedeutenden Umfang der Ringmauern Friedbergs, in der dama⸗ ligen Zeit, ſchließen, wie auch auf die treue An— hänglichkeit der Bürger an ihr erwähltes Oberhaupt, — zwei Dinge, welche ſpäteren Generationen er⸗ lauben, mit Stolz auf ihre Ureltern zu blicken.—
Worauf ſich der Name„Friedberg“ gründet, iſt ſchwer zu ermitteln, da die verſchiedenen hiſto⸗ riſchen Quellen drei verſchiedene Ableitungen über— liefern.— Einige leiten die Benennung von Frie— drich II. her, der die begünſtigte Stadt Friedrichs⸗ Berg genannt, was ſich ſpäter in Friedberg ver⸗ wandelt habe, andere von Mons pacis(Friedens⸗ berg), noch andere bringen dieſen Namen mit den alten Gaugerichten in Zuſammenhang.— We an


