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wid. det Co olsen u fen 3 ane e für die 1— Schullch Id 1—— Um Schr n 2 1 18 c 6 15 wa Sr ovinz er hes Sen 1 Auge. i Wergg im Allgemeinen, e ge 5 8 7 3 8 1 den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. Oderg:———— 5—— e 45 Sonnabend, den 11. November 1837. . * 30. Olt; be gg, Schaͤdlichkeit der Luftheitzung. Temperatur der äußern Luft während dieſer Zeit
8 Das Folgende iſt einem Vortrage entnommen, N. Ol, det Dr. Andreas Ure vor der Royal Society in ae 5g n Ehndon hielt. Es betrifft die, auch bei uns haufig n ſgon zur Sprache gebrachten, ſchädlichen Folgen der riedherg u Aftheitzung.„Befragt von den Directoren einer amirr 187 Lbbeusverſicherungsanſtalt über die haͤufige und all⸗ ene ne Kränklichkeit jener Beamten, die in der ſo— eien gmannten langen Halle Jong Room) der Mauth ein London beſchäftigt ſind, an Zahl gegen 200, 2 füllte ich Unterſuchungen über die Art dieſer Kränk⸗ lichkeit und ihre Urſachen an. Die Reſultate dieſer Urterſuchungen ſind folgende: Das Unwohlſeyn der erwähnten Beamten äußert ſich durch ziemlich gleiche Erſcheinungen, nämlich durch Eingenommenheit des Kopfes mit zeitweiſer Aufgetriebenheit des Geſichtes, durch Klopfen an den Schlafen und Schwindel, zu um ſich nicht ſelten eine ſehr unangenehme Ver-
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wirrung der Gedanken geſellt; durch Kälte in den = Extremitäten, durch einen ſehr ſchwachen, frequenten 1 und mehr irritablen Puls, als er der Körperkonſti⸗ 1 wtion der einzelnen Individuen nach ſeyn ſollte. Alle dieſe Erſcheinungen deuten auf Andrang von
Blut nach dem Kopfe, der auch nicht ſelten, bei aller Mäßigkeit, einen ſolchen Grad erreicht, daß 2derläſſe nothwendig werden. Die Gleichheit der Erſcheinungen bei Perſonen von ſo verſchiedenem Temperamente deutet darauf hin, daß die Urſache in dem Lokale zu ſuchen ſey, das ſie vereinigt. Die Temperatur der langen Halle betrug an den 3 Tagen, an welchem beobachtet wurde, beſtändig zwiſchen
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— XD und 64 F.(oleich 13 bis 14 R.), obſchon die 1 r——
zwiſchen 50 bis 35 F.(8 bis 1“ R) wechſelte. Die heiße Luft, welche aus zwei zilindriſchen Röh— ren in die lange Halle einſtrömte, hatte an dem einen Tag 90, an dem andern 126⏑8⸗F.(26 und und 34 R.). In das Gemach der Unterſuchungs⸗ beamten ſtrömte, nicht unähnlich dem glühenden Samum der Wüſte, Luft mit einer Temperatur von vollen 170 F.(61 R.) ein, und hatte in hohem Grade den unangenehmen Geruch, den die Luft durch rothglühendes Eiſen jederzeit erhält. Die Luft in beiden Räumen zeichnete ſich durch Trockenheit und unangenehmen Geruch aus; in der langen Halle hatte ſie 30 Procent Feuchtigkeit, während die äußere Luft ganz mit Feuchtigkeit geſattigt war, alſo 100 Procent enthielt. Luft von dem Grade der Trockenheit, wie die in der Halle, wird in 24 Stun⸗ den 0,44 Zoll des Waſſerſtandes in einer Ciſterne verflüchtigen, und muß daher nothwendig auch auf die Hauptausdünſtung einen mächtigen Einfluß aus⸗ üben. Die Luft, welcher der berüchtigte Samum über die brennenden Wüſten Afrika's und Arabiens hertreibt, zeichnet ſich durch große Hitze, Trockenheit, und einen hohen Grad von Elektrizität aus, und von dieſen Eigenſchaften rühren wahrſcheinlich die ſchlimmen Folgen dieſes Windes her. Aehnliche Eigenſchaften, jedoch in geringerem Grade, beſitzt nun aber die Luft, die der Heitzapparat in das Mauthgebäude liefert; denn außer der Hitze und Trockenheit ließ ſich auch negative Elektrizität in ziemlicher Menge nachweiſen. Die Wirkung einer mit Elektrizität überladenen Luft in Hinſicht auf
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