weiteren at man einde zu 7 einen Kranker jetzt ba⸗ ehr wei⸗ in Je⸗ nan die ffentlich
wir, wie Gießen . Der⸗ n früher li 1846 rz nach⸗ e wank⸗ ich, auf⸗ lief aus ten emp⸗ 1. Tische ngen im id Leih⸗ eld, weil gen und
rinitatis. 'on.“
8 Uhr, eukonfir⸗ Pfarrer rassistent „abends ür Män⸗ einde im sprechung
Js 8 Uhr, keukonfir⸗ : Pfarrer rer Bech⸗ Bibelbe⸗ Adolph.
2 Uhr: Heim. Abends rer Bech⸗
1
n. 8 Uhr dirche auf r. Becker. rtburgver⸗ Arbeiter⸗ „Garten⸗ 22.) Aug.
dteindruckerei
onntagsgruß
Gemeindeblatt für die evangelische Kirchengemeinde Gießen
Nr. 32 Gießen, II. Sonnt. n. Trinitatis, den 15. August 1920 9. Jahrg. Lebenserfolg. worrenheiten und Schwierigkeiten unserer Jesaia 41,6. Einer half dem andern und Gegenwart, deren schlimmste Krankheit die
sprach zu seinem Nächsten: Sei getrost! Ein württembergischer Kaufmann, Dr. Paul Lechler, der in seinem Leben gleicher⸗ weise Erfolg hat, äußerlich wie innerlich, als Geschäftsmann, wie als Christ und Staatsbürger, hat seine reichen Erfahrungen in einem Buch niedergelegt:„Gesce hats S⸗ erfolg und Lebenserfolg“. Mit einem siche⸗ ren, aufs Praktische N Blick zeigt er den Weg zum Gesch äftserfolg; er bleibt aber nicht dabei stehen, wie die 7 Menschen im Erwerbsleben, die sich als ihre schönste Aufgabe die Ansammlung irdischer Güter gestellt haben. Er schreitet fort zum Lebens⸗ erfolg, dem höchsten Ziel, das einem Men⸗ schen gesteckt ist. Wir sollen mit dem, was der Berufserfolg an Erfahrung und Geldgewinn uns brachte, möglichst vielen andern dienen. Unser Gewissen ist der sichere Führer auf dem Lebenspfade, der uns über die Befriedi⸗ gung unserer eigenen persönlichen Wünsche und Bedürfnisse hinausweist auf den selbst⸗ losen Dienst für unsere Mitmenschen. Nur zu diesem Zweck gibt uns Gott irdische
Güter als Früchte unserer Arbeit in die
Hand, um daraus bleibende Werte für die hielten feindliches
Menschheit schaffen zu helfen.
Unser Streben und Arbeiten kann uns nur dann eine dauernde Segensquelle sein, nur dann uns Glück und Befriedigung brin⸗ gen, wenn sie uns zu e hin⸗ leitet. Unser Lebenserfolg soll allen denen zugute! kom men, in deren Kreis wir gestellt sind. Der Umfang dieses unseres Wirkens wird sich richten nach dem Grade„ in dem wir uns unserer Pflicht bewußt werden, die uns von Gott verlie henen Gaben für andere nutzbar zu machen. Je weiter sich dann die Früchte dieser selbstlosen Arbeit erstrecken, um so reicher gestaltet sich unser Lebenswerk und unser Lebenserfolg.
sonders von unserer kleinen Rose.
Benjamin Franklin, der große ens chen⸗ b
freund, sagte einmal:„Ich bin immer der Ansicht gewesen, ein nur leidlich mit geistigen Gaben ausgestatteter Mann vermag wich⸗ tige Veränderungen unter den Menschen zu bewirken und Große es durchzuführen, wenn er sich nur einen guten Plan entwirft, alle bloßen Vergnügungen und Ablenkungen gering achtet und der Ausführung dieses seines Planes auch wirklich die Hauptkraft seines Lebens widmet.“
Selbstsucht ist. Gerade unser Volksstaat muß als oberste Grundforde rung die Losung auf⸗ werfen:„Alle für einen, einer für alle!“ Auch wer seine meiste Zeit und Kraft in 5 85 Beruf aufzuwenden hat, muß doch stets so viel Muße finden, daß er in gemein⸗ nütziger Arbeit irge endwelcher Art sich be⸗ tätigt.
In Gewaltmärschen bis zur Marne.
Aus dem Kriegstagebuch des Hauptmanns d. R. Landgerichtsrat Trümpert, Gießen. (Fortsetzung.)
Heute Marsch bei Jurchtbarer Hitze über La Besare, Grandes Armoises nach Sy, wo wir gegen Abend Biwak beziehen. Heute kam Post aus der Heimat. Meine Schwester schrieb mir von den anderen Lieben, be⸗ Ich las den Brief bei einer Marschpause, abseits der Batterie sitzend. Da icberdam mich starkes Heimweh. Die Unverheirateten haben es
leichter im Krieg.
1. 9. 1914. Gestern bezogen wir schon in aller Frühe eine Feuerstellung bei Sy, er⸗ Artilleriefeuer, kamen aber selbst nicht zum Feuern, da der erwartete feindliche Angriff ausblieb. Wir schliefen bei den Geschützen ohne Stroh, ohne Zelt auf einer luftigen Höhe; es war ein hartes Lager und gegen Morgen recht feucht. Nun gibt es wieder nichts Warmes zu trinken.
Mittags hat es einen Teller dünne Suppe gegeben. Nach einem Marsch über Oches, St. Pierremont haben wir bei Fontenoy Biwak bezogen.
In den meisten Orten, durch die wir kom⸗ men, sind nur einige alte Bente zurück⸗ gebl lebe n, die nicht mehr fliehen konnten. Es 11 ihne en nichts, und ihr Hab und Gut
leiben unberührt. Da fast alle geflohen sind, kaun man über die Bevölkerung der von uns durchzogenen Ge genden keine Beobach⸗ tungen machen. In der hiesigen Gegend (Departement des Ardennes) befindet sich in den meisten Orten ein großer Gutshof, im übrigen bescheidene Häuser und viele Holzbauten, die Kirchen sind meist klein und unansehnlich, wie auch die Ortschaften selbst. Gefallen haben mir nur hier wie in Belgien die großen Waschhallen mit durch⸗
Solcher Gemeinsinn gibt unserm Leben fließendem Wasser, die wohl jedes Dorf
erst Juhalt und die höhere Weihe. Er be⸗ hat. die einzige Lösung der Ver⸗ durch Wagen, Walzen u. dgl. gesperrt. Sehr
deutet auch
—
Fast überall sind die Ortsausgänge


